07.2.26: Heute flogen an Leverkusen’s Himmel schon wieder Kraniche in der typischen V-Formation zurück in den Norden ! Die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND freuen sich über jede Information von fliegenden Kraniche über Leverkusen.
Es lohnt sich, in diesen Tagen zum Himmel hochzuschauen, wo in den nächsten Tagen/Wochen weitere Züge der „Vögel des Glücks“ zu sehen und zu hören sein werden! Manchmal kann man auch sehr schön Gruppen von Kranichen sehen, die langsam in der Thermik nach oben kreisen und so Höhe gewinnen („ungeordnet“).
Man kann Kraniche im Flug gut durch den langen vorgestreckten Hals und ihren eindeutigen Ruf erkennen. Der althochdeutsche Name des Vogels „cranuh“ ahmt die trompetenartigen Rufe nach und sie sind auch ein eindeutiges Unterscheidungsmerkmal zu fliegenden Gänsen.
Die Kraniche verlassen aufgrund der beginnenden Wachstumsperiode im Norden ihre Überwinterungsgebiete (Frankreich, Spanien, Afrika), um im Norden ihre Jungen aufzuziehen. Sie warten dazu auf den richtigen Wind und nutzen die Thermik. Leverkusen liegt genau auf einer ihrer beiden Zugrouten über Deutschland!
Auch diesen Frühling brauchen die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND wieder die Unterstützung aller Leverkusener, um fundierte Aussagen über den Kranichzug in und um Leverkusen machen zu können. Daher: informieren sie bitte die Naturschutzverbände über ihre Beobachtungen von ziehenden Kranichen! Infos mit Datum, Uhrzeit, Ort der Beobachtung, geschätzte Anzahl der Kraniche und Flugrichtung bitte an meldungen@nabu-leverkusen.de oder per Telefon beim Infotreff der Naturschutzverbände unter 0214-506424.
Dass die Leverkusener gute Beobachter sind, zeigt sich daran, dass im letzten Jahr mehr als 300 Anrufe und Emails über ziehende Kraniche bei den Naturschutzverbänden eingingen.
Alle Informationen werden gesammelt, ausgewertet und zu einer bundesweiten Zentralstelle weitergeleitet. Jede Information ist wertvoll!







