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	<description>Natur in Leverkusen</description>
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		<title>Sie fliegen wieder &#8211; Kraniche im Herbst!</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/sie-fliegen-wieder-kraniche-ueber-leverkusen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 23:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitmachaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
		<category><![CDATA[Kraniche]]></category>
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			<h2>Kraniche über Leverkusen</h2>
<p>Es ist wieder soweit &#8211; wie in jedem Herbst fliegen in den nächsten Tagen/Wochen wieder die Vögel des Glücks in der typischen V-Formation Richtung Süden &#8211; die <strong>Kraniche</strong>! Die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND freuen sich über jede <strong>Information</strong> von fliegenden Kranichen über Leverkusen.</p>
<p>Die Kraniche haben aufgrund des kommenden Winters Skandinavien verlassen und sammeln sich erstmal im <strong>Norden von Deutschland</strong> – auch in diesem Herbst sind es ca <strong>70.000 </strong>Kraniche. Dort sind sie in Bereichen zu finden, wo große <strong>flache Wasserbereiche</strong> vorhanden sind, in denen sie sicher übernachten können. Die Boddenlandschaft um <strong>Rügen</strong> herum ist ein hervorragender Standort oder auch große <strong>Feuchtgebiete</strong> rund um Teiche oder Moore.</p>
<p>Bei günstigen Windbedingungen verlassen die Kraniche <strong>in den kommenden Tagen</strong> diese Rast- und Sammelplätze in Deutschland und fliegen auf zwei Routen Richtung Süden. Eine der Routen führt<strong> direkt über Leverkusen</strong>! Man kann deshalb Gruppen von Kranichen in der typischen <strong>V-Formation</strong> segeln sehen oder aber Gruppen, die langsam in der Thermik nach oben kreisen und so für ihren Flug in den Süden wieder an Höhe gewinnen.</p>
<p>Man kann Kraniche im Flug gut durch den langen, <strong>vorgestreckten Hals</strong> und ihre <strong>trompetenartigen Rufe</strong> erkennen. Der althochdeutsche Name des Vogels &#8222;cranuh&#8220; ahmt diese Rufe nach und sie sind ein eindeutiges Unterscheidungsmerkmal zu fliegenden Gänsen.</p>
<p>Wenn die <strong>Temperaturen</strong> sinken und das <strong>Nahrungsangebot</strong> an den nördlichen Rastplätzen rar wird, brechen die Kraniche Richtung Süden auf. Sie warten dabei auf guten <strong>Nordwind</strong> und ziehen dann meist etappenweise zu ihren Überwinterungsgebieten in Frankreich,  Spanien oder Afrika.</p>
<p>Auch diesen Herbst brauchen die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND wieder die <strong>Unterstützung</strong> aller BürgerInnen, um fundierte Aussagen über den Kranichzug in und um Leverkusen machen zu können. Daher: informieren Sie bitte die Naturschutzverbände über Ihre Beobachtungen von ziehenden Kranichen! Infos bitte per Email an: <strong><a href="mailto:meldung@nabu-leverkusen.de">meldungen@nabu-leverkusen.de</a> </strong>oder per <strong>Telefon</strong> beim Infotreff der Naturschutzverbände unter <strong>0214-506424</strong>.</p>
<p>Wichtige Daten dabei sind:</p>
<ul>
<li><strong>Datum</strong></li>
<li><strong>Uhrzeit</strong></li>
<li><strong>Ort </strong>der Beobachtung</li>
<li>geschätzte <strong>Anzahl der Kraniche</strong></li>
<li><strong>Flugrichtung</strong></li>
</ul>
<p>Jede Information ist wertvoll! Alle Informationen werden gesammelt, ausgewertet und zu einer bundesweiten <strong>Zentralstelle weitergeleitet.</strong></p>
<p><a href="https://nabu-leverkusen.de/natur-in-leverkusen/voegel/weitere_voegel/kraniche/">Hier gibt es weitere Infos zu Kranichen</a></p>

		</div>
	</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Lebensmittelrettung</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/lebensmittelrettung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alfred Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 07:27:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittelrettung]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Jeder weiß, dass in Deutschland privat, im Handel und in der Landwirtschaft zu viele Lebensmittel weggeworfen werden – Lebensmittel, die zu gut sind, um entsorgt zu werden. Ca. 32% der Lebensmittel werden produziert, ohne gegessen zu werden! Und in jedem Privathaushalt werden pro Kopf/Jahr 76 kg Lebensmittel weggeworfen – über 200 g pro Tag/Person. Reine Verschwendung, dachte sich die Leverkusenerin Nadine und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Verteilung von Obst, Gemüse, Brot oder Eiern, die sonst wegen Überproduktion oder kleiner Schönheitsmängel entsorgt werden würden! Das ist einerseits eine hervorragende Nachbarschaftshilfe und andererseits eine absolute Wertschätzung der Lebensmittel. Ein eindrucksvolles Engagement und tolles Vorbild! Die LebensmittelretterInnen sind über Vereine wie „Foodsharing“ oder „Retten und teilen“ vernetzt und holen die Lebensmittel von Supermärkten, Großmärkten, Gemüsehändlern, Bäckern, Bauern usw. ab, organisieren die kostenlose Verteilung und stellen dafür privat Fläche zur Verfügung. Diese Form der Lebensmittelrettung ist eine Ergänzung der Tafel, die in Leverkusen sechs Lebensmittel-Ausgabestellen für bedürftige Mitbürger hat. Und auch das Angebot einiger Supermärkte und Bioläden von „Rettertüten“ ist ein guter Weg, Lebensmittel zu ver-werten.</p>
<p>Lebensmittelrettung ist auch <strong>Klimaschutz</strong>. Denn für die Produktion wird Boden bewirtschaftet, <strong>Frischwasser</strong> verbraucht, durch den Transport <strong>CO₂</strong> ausgestoßen, für die Verarbeitung Energie verwendet und beim Handel wurden die Produkte in <strong>geheizten</strong> <strong>Gebäuden</strong> angeboten oder dafür eine <strong>Kühlung</strong> installiert. Zudem: Wenn wir die weggeworfenen Lebensmittel nur auf die Hälfte reduzieren, können wir die landwirtschaftliche Nutzfläche in Deutschland um 4 Millionen Hektar verkleinern – dort könnten wieder Lebensräume z.B. für Feldlerche und Rebhuhn entstehen. Die Chancen gegen das Wegwerfen sind groß. Vier einfache Tipps helfen dabei: den Einkauf zu Hause planen, nicht hungrig einkaufen, richtig lagern und kreativ die Reste verwerten – und so spart jeder sogar noch Geld!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Efeu &#8211; das Multitalent</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/efeu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 23:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Insekten]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
		<category><![CDATA[Efeu]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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			<p><strong>September: Der Efeu blüht wieder</strong></p>
<p>Der Tausendsassa unter den Gartenpflanzen sorgt zur Zeit für Sensationen an <strong>begrünten Hauswänden</strong>.  Dort können jetzt u.a. <strong>Admirale</strong> vor ihrem Flug in den Süden noch einmal richtig Kraft tanken. Efeu ist jetzt im Herbst die <strong>Tankstelle </strong>für <strong>Schmetterlinge </strong>und <strong>Insekten. </strong>An Häusern mit Efeu-Fassadenbegrünung umschwärmen oft mehr als 30 Schmetterlinge die offenen Efeublüten . Denn der Efeu ist eine der wenigen Pflanzen, die <strong>im Herbst</strong> noch <strong>blühen</strong>.</p>
<p>Die Admirale sind wie die Distelfalter <strong>Wanderfalter</strong>, die jetzt in den Süden ziehen und dabei sogar die Alpen überqueren.</p>
<p>Häufig am Efeu zu sehen sind auch noch das <strong>Tagpfauenauge</strong> und der<strong> C-Falter</strong>. Aber die hübschen Schmetterlinge sind nicht alleine: ein vielstimmiges Summen der großen Zahl von <strong>Schwebfliegen</strong>, <strong>Honigbienen</strong> und weiteren <strong>Brummern</strong> erfüllt die Luft &#8211; alles ungefährliche Tiere, die von dem Nektar und den Pollen der unscheinbaren Efeublüten leben. Die erst vor gut 20 Jahren entdeckte <strong>Efeu-Seidenbiene</strong> hat die Anpassung auf die Spitze getrieben: Sie nutzt für die Aufzucht ihrer Brut ausschließlich den Pollen des Efeus und schlüpft selber erst Anfang September.</p>
<p>Aber das Efeu ist nicht nur im Herbst eine lebensspende Pflanze, sondern auch noch von <strong>Januar bis in den April</strong>. Denn die nach dem ersten Frost blauen <strong>Früchte</strong> werden als Winterfutter dankbar von den hier bleibenden <strong>Vögeln</strong> wie Amseln und Rotkehlchen angenommen. Und so wird der Efeu im März/April dann wieder zur Tankstelle für nach Norden wandernde Vogelarten. Denn die Rotdrossel benötigt auf dem Weg nach Norwegen und Schweden jede Menge Kraftfutter, was sie in den blauen Früchten des Efeus findet.</p>
<p>Und: das Efeu bietet das ganze Jahr über einen dringend benötigten <strong>Lebensraum</strong>. Vögel wie Amsel, Rotkehlchen und Zaunkönig nutzen den Schutz der immergrünen Pflanze, um dort ihr Nest zu bauen.</p>
<p>Und das Besondere ist, dass nicht nur die Tierwelt durch die immergrüne Wand des Hauses dringend benötigte Lebensräume findet, sondern: grüne Fassaden entlasten langfristig auch den eigenen Geldbeutel durch ihre Eigenschaft der <strong>Wärmedämmung</strong> bzw <strong>-speicherung</strong>. Von Pflanzen geschützte Hauswände erwärmen sich im <strong>Sommer</strong> höchstens bis auf 30 Grad Celsius &#8211; ungeschützte Wände erreichen oft bis zu 60 Grad. Im <strong>Winter</strong> können kahle Außenwände bis auf minus zehn Grad abkühlen, laubgeschützte bleiben jedoch fünf Grad wärmer. Die maximalen Temperaturschwankungen bei grünen Fassaden sind also nur halb so groß. Extremwetter können somit besser abgefedert werden. Und die Blätter des Efeus bilden zu guter Letzt auch noch im Winter den für uns überlebenswichtigen <strong>Sauerstoff</strong> – einfach eine tolle Pflanze.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Beim Bauen mehr Natur erhalten</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/beim-bauen-mehr-natur-erhalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 08:28:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Lebenswertes Leverkusen &#8211;  Erhalt der Natur (Pressetermin der Naturschutzverbände NABU und BUND Leverkusen am 16.9.26, ehemaliger Sportplatz südlich der Dhünn) Das Ziel einer modernen Stadtentwicklung muss der Erhalt und die Wiederherstellung der Natur sein. Mit der im Juni 2024 beschlossenen EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO) haben sich die EU-Mitgliedstaaten verpflichtet, geschädigte Ökosysteme schrittweise wiederherzustellen und den Verlust der&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Lebenswertes Leverkusen &#8211;  Erhalt der Natur</strong></h2>
<p>(Pressetermin der Naturschutzverbände NABU und BUND Leverkusen am 16.9.26, ehemaliger Sportplatz südlich der Dhünn)</p>
<p>Das Ziel einer <strong>modernen Stadtentwicklung</strong> muss der Erhalt und die Wiederherstellung der Natur sein. Mit der im Juni 2024 beschlossenen EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO) haben sich die <strong>EU-Mitgliedstaaten</strong> verpflichtet, geschädigte Ökosysteme schrittweise <strong>wiederherzustellen</strong> und den Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Dies gilt natürlich auch für Leverkusen.</p>
<p>Naturnahe Lebensräume und wohnortnahe Grünflächen sind wesentliche Voraussetzungen für <strong>Gesundheit</strong>, <strong>Lebensqualität</strong>, <strong>Erholung</strong> und funktionierendes soziales <strong>Miteinander</strong>.</p>
<p>Gleichzeitig tragen Grünflächen dazu bei, Städte vor den <strong>Folgen des Klimawandels</strong> zu schützen. Messungen der Naturschutzverbände NABU und BUND während der Hitzetage 2026 haben dies auch für Leverkusen gezeigt: Grünflächen und Stadtbäume können die Hitzeentwicklung reduzieren und damit Strom für Klimaanlagen sparen sowie Gesundheitskosten senken.</p>
<h3><strong>Defizite bei Bauvorhaben und Artenschutzgutachten</strong></h3>
<p>In Leverkusen sind auch bei Neubauten weiterhin Schottergärten, fehlende Fassadenbegrünung und unzureichend begrünte Dächer verbreitet. Am Beispiel des Bebauungsplanentwurfs „<strong>offenes Parken oder Parkhaus am Bayer-04-Stadion</strong>“ zeigen die Naturschützer von NABU und BUND die viele noch nicht genutzten Möglichkeiten auf, das Ziel des Erhalts der Natur in Leverkusen in Zukunft konsequenter umzusetzen.</p>
<p>Ein wesentliches Problem liegt bereits bei der Art der Erstellung von <strong>Artenschutzgutachten</strong>. Nach Auffassung der Naturschutzverbände müssen solche Gutachten die vorkommenden Tier- und Pflanzenarten sowie mögliche Auswirkungen eines Bauvorhabens solide erfassen. Im vorliegenden Fall sollte der ökologische Wert des <strong>ehemaligen Sportplatzes südlich der Dhünn</strong> beurteilt werden. Die Untersuchungen stützen sich jedoch nur auf Daten des Fundortkatasters NRW sowie lediglich drei Begehungen in der Winterzeit. Der Gutachter kommt so zu dem Ergebnis, dass eine Wiederaktivierung des Sportplatzes mit 7.072 qm Kunstrasen, Versiegelung durch gepflasterte Wege, Versiegelung durch ein Vereinsheim sowie Ausstattung mit einer Flutlichtanlage keine erhebliche Betroffenheit im Plangebiet ergeben würden.<br />
<strong>Dem können die Naturschützer jedoch nicht zustimmen !</strong></p>
<p>Die betroffene Fläche besitzt bereits heute augenscheinlich eine hohe ökologische Bedeutung wie die Naturschützer bei einem Ortstermin zeigen konnten. Sie liegt zudem im Umfeld des <strong>FFH-Gebiets „Dhünn und Eifgenbach“</strong>. Auch der Leverkusener Landschaftsplan weist den Bereich als <strong>Landschaftsschutzgebiet</strong> aus mit dem Ziel der Erhaltung und Entwicklung für naturverträgliche Erholung. Diese Schutz- und Entwicklungsziele müssen bei der Planung vollständig berücksichtigt werden. Die derzeitige <strong>versickerungsoffene Brache mit buntem Pflanzenbestand</strong> erfüllt diese ökologischen Funktionen bereits. Eine Umwandlung in einen Sportplatz mit 7.072 m² Kunstrasen, versiegelten Wegen, Vereinsheim und Flutlicht würde dagegen viele ökologische Funktionen reduzieren. Auch die mögliche Nutzung der Fläche als <strong>Nahrungsbiotop</strong> für verschiedene planungsrelevant wichtige Vogelarten muss in Zukunft angemessen berücksichtigt werden.</p>
<p>Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass Bauplanungen und Artenschutzgutachten häufig nicht ausreichend betrachten, wie sich die Fläche ohne Bebauung entwickeln könnte. Für eine zukunftsorientierte Planung sollte daher auch untersucht werden, welchen ökologischen Wert eine Fläche bei Erhalt und richtiger Pflege entwickeln könnte. Gefordert werden deshalb <strong>fachlich belastbare Artenschutzgutachten</strong> und <strong>ökologisch wirksame </strong>landschaftspflegerische <strong>Begleitpläne</strong> als Grundlage für politische und planerische Entscheidungen.</p>
<h3><strong>Ökologischer Ausgleich muss tatsächliche Verluste berücksichtigen</strong></h3>
<p>Auch beim Ausgleich für Flächenversiegelung bestehen erhebliche Chancen der Weiterentwicklung in Leverkusen. Das derzeitige <strong>Punktesystem</strong> bildet nach Auffassung der Naturschutzverbände den tatsächlichen Verlust der wichtigen „kostenlosen Dienstleistungen der Natur“ nur unzureichend ab. So ergeben sich unzureichende Maßnahmen wie z.B. Aufhängen von Vogelnistkästen oder Pflanzen einzelner Obstbäume, welche die Versiegelung einer großen Fläche <strong>nicht ökologisch gleichwertig kompensieren</strong> können.</p>
<p>Um den weiteren Verlust natürlicher Flächen aufzuhalten und Leverkusen klimaresilienter zu machen, muss deshalb das <strong>Vermeidungsgebot</strong> konsequent an erster Stelle stehen. Es stellt sich daher die Frage, wie wichtig Parkflächen in unmittelbarer Stadionnähe sind, wo doch ein <strong>hervorragendes Hol- und Bringsystem</strong> zu entfernter liegenden Parkplätzen bereits existiert. Erst wenn sich herausstellt, dass eine für die breite Stadtgesellschaft unabdingbare Notwendigkeit nachgewiesen ist, kann die Einrichtung von Parkplätzen unter Einhaltung eines realen und funktionierenden Ausgleichs geplant werden.</p>
<p>Im Bebauungsplanentwurf wird eine Variante „offenes Parken“ mit der Wiederaktivierung des Sportplatzes südlich der Dhünn vorgestellt. Sie würde eine heute begrünte und versickerungsoffene Fläche großflächig mit <strong>Kunstrasen</strong> und weiteren <strong>versiegelten Bereichen</strong> überformen. Dadurch würden Versickerungsfähigkeit, Klimaschutzwirkung und weitere Ökosystemleistungen erheblich reduziert. Gleichzeitig ginge ein potenzielles Nahrungs- und Ganzjahresbiotop für zahlreiche Vogelarten verloren. Dies wäre aus Sicht der Naturschützer nicht vertretbar.</p>
<p>Daher wäre die <strong>Variante „Parkhaus“ zu bevorzugen</strong>.<br />
Um die auch dabei auftretenden Schäden für die Natur zu reduzieren schlagen die Naturschützer vor: Erhalt der größeren <strong>Bäume</strong>, eine vollständige <strong>Fassadenbegrünung</strong>, die Verwendung nachwachsender <strong>Baumaterialien</strong>, vollständig als <strong>Solardächer</strong> mit Wiesenflächen gestaltete Dächer sowie Wege mit dauerhaft hoher <strong>Versickerungsfähigkeit</strong>. Außerdem muss <strong>Lichtverschmutzung</strong> insbesondere im Bereich der Dhünn vermieden werden, da künstliche Beleuchtung negative Auswirkungen auf Vögel, Fledermäuse und Insekten haben kann. Zusätzlich wird gefordert, mindestens eine gleich große bereits versiegelte Fläche zu entsiegeln und dauerhaft naturnah zu pflegen.</p>
<p>Insgesamt zeigt das Beispiel, dass zukünftige Bauvorhaben in Leverkusen <strong>stärker an den Zielen des Natur-, Klima- und Artenschutzes sowie der EU-Wiederherstellungsverordnung ausgerichtet werden müssen.</strong> Nur solide Daten, das konsequente Vermeidungsgebot, wirksamer ökologischer Ausgleich und die Sicherung naturnaher Flächen können den Verlust von Natur stoppen und Leverkusen zu einer klimaangepassten und lebenswerten Stadt weiterentwickeln.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Feuerwanzen &#8211; die unterschätzten Helfer im Garten</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/feuerwanzen-die-unterschaetzten-helfer-im-garten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Adelheid]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 13:31:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insekten]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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			<h3>Feuerwanzen – die unterschätzen Helfer im Garten</h3>
<p>Die meisten kennen sie, nicht alle lieben sie – die leuchtend rote Feuerwanze. Dabei tut man ihr damit Unrecht. Genauso wie bei den Wespen nur zwei Arten den Ruf von allen verderben, tun es hier die Bett- und Stinkwanzen.<br />
Dabei haben die Feuerwanzen überhaupt kein Interesse daran, ins Haus zu kommen. Wenn es doch einmal passiert, dann haben sie sich verirrt und man sammelt sie vorsichtig ein und bringt sie wieder nach draußen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Gleich zu Anfang möchte ich noch mit einem weiteren Irrtum aufräumen. Oft wird die Feuerwanze mit dem Feuerkäfer verwechselt. Käfer (<em>Coleoptera</em>) sind eine Ordnung in der Systematik, Wanzen (<em>Heteroptera</em>) sind eine Unterordnung der sog. Schnabelkerfen.</p>
<p>Käfer haben Mundwerkzeuge, mit denen sie ihre Nahrung zerkleinern können, Wanzen haben einen Stechrüssel, mit denen sie Tiere oder Pflanzenteile aussaugen können. Sie können also nur Flüssiges zu sich nehmen. Bei Nichtgebrauch ist ihr Rüssel unter den Bauch geklappt.</p>

		</div>
	</div>
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			<p>Ein weiter wichtiger Unterschied ist ihre Entwicklung. Käfer durchlaufen eine vollständige Verwandlung vom Ei, über die Larve und Puppe zum erwachsenen Tier.</p>
<p>Die Wanzen machen eine sog. unvollständige Verwandlung durch. Sehr klein schlüpfen sie aus ihrem Ei und haben nach fünf Larvenstadien dann ihr fertiges „Erwachsenenkleid“ (Imago). Die Wanzen müssen sich häuten, weil ihr Panzer nicht mitwächst und irgendwann zu klein für sie wird. An einer Sollbruchstelle bricht der alte Panzer auf und die Wanze arbeitet sich mühsam heraus.</p>
<p>Oft ist es so, dass man vom Aussehen der Larven nicht zwangsläufig sofort weiß, wen man da vor sich hat. In diesem Falle ist es so, dass sie aber zumindest schon die rote Farbe zeigen und mit der Zeit auch das Schwarze hinzukommt. Kennzeichnend für die Feuerwanzen ist zudem, dass sie durch ihre verkürzten Flügel flugunfähig sind.</p>

		</div>
	</div>
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			<p>Die Gemeine Feuerwanze <em>(Pyrrhocoris apterus) </em>ist nur eine von zwei Feuerwanzenarten, die überhaupt in Deutschland vorkommen. Ihre Nahrung besteht aus tierischer und pflanzlicher Kost.<br />
Aus (heruntergefallenen) Samen und anderen pflanzlichen Teilen saugen sie das für sie notwendige aus und beschleunigen so die Zersetzung der Pflanzenreste und die Nährstoffe stehen somit schneller wieder zur Verfügung. Ebenso verfahren sie mit toten Insekten, wobei auch die eigene Art nicht verschont bleibt. Auch vor Schneckeneiern machen sie nicht Halt. So sorgen sie für ein natürliches Gleichgewicht.</p>

		</div>
	</div>
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			<p>Ein weiteres Plus: Studien haben gezeigt, dass die aus ihren Drüsen abgesonderte Stoffe Mücken und Fliegen fernhalten. Der Mensch kann diesen Duft übrigens nicht wahrnehmen.</p>
<p>Zusammenfassend kann man sagen, dass die Feuerwanzen zu den <strong>Nützlingen</strong> gehören und viele <strong>Vorteile</strong> für den Garten haben:</p>
<ul>
<li>kein Interesse an der Wohnung (wenn sie sich verirren, dann mit einem Papierchen oder Kehrblech und Handfeger wieder nach draußen bringen).</li>
<li>sie können nicht beißen</li>
<li>sie saugen abgestorbene Pflanzenteile und tote Insekten aus und beschleunigen so die Zersetzung.</li>
<li>Schneckeneier werden dezimiert, da sie auch auf ihrem Speiseplan stehen.</li>
<li>Ihr Duftstoff (den die Menschen nicht wahrnehmen) vertreibt Mücken und Fliegen.</li>
<li>sie sind Bestäuber. Zwar nicht im klassischen Sinne, wie z. B. Bienen, aber durch das Herumlaufen auf verschiedenen Pflanzen geben auch sie die Pollen weiter.</li>
<li>sie sind ungiftig.</li>
</ul>
<p><em>Deshalb können wir guten Gewissens die Gemeine Feuerwanze als unseren Freund und Helfer im Garten betrachten, der nicht verfolgt und beseitigt werden muss. Im Gegenteil, ihre Anwesenheit sollte uns erfreuen.</em></p>

		</div>
	</div>
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			<p>Für alle, die es interessiert, hier noch <em>weitere interessante Fakten</em> zu unserem feuerroten Helfer.</p>
<p>Feuerwanzen halten sich sehr gerne am Fuße oder Stamm von Linden und Robinien auf, blühenden Malven, Stockrosen, Hibiskus und Eibisch. Sie sind sehr gesellig, von daher sieht man sie immer in größeren oder kleineren Trupps, die sich über große Teile eines Baums verteilen können.</p>
<p>Gerade, wenn es kühler wird und sogar im Winter kann man sie an der Sonnenseite des Baumstamms sehen, wo sie Wärme tanken. Durch ihre Pheromone (Duftstoffe) finden sie zusammen, es stärkt den Zusammenhalt und die Sicherheit.</p>

		</div>
	</div>
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			<p>Oft sind in ihrer Gesellschaft auch Lindenwanzen (<em>Oxycarenus lavaterae</em>) zu finden, einfach einmal genauer hinschauen.</p>

		</div>
	</div>
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			<p>Die Paarung kann bis zu 30 Stunden dauern. Damit soll für eine optimale Befruchtung der Eier gesorgt werden.</p>
<p>Anschließend legen die Weibchen bis zu 60 Eier in Ritzen und Löchern im Boden und unter der Rinde ab. Die Eier besitzen Stoffe, die sie vor Fressfeinden (z. B. Vögel oder Spinnen) schützen. Die Wanzenmutter bleibt in der Nähe, um die Eier stets feucht zu halten. Auch die jungen Larven sind noch auf ihre Fürsorge angewiesen.</p>
<p>Die Entwicklung vom Ei bis zum erwachsenen Insekt (Imago) braucht etwa zwei bis drei Monate. Das ausgewachsene Insekt hat eine Lebenserwartung von zwei Monaten bis zu einem Jahr.</p>

		</div>
	</div>
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			<p>Wird es kälter und geht es auf den Winter zu, verkriechen sich die erwachsenen Feuerwanzen in geschützten Stellen, wie Ritzen, unter Steinen, an Baumstümpfen, unter Laub (also bitte auch den ein oder anderen Laubhaufen bis zum Frühling liegen lassen – er hilft nicht nur Igeln, sondern auch den Feuerwanzen).</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pirol</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/pirol/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 17:45:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vögel]]></category>
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					<description><![CDATA[Und schon sind sie wieder weg Viele Zugvögel sind jetzt schon wieder auf dem Weg in ihr Winterquartier. So auch die farbenprächtigen Pirole, die in‘s tropischen Afrika fliegen. Sie haben dabei keine besondere Zugroute, sondern nehmen den direkten Weg ins Überwinterungsgebiet. Von diesem wunderschönen Vogel erzählt folgende Geschichte: Der Pirol und die Sonne Einst, vor&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Und schon sind sie wieder weg</h2>
<p>Viele Zugvögel sind jetzt schon wieder auf dem Weg in ihr Winterquartier. So auch die farbenprächtigen Pirole, die in‘s tropischen Afrika fliegen. Sie haben dabei keine besondere Zugroute, sondern nehmen den direkten Weg ins Überwinterungsgebiet.</p>
<p>Von diesem wunderschönen Vogel erzählt folgende Geschichte:</p>
<h3><strong><em>Der Pirol und die Sonne</em></strong></h3>
<p><em>Einst, vor langer, langer Zeit, hatte der Pirol kein gelbes Federkleid wie heute, er war grau mit schwarzen Flügeln. Keiner der anderen Vögel aber sang so freudig und so hingebungsvoll, wenn am Morgen die Sonne aufging. Gerade deshalb, weil er selber so unscheinbar war, bewunderte der Pirol alles, was schön war. Und konnte es etwas Schöneres geben als die Sonne? Wie sie leuchtete, wie sie strahlte! Um ihr nahe zu sein, baute der Priol sein Nest hoch über dem Erdboden, im allerhöchsten Wipfel. Tag für Tag, Morgen für Morgen, wenn die Sonne emporstieg, erblickte sie dort oben den grauschwarzen Vogel und hörte sein Lied. Eines Morgens sah sie, wie der Priol weinte. „Warum weinst du?“, fragte die Sonne. „Ich weine vor Freude, weil du so schön bist.“, antwortete der Priol. „Ich weine vor Glück, dass es dich gibt.“ „Tag für Tag, jeden Morgen“, sagte die Sonne, „erfreust du mich mit deinem Lied. Hast du einen Wunsch, den ich dir erfüllen kann?“ „Ja, ich habe einen.“, sagte der Pirol. „Ich hätte so gern ein Federchen, ein einziges nur, das so hell leuchtet wie du.“ Die Sonne berührte ihn mit ihren Strahlen und nicht nur ein Federchen, das ganze Federkleid wurde leuchtend gelb. Bis auf die Flügel und ein Teil vom Schwanz, die waren schwarz geblieben – aber das sah besonders hübsch aus. So ist es heute noch. Und noch immer baut der Pirol sein Nest in den allerhöchsten Wipfeln. Und jeden Morgen, Tag für Tag, begrüßt er die Sonne mit seinem Lied.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues Programm Herbst</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/neues-programm-herbst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 23:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BUND Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[NABU Leverkusen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nabu-leverkusen.de/?p=11976</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>&#8222;Natur erleben&#8220;</h2>
<h2>Neue Angebote: Leverkusen natürlich erleben und mitgestalten</h2>
<p>Die Natur in Leverkusen ist wunderschön und vielgestaltig. Und genau so präsentieren sich auch die vielen Angebote der Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND in ihrem aktuellen Programmheft. Es umfasst die Zeit von September bis Februar 2027 und bietet <strong>48 verschiedene Veranstaltungen</strong> – hier findet jeder und jede etwas, das ihn interessiert.</p>
<p>Das neue Programm gibt den Bürger*innen viele Gelegenheiten, Natur hautnah zu erleben. Denn die <strong>besten Erlebnisse bietet immer noch die Natur</strong>. Unter fachkundiger Führung geht es in viele interessante Lebensräume in und um Leverkusen.</p>
<p>Speziell für <strong>Kinder</strong> sind jede Menge Angebote im Programmheft enthalten. Zudem gibt es ein herausnehmbares <strong>Poster</strong> mit einem C-Falter. Und obendrein warten interessante <strong>Rätsel</strong> auf ihre Lösung.</p>
<p>Aber auch für die Freunde des <strong>Kinos</strong> bietet das neue Veranstaltungsprogramm jede Menge spannende Filme.</p>
<p>Und am 29.11.26 ist findet wieder der beliebte <strong>Naturschutzbasar</strong> statt. Ein besonderes Angebot: denn hier können die Ergebnisse des Teams „Basteln für den Naturschutz“ bestaunt werden und es gibt viele ausgefallene Weihnachtsgeschenke. Eine wunderbare Gelegenheit die Vorweihnachtszeit zu genießen, mit leckerem Kuchen und Bio-Glühwein im alten Bürgermeisteramt in Schlebusch!</p>
<p>Aber natürlich präsentiert das Veranstaltungsprogramm auch viele Vorschläge zum selber Anpacken. Jeden Monat gibt es ein Angebot unter dem Motto „<strong>Naturschutz praktisch</strong>“  (z.B. Pflanzen von Hecken, Mähen von Wiesen oder aber zum Mitmachen bei der Pflege von <strong>Streuobstwiesen</strong>.</p>
<p>Auch über viele aktuelle <strong>Themen</strong> informieren kurze Artikel im Programmheft:</p>
<ul>
<li>Kiribaum &#8211; Klimaretter oder Problembaum?</li>
<li>Lebensmittelrettung</li>
<li>Flächenfraß &#8211; vorausschauend handeln ist das Zeichen der Zeit</li>
<li>Flächenfraß in Leverkusen</li>
<li>Neues Leben für alte Brillen</li>
<li>&#8222;Wir machen Moore wieder nass!&#8220;</li>
<li>Recht auf Reparatur</li>
<li>Ein Baum ist mehr als ein Baum &#8230;</li>
<li>Von Leverkusen in die Welt &#8211; Natur Medien-Stars (Siebenschläfer)</li>
<li>Leverkusen im richtigen Licht</li>
<li>und vieles mehr.</li>
</ul>
<p>Mitglieder bekommen das reichhaltige Programmheft zugeschickt. Es liegt ansonsten u.a. bei den <strong>städtischen Infostellen</strong> und im <strong>InfoTreff</strong> der Naturschutzverbände aus.</p>
<p>Die Naturschutzverbände informieren zudem weiterhin über alle Termine:</p>
<ul>
<li>auf den <strong>homepages</strong> ( www.nabu-leverkusen.de und www.bund-leverkusen.de )</li>
<li>über <strong>Facebook</strong> (www.facebook.com/nabu.leverkusen und www.facebook.com/bund.leverkusen )</li>
<li>und über die <strong>Rundmail</strong>, in dessen Verteiler man sich durch eine Mail an: mitmachen@nabu-leverkusen.de eintragen lassen kann.</li>
</ul>
<p>Eingeladen zum <strong>ehrenamtlichen Mitmachen</strong> ist jede und jeder in allen Bereichen des Naturschutzes in Leverkusen. So suchen wir immer Mitmenschen für die Erstellung des vielfältigen Veranstaltungsangebotes, bei der Werbung für die vielen Angebote, bei der Mitarbeit in den Teams. Details dazu gibt es z.B. beim Aktiventreff am 2.Mittwoch jeden Monats, wo passgenaue Angebote für jedes Zeitbudget entwickeln werden können – oder einfach eine Mail an mitmachen@nabu-leverkusen.der senden.</p>
<p>&nbsp;</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Team Lichtsmog</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/team-lichtsmog/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 11:29:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Neues Team Lichtsmog gegründet Licht ist für unser Wohlbefinden und für unser Sicherheitsgefühl sehr wichtig. Aber Lichtsmog ist auch mitverantwortlich für den Insektenschwund. Es sind die bekannten „Ws“, die beim Einsatz von Licht wichtig sind: WO wird es eingesetzt, WELCHES Licht wird eingesetzt, WIEVIEL Licht wird eingesetzt und WARUM wird es eingesetzt – ist es&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Neues Team Lichtsmog gegründet</h2>
<p>Licht ist für unser <strong>Wohlbefinden</strong> und für unser <strong>Sicherheitsgefühl</strong> sehr wichtig. Aber Lichtsmog ist auch mitverantwortlich für den <strong>Insektenschwund</strong>.</p>
<p>Es sind die bekannten „Ws“, die beim Einsatz von Licht wichtig sind: <strong>WO</strong> wird es eingesetzt, <strong>WELCHES</strong> Licht wird eingesetzt, <strong>WIEVIEL</strong> Licht wird eingesetzt und <strong>WARUM</strong> wird es eingesetzt – ist es vielleicht gar nicht notwendig!?</p>
<p>Mit diesen wichtigen Fragen setzt sich das neue gegründete Team Lichtmog der  Naturschutzverbände NABU und BUND auseinander und gibt Tipps, wie wir alle bei der Verringerung der Lichtverschmutzung <strong><a href="https://nabu-leverkusen.de/themen/umweltschutz/lichtsmog/" target="_blank" rel="noopener">mithelfen können</a>.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spontane Müllsammelaktion</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/spontane-muellsammelaktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 13:33:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Brand offenbart Umweltsünden &#8211; Glassplitter auf dem Weg der Biber Am Mittwoch den 12.08.26 brannte es an der Mündung der Dhünn in die Wupper &#8211; einem bekannten Ort zum Ausruhen und Feiern. Am Tag danach zeigte sich die enorme Umweltverschmutzung in diesem Bereich. Jede Menge Flaschen und Glassplitter waren überall über die Fläche verteilt. „Das&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Brand offenbart Umweltsünden &#8211; Glassplitter auf dem Weg der Biber</strong></h2>
<p>Am Mittwoch den 12.08.26 brannte es an der <strong>Mündung der Dhünn</strong> in die Wupper &#8211; einem bekannten Ort zum Ausruhen und Feiern.</p>
<p>Am Tag danach zeigte sich die enorme Umweltverschmutzung in diesem Bereich. Jede Menge <strong>Flaschen</strong> und <strong>Glassplitter</strong> waren überall über die Fläche verteilt. „Das kann so nicht bleiben!“ sagte sich die Leverkusenerin Hanna und organisierte spontan eine <strong>Müllsammelaktion</strong>. Zusammen mit Aktiven der Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND wurde so die Fläche am Sonntag von jeder Menge Müll aller Art gereinigt wie zum Beispiel: Unmengen <strong>Glasscherben</strong> und <strong>Flaschen</strong>, <strong>Einmalgrills</strong>, <strong>Alufolie</strong>, <strong>Töpfe</strong>, <strong>Messer</strong>, <strong>Gabeln</strong>, <strong>E-Zigaretten</strong>, <strong>Klappstühle</strong> usw..</p>
<p>„Am schlimmsten fand ich die vielen <strong>scharfen, spitzen Glasscherben</strong> – und das in diesem sensiblen Bereich, in dem einer unserer Leverkusener Biber lebt. Die sind natürlich auch problematisch für die Pfoten der Hunde, welche hier ausgeführt werden.“ sagte Regine beim Müllsammeln.</p>
<p><strong>Müll gehört in den Mülleimer</strong> und nicht in die Natur! Gemeinsam haben die Sammler:innen gezeigt, dass mit Engagement und einem kleinen Beitrag von jedem Einzelnen unser Leverkusen sauberer und lebenswerter gestalten werden kann.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Junge bei den Siebenschläfern</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/junge-bei-den-siebenschlaefern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 23:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NABU Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[Säugetiere]]></category>
		<category><![CDATA[Siebenschläfer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nabu-leverkusen.de/?p=9681</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>Juli: Die Leverkusener Siebenschläfer haben Junge!</h2>
<p>In der Live-Webcam1 sind die <strong>ersten Jungen</strong> in diesem Jahr geboren worden!! Wir freuen uns, dass wir ihnen das Spektakel der Jungenaufzucht auch dieses Jahr wieder zeigen können.</p>
<p>Die nackten und blinden Leichtgewichte, die gerade einmal 5 Gramm auf die Waage bringen, haben wir am Donnerstag den <strong>30.7.</strong> im Nistkasten entdeckt. Sie präsentieren sich noch in einem kräftigen <strong>Rosa</strong>. Sie wachsen aber schnell und das erste graue Fell wird bald durchschimmern.</p>
<p>In den ersten Tagen nach der Geburt kann man die Jungen in der live-web-cam oft noch nicht so gut erkennen, denn das Weibchen <strong>wärmt</strong> sie oder <strong>deckt die Jungen auch mit Blättern zu . </strong>Bei den aktuellen Temperaturen haben wir heute wahrscheinlich gute Chancen sie zu sehen. (<a href="https://nabu-leverkusen.de/siebenschlaefer/"> Link zur webcam</a> )</p>
<p>&#8222;Das Angebot des Leverkusener Naturschutzbundes wird in diesem Jahr weltweit wieder intensiver genutzt “ berichtet  Erich Schulz vom Vorstand des NABU Leverkusen. Die Kamera-Nistkästen befinden sich in der Natur, so dass die user im internet exklusiv wild lebende Tiere beobachten können.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
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