Niedliche Eichhörnchen
Flink huscht es an der alten Weide runter und springt zum nächsten Busch. Es macht wirklich Spaß, diesen putzigen Gesellen bei ihren kühnen Sprüngen und Kletteraktionen zu beobachten.
Da Eichhörnchen keinen Winterschlaf halten, fressen sie sich auch nur wenig Winterspeck an, sondern legen im Herbst Nahrungsverstecke an. Damit tragen sie sogar zur Verbreitung von Bäumen und Sträuchern bei, da sie die ein oder andere Futterlagerstätte von zum Beispiel Eicheln, Haselnüssen oder Walnüssen nicht wiederfinden und die Samen dann im Frühjahr keimen.
Das größte Problem für das heute noch nicht gefährdete Eichhörnchen ist dicht besiedelten Land, in dem Hecken und Gebüsche verschwinden und höhlenreiche Altbäume kaum noch zu finden sind. Auch die Umwandlung von Freiflächen für Siedlungs-, Gewerbe- und Straßenbau schränken den Lebensraum immer mehr ein.
Eichhörnchen leben vor allem von energiereichen Früchten und Samen. Besonders beliebt sind Hasel- und Walnüsse, aber auch die Samen von Buchen, Eichen, Kiefer und Fichten. Langanhaltender Frost macht den Hörnchen allerdings trotz Vorratshaltung das Leben schwer, denn ein durchgefrorener Boden verhindert, dass sie an die versteckten Nüsse gelangen können.
Hier kann man bei langanhaltender Kälte vorübergehend aushelfen und die geeigneten Nüsse auslegen. Dies sollte allerdings eine Notlösung bleiben.