Blumen

Blumen sind aus unserem Leben nicht mehr weg zu denken. Ihre Formenvielfalt, ihre Farbenpracht, ihr Duft, ihre Heilkraft erfreuen und nützen uns. Umso wichtiger ist es, ihre Lebensräume - fast immer vom Menschen geschaffene Kulturlandschaften - vor Vernichtung zu bewahren.

Ein wunderschönes finnisches Sprichwort lautet: "Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume, dem Betrübten jede Blume ein Unkraut."

Buschwindröschen (Anemone nemorosa)

Ein weißer Blütenteppich mit einem rosa Schimmer bedeckt im zeitigen Frühjahr den Waldboden und erfreut Insekten und Spaziergänger.

Scharbockskraut (Ranunculus ficaria L.)

Unter den ersten Blumen, die in Auen- und Mischwäldern, in Hecken und Obstgärten blühen, ist auch das gelb blühende Scharbockskraut mit seinen rundlich-herzförmigen Blättern.

Iris

Die Iris oder Schwertlilie kommt von Natur aus bei uns in einer gelben und einer blauen Art vor. Die gelbe Iris bevorzugt Wassertiefen von bis zu 60cm während die blaue Iris mehr im Sumpfbereich und feuchten Wäldern zu finden ist.

Blutweiderich (Lyhtrum salicaria)

Der Blutweiderich mit seinen ährenförmig aufragenden purpurroten Blütenstand ist eine charakteristische Pflanze an Gewässerrändern und in unseren Feuchtwiesen.

Schlüsselblume

Die Schlüsselblume oder Primel kommt bei uns noch natürlich in unseren Wäldern und feuchten Wiesen vor. Leider schwindet der Bestand immer weiter, da falsch verstandene Naturliebe manche Mitbewohner dazu bewegt, die Pflanzen auszugraben und so unserer Landschaft zu entreißen.