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		<title>Siebenschläfer-TV ab 1. Juni wieder online</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/siebenschlaefer-tv-ab-1-juni-wieder-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Adelheid]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 23:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Siebenschläfer]]></category>
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			<h2>Der Einblick in die Wohnstube der Siebenschläfer geht auch 2026 weiter!</h2>
<p>Endlich ist es wieder so weit: Die Leverkusener Siebenschläfer sind jetzt aus sieben Monaten <strong>Winterschlaf</strong> erwacht. Und das bundesweit einzigartige Siebenschläfer-TV vom Leverkusener Naturschutzverein NABU sendet ab 01. Juni mit seiner Webcam direkt aus dem Nest der possierlichen Nager . Dann kann <strong>weltweit</strong> auch 2026 wieder jeder per Internet das bunte Treiben der wild lebenden Siebenschläfer in ihrem Wohnzimmer verfolgen.</p>
<p>Mittlerweile gibt es einen regelrechten <strong>Fanclub</strong> für die kleinen Nager. Somit ist die Webcam eine der meist genutzten Tier-live-webcams in Deutschland. Die Zuschauer kommen dabei nicht nur aus dem deutschsprachigen Raum, sondern aus vielen Lädern der Erde. Damit wird eines der Ziele des Projektes erreicht: über das geheime Leben dieser nachtaktiven Säugetiere aufzuklären. Viele lernen dieses wichtige Rädchen im Uhrwerk der Natur auf diese Weise zum ersten Mal kennen.</p>
<p>Ermöglich wird das Siebenschläfer-TV dankenswerterweise durch <a href="https://nabu-leverkusen.de/wir-fuer-leverkusen/spenden/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Spenden</strong> </a>von begeisterten Internet-Zuschauern, die auch 2026 nicht auf die Beobachtung der nächtlichen Kobolde verzichten wollen. Nur dank dieser Förderung kann das Projekt von uns überhaupt durchgeführt werden.</p>
<p>Wo gibt es Siebenschläfer? Siebenschäfer leben meist in <strong>Laub- bzw. Mischwäldern</strong>, aber auch <strong>alte Obstbaumwiesen</strong> mit ihren großen Bäumen sind hervorragende Lebensräume. Und wer liebt sie nicht, diese wunderschönen hohen Obstbäume mit ihren riesigen Kronen, die uns im Frühjahr mit einem unendlichen Blütenmeer verwöhnen. Sie sind eine Augenweide &#8211; und obendrein ein wertvoller Lebensraum für viele Tiere – so auch den Siebenschläfer.</p>
<p><strong>2015</strong> begann das Siebenschläfer-<strong>Projekt</strong> des NABU Leverkusen. Seitdem gibt es jedes Jahr wunderbare Einblicken in ihre Wohnstube. Sie präsentieren Putzaktionen, gemütliches Chillen oder die Balz. Dieses Jahr ist hoffentlich auch wieder die Geburt der nackten rosa Jungen und deren Heranwachsen zu sehen. Zunächst entwickelt sich dann das graue Fell, und mit 21 Tagen öffnen die jungen Siebenschläfer bereits ihre Augen. Bald darauf trainieren die Teenager als Vorbereitung auf die Zeit außerhalb des Nistkastens ihre Muskeln beim Balgen und Klettern.</p>
<p>Die nachtaktiven Nager mit dem buschigen Schwanz sind Ende Mai aus ihrem sieben Monate dauernden Winterschlaf erwacht und haben jetzt ein <strong>straffes Zeitprogramm</strong> vor sich. Zunächst heißt es möglichst viel <strong>fressen</strong>, denn der lange Winterschlaf hat die Fettreserven schrumpfen lassen. Dann muss ein <strong>Revier</strong> abgesteckt und eine <strong>Höhle</strong> zur Gründung einer Familie gefunden werden. Siebenschläfer nutzen zum Beispiel Höhlen von Spechten als Unterschlupf und für die sichere Aufzucht der Jungen. Da in unseren Wäldern <strong>alte, dicke Bäume</strong> mit Höhlen jedoch selten geworden sind, nutzen die munteren Kobolde der Nacht auch gerne <strong>Nistkästen</strong>. In mehrere dieser Nistkästen hat das Siebenschläfer-Team jetzt wieder Kameras eingebaut. Die jeweils interessanteste Live-Webcam ist online einsehbar.</p>
<p>Zudem wurde mit der Erfahrung der vergangenen Jahre die Nistkästen und die <strong>Technik</strong> noch einmal optimiert. So wird die Übertragung fast in HD-Qualität gesendet. Wir freuen uns schon auf die neuen Einblicke in das Leben dieser faszinierenden Tiere. Viele Highlights wurden auch als <strong>Videos</strong> über youtube ins Netz gestellt &#8211; so können sie immer abgerufen werden.</p>
<p>Und: Auch dieses Jahr werden wieder <strong>kostenlose Siebenschläfer-Kurse für Schulen</strong> angeboten. Die Schulen können sich gerne bei der Projektkoordinatorin Regine Kossler melden unter regine.kossler[at]nabu-leverkusen.de.</p>
<p>Und wer ganz schnell über Aktuelles bei den Kobolden der Nacht informiert werden möchte, kann dies über die öffentliche facebookgruppe <a href="https://www.facebook.com/familiesiebenschlaefer" target="_blank" rel="noopener">https://www.facebook.com/familiesiebenschlaefer</a> erfahren.</p>

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		<title>Birdrace</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/birdrace-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 10:40:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitmachaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
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					<description><![CDATA[Erfolgreich auf &#8222;Vogeljagd mit dem Fernglas&#8220;: NABU Leverkusen beim „Birdrace“ 2026 Super &#8211; das &#8222;Team Gänsesägerjäger“ des NABU Leverkusen entdeckte beim bundesweiten Birdrace 2026 insgesamt 80 Vogelarten in Leverkusen. Nachdem wir im letzten Jahr das erste Mal am Birdrace mit einem Team vom NABU (Naturschutzbund) Leverkusen teilgenommen hatten, ging auch in diesem Jahr wieder das&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Erfolgreich auf &#8222;Vogeljagd mit dem Fernglas&#8220;: NABU Leverkusen beim „Birdrace“ 2026</strong></h2>
<h3><strong>Super &#8211; das &#8222;Team Gänsesägerjäger“ des NABU Leverkusen entdeckte beim bundesweiten Birdrace 2026 insgesamt 80 Vogelarten in Leverkusen.</strong></h3>
<p>Nachdem wir im letzten Jahr das erste Mal am Birdrace mit einem Team vom NABU (Naturschutzbund) Leverkusen teilgenommen hatten, ging auch in diesem Jahr wieder das Team „Gänsesägerjäger“ an den Start. Kurz nach Sonnenaufgang starteten wir am Samstag den 2.5.26 mit fünf VogelkundlerInnen. Zunächst ging es mit dem Fahrrad zu den Wiesen, Feldern und Kiesgruben der offenen Landschaft bei Rheindorf und Hitdorf.</p>
<p>Schon in den ersten Stunden beobachteten wir zahlreiche Arten: viele Singvögel, einen großen Trupp durchziehender Schafstelzen und wir hörten das Morgenkonzert der Nachtigall. Über uns kreisten Rot- und Schwarzmilan.</p>
<p>Besonders eindrucksvoll war die für unsere Region einzigartige Möwenkolonie am Buschbergsee und die vielen Uferschwalben. Die größte Überraschung des Tages gelang uns ebenfalls am Buschbergsee: Zwischen den Sturmmöwen entdeckten wir eine in unserer Region fast noch nie beobachtete Schwarzkopfmöwe. Gerade solche besonderen Funde machen den Reiz des Birdrace aus und zeigen, dass dabei immer wieder seltene Beobachtungen dokumentiert werden.</p>
<p>Anschließend fuhren wir an den Rhein und ergänzten unsere Liste unter anderem um weitere Möwenarten, sowie das Schwarzkehlchen. In der späten Mittagspause im Wildpark-Bistro des Tierparks Reuschenberg hatten wir mit 78 beobachteten Arten das Vorjahresergebnis von 2025 (76 Arten) bereits übertroffen. Danach ging es gestärkt entlang der Wupper Richtung Opladen. Dort machten wir zwei besondere Beobachtungen: einen im Wasser jagenden Eisvogel und ein Gänsesägerpaar. So spät im Jahr hatten wir in diesem Wupperabschnitt noch nie Gänsesäger gesehen – vielleicht haben sie unsere dort aufgehängten Gänsesäger-Nistkästen bezogen.</p>
<p>Das aufziehende Gewitter trieb uns zu einer Kaffeepause ins Trockene. Anschließend wechselten wir in den Dhünnwald, um das Artenspektrum um typische Waldvögel zu erweitern. Auf den ruhigen Wegen konnten wir unter anderem einen Buntspecht hervorragend beobachten, wie er den Stamm auf und ab lief. Auch wenn wir, vielleicht witterungsbedingt, keine weiteren Arten mehr hinzufügen konnten, war dieser Waldspaziergang ein gelungener Abschluss eines abwechslungsreichen Beobachtungstages.</p>
<p>Mit insgesamt 80 festgestellten Vogelarten und vielen besonderen Eindrücken endete unsere Exkursion sehr erfolgreich. Über beide Birdrace-Jahre hinweg (2025 und 2026) konnten wir in Leverkusen insgesamt 92 verschiedene Vogelarten beobachten. Eine beachtliche Zahl für eine vergleichsweise so kleine Region, wie Leverkusen. Erfreulicherweise gab es in diesem Jahr sogar ein weiteres Team aus Leverkusen mit Überschneidungen bei den Beobachtungen.</p>
<p>Das Birdrace ist eine bundesweite Aktion im Mai: Innerhalb von 24 Stunden gilt es, in einem Stadt- oder Landkreis so viele Vogelarten wie möglich nachzuweisen. Dafür wählen die Teams geeignete Beobachtungsorte aus und versuchen, ihre Artenliste zu maximieren. Bundesweit nahmen am 2. Mai insgesamt 1065 Teams am „Birdrace“ (wörtlich: „Vogelrennen“) teil. Mit dem seit über 20 Jahren jährlich stattfindenden Wettstreit möchte der Veranstalter, der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) auf die bedrohte Vielfalt der heimischen Vogelwelt aufmerksam machen. Durch die Festlegung auf ein Beobachtungsgebiet kann man zum Beispiel im Laufe der Jahre feststellen, ob Arten verschwunden oder auch neu aufgetaucht sind.</p>
<p>Wie schon im letzten Jahr war es für alle Teilnehmenden ein wunderbarer Tag in der Natur – in netter Gemeinschaft, mit vielen Entdeckungen und schönen Beobachtungen. Damit haben wir eine Tradition begründet: Auch 2027 wird das Team „Gänsesägerjäger“ des NABU Leverkusen wieder an den Start gehen.</p>
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		<title>Hornissen melden</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/hornissen-melden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 22:01:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Insekten]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2><strong>Die Asiatische Hornisse – gekommen, um zu bleiben</strong></h2>

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			<p> </p>
<h3>Asiatische Hornissen melden</h3>
<p>Um einen Überblick über die aktuelle Verbreitung der<strong> asiatischen</strong> Hornisse zu bekommen, ist es wichtig, dass ihre Nester gemeldet werden (am besten <strong>mit Foto</strong>).</p>
<p>Unbedingt beachten sollte man bei dem Versuch Hornissen zu fotografieren einen gewissen Abstand zu den Tieren, vor allem zum Nest!. Auch wenn Hornissen grundsätzlich sehr friedlich sind, können sie stechen, wenn sie sich gestört oder bedroht fühlen. Es ist zwar wichtig, dass Beobachtungen möglichst mit Fotos gemeldet werden, aber ein „gestochen“ scharfes Foto ist nicht unbedingt erforderlich.</p>
<p>Die Meldungen bitte an die untere Naturschutzbehörde  <em>unb[et]stadt.leverkusen.de   </em>senden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Ausführliche Informationen</u></strong>:</p>
<p>&nbsp;</p>

		</div>
	</div>
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			<h3><strong>Allgemein</strong></h3>
<p>Die Asiatische Hornisse <em>(Vespa velutina)</em> ist ursprünglich im südostasiatischen Raum zu Hause. 2004 wurde sie mit chinesischer Handelsware nach Europa eingetragen (Villemant et al. 2006). In Bordeaux wurde sie zum ersten Mal auf unserem Kontinent gesichtet.</p>
<p>Etwa zehn Jahre später wurde sie in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nachgewiesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><span style="color: #333333;"><em>Dieser Beitrag möchte aufklären, Wissen vermitteln und eine möglichst neutrale Information bieten, damit sich die </em>Leserinnen und Leser<em> eine eigene Meinung bilden können.</em></span></p>

		</div>
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			<h3><strong>Invasiv – was ist denn das?</strong></h3>
<p>Die Asiatische Hornisse ist ein sogenanntes <u>invasives</u> Tier. Das heißt erst einmal nichts anderes, als dass sich (in diesem Falle ein Tier, es gilt aber auch für Pflanzen und Pilze) diese Art in einer Region ansiedelt und verbreitet, in der sie ursprünglich nicht heimisch ist. Dies geschieht schon seit Jahrhunderten. In unseren Zeiten geht es natürlich schneller über Flugzeuge; LKW oder Schiffsverkehr.<br />Das Einbringen invasiver Arten kann vom Menschen bewusst vollzogen werden, z. B. durch (illegale) „Mitbringsel“ oder das Aussetzen von Haustieren (Beispiel Schmuckschildkröte).</p>
<p>Eine unabsichtliche Verbreitung geschieht durch den Warentransport oder über Fernreisen, wenn kleine(ste) Individuen im Koffer oder in der Kleidung als blinde Passagiere mitreisen.</p>
<p>Nicht jede neue Art ist potentiell schädlich.</p>
<p>Im Weiteren werden die Auswirkungen der Asiatischen Hornisse (konkret die in Europa sich ausbreitende Unterart Vespa velutina nigrithorax) auf unsere heimische Flora und Fauna dargestellt.</p>

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			<h3>Lebensweise</h3>
<p>Die Asiatische Hornisse ist, wie z. B. die Europäische Hornisse, einige Wespenarten (u. a. Deutsche und Gemeine Wespe) oder auch die Ameisen ein staatenbildendes Insekt.</p>
<p>Systematisch gehört sie zur Familie der Faltenwespen (Vespidae) und zur Gattung Hornisse (Vespa).</p>
<p>Die Jungköniginnen haben den Winter an einem geschützten Ort verbracht und machen sich etwa ab  April auf die Suche nach einem geeigneten Neststandort. Diese Zeit kann je nach Region ein wenig variieren, Temperaturen um 12 – 15° C sind ihr Startsignal. Der fortschreitende Klimawandel kommt ihnen dabei entgegen.</p>
<p>Wie bei der Europäischen Hornisse (<em>Vespa crabro</em>) wird zunächst ein sogenanntes <strong>Primärnest </strong>gebaut. Dies ist meist in der Nähe menschlicher Behausungen, wie z. B. unter Dachvorsprüngen, in Hecken usw.). Die Jungkönigin baut einen ersten kleinen Wabenteller und legt in jede Wabe jeweils ein Ei. Noch sorgt sie alleine für den Bau des Nests und pflegt die Larven. Je nach Temperatur und Nahrungsversorgung schlüpfen die ersten Arbeiterinnen nach vier bis sechs Wochen. Nun übernehmen diese die Brutpflege und den weiteren Nestausbau, während die Königin sich nur noch dem Eierlegen widmet.</p>
<p>Im Juli wird in 70 % der Fälle das sog. <strong>Sekundärnest </strong>gebaut (Franklin et al. 2017). Dieses befindet sich in der Regel in luftiger Höhe in einem passenden Baum, der gerne  10 m und höher sein darf. Das Sekundärnest ist um einiges größer als das Primärnest und hat eine kugelig-ovale Form, mit einer Höhe von ca. 60 – 100 cm.</p>

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			<p>Der Spätsommer und Herbst ist die Zeit, in der das Nest seine endgültige Größe erreicht und die meisten Tiere gleichzeitig beherbergt. In Zahlen heißt das  bis zu 3.000 Tiere.<br />Im frühen Herbst schlüpfen die sogenannten Geschlechtstiere, sprich die neuen Jungköniginnen und die Drohnen (männliche Tiere) und es kommt zur Paarung mit Geschlechtstieren anderer Völker. Bis in den Dezember hinein kann ein Nest noch aktiv sein. Die Jungköniginnen suchen sich einen Platz zum Überwintern (meist in faulendem und dadurch warmem Holz), die Drohnen, die letzten Arbeiterinnen und die übriggebliebenen Larven sterben.</p>
<p>Das Nest wird , wie bei der Europäischen im nächsten Jahr nicht wieder verwendet.</p>
<p>Die Asiatische Hornisse ist nur tagaktiv, während die Europäische Hornisse auch nachts fliegt.</p>
<p>Aus eigener Beobachtung weiß ich, dass die verlassenen Nester der Asiatischen Hornisse von einigen Vogelarten besucht und aufgerissen werden, um  sich an den verbliebenen Larven zu stärken und sich somit gut auf den Winter vorbereiten zu können.</p>

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			<h3>Jahreszyklus der Asiatischen Hornisse</h3>

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			<h3 id="nahrung">Ernährung</h3>
<p>Ebenso wie die Europäische Hornisse und andere Wespen ernähren sich die erwachsenen Tiere von Nektar und Baumsäften. Die Larven müssen allerdings proteinhaltig ernährt werden (wie bei allen Wespen), es müssen also Insekten und Spinnen erbeutet werden (Rome et al. 2021; Verdasca et al. 2022), die dann larvengerecht zerteilt und vorgekaut werden.</p>
<p>Im Unterschied zur Europäischen Hornisse geht die Asiatische Hornisse aber auch an Aas, Abfälle oder frei herumliegende Lebensmittel (z. B. am Grillabend …).</p>

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			<h3 id="menschen">Ist die Asiatische Hornisse gefährlich für den Menschen?</h3>
<p>Einzeltiere sind nur bei direktem, intensivem Kontakt (z. B. Draufsetzen oder festhalten) gefährlich. Ausgenommen sind allerdings die Menschen, die auf Stiche (Bienen, Wespen) allergisch reagieren. Für sie können Stiche, z. B. von Bienen, Hornissen oder anderen Wespen eine Gefahr darstellen.</p>
<p>Bei Nichtallergikern werden die Stichfolgen sehr unterschiedlich geschildert: von leichter Schwellung, heiß und rot werden, starke, ausgedehnte Schwellung, z. T mit sehr starken Schmerzen scheint alles vorzukommen.</p>
<p>Nur die weiblichen Tiere (Königin, Arbeiterinnen) besitzen einen Stachel.</p>
<p>In Nestnähe oder bei Erschütterungen am Nest (z. B. Rasenmähen oder Vogel auf Nestast), sind sie allerdings sehr verteidigungsbereit. Darum sollte, wie auch bei den Europäischen Hornissen, immer ein Abstand von mindestens 5 m zum Nest eingehalten werden.</p>
<p>Mit der Asiatischen Hornisse ist ein Nestkontakt meist eher am Primärnest in bzw. am Haus oder in einer Heckezu erwarten.</p>
<p>Im Gegensatz zur Europäischen Hornisse verteidigen bei der Asiatischen Hornisse aber nicht nur ein paar Einzeltiere sondern alle flugfähigen weiblichen Tiere das Nest.</p>

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			<h3 id="bio"><strong>Folgen für die heimische Biodiversität durch die Asiatische Hornisse</strong></h3>
<p>.</p>

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	</div>
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			<p>Im <a href="https://www.researchgate.net/publication/392150989_Assessing_predation_pressure_of_Vespa_velutina_on_local_fauna_through_DNA_metabarcoding" target="_blank" rel="noopener">Forschungsprojekt zum Nahrungsspektrum der Asiatischen Hornisse</a> wurde der Darminhalt von 1.500 Larvenproben der Asiatischen Hornisse per DNA-Deep Sequencing untersucht. Dabei wurde mit 1.449 Arten eine sehr hohe Beutevielfalt nachgewiesen.<br />(<a href="https://nabu-leverkusen.de/zusammenfassung-der-studie-zum-nahrungsspektrum-der-velutina/" target="_blank" rel="noopener">Deutsche Zusammenfassung dieser Studie</a>).</p>
<p>Darum ist durchaus von einem starken bis sehr starken „Impact“ auf die heimischen Wildinsekten auszugehen.</p>
<p>Die Asiatische Hornisse ist eine Generalistin, was bedeutet, dass sie ein breites Beutespektrum hat und nicht nur Insekten erbeutet, sondern Aas (egal ob von einer toten Maus oder vom Grillteller) für die Ernährung ihrer Larven erbeutet.</p>
<p>Süßspeisen in Bäckereien oder auf dem heimischen Kaffeetisch, Kinderpunsch auf dem Weihnachtsmarkt, Abfälle, z. B. auf dem Kompost oder ähnliches werden nur zur Ernährung der erwachsenen Tiere eingesetzt.</p>
<p>In ihrer Heimat haben die dortigen Östlichen Honigbienen (<em>Apis cerana</em>) eine Strategie gegen die Asiatische Hornisse entwickelt: sie kesseln sie ein und erzeugen so viel Wärme, dass sie das nicht überlebt (Heat balling, Hitzekugel).</p>
<p>Unsere Bienen verfügen nicht über diese Abwehrtechnik. Damit die Velutina nicht ins Bienenvolk  gelangt, bilden unsere Honigbienen vor dem Einflugloch mit ihren Körpern einen „Vorhang“. Bei starkem Velutinabeflug kann es so aber zum Einstellen der Flugtätigkeit der Honigbienen kommen. In der Folge können die Bienen keine Nahrung mehr sammeln und ihre Brut nicht mehr ernähren. Das kann bis zum Zusammenbrechen der Verteidigung führen und dem folgenden vollständigen (Bienen, Larven, Honig) Ausrauben des Stockes enden.</p>

		</div>
	</div>
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			<p>Auch wenn ein geringer Besatz an Asiatischen Hornissen ein gesundes Bienenvolk nicht zwangsläufig zerstört, bedeutet es für die Bienen natürlich Stress. Es ist möglich, dass sie nicht mehr so viel ausfliegen, wie sie es sonst tun und es nötig wäre, um alle Larven gut zu ernähren. Als Folge kann es sein, dass weniger Nachkommen aufgezogen werden und das Volk im Winter abstirbt.</p>
<p>Aus Gegenden mit dem möglichen Maximalbesatz der Velutina (10-15 Nester pro Quadratkilometer mit dem jeweiligen hohen Individuenbesatz), wie Frankreich oder dem Saarland, wird von einer extremen Belastung der Bienenvölker und der Wildinsekten berichtet.</p>
<p>Wenn Hummeln angegriffen werden, stellen sich manche tot und lassen sich fallen. Auf dem Boden bringen sie sich dann in Position, so dass sie mit ihrem Stachel die Hornisse abwehren können.</p>
<h6>(O’Shea-Wheller TA. et al. (2023): Quantifying the impact of an invasive hornet on Bombus terrestris colonies. Communications Biology, 6(1): 990.)</h6>
<p>Wenn die Asiatische Hornisse in ihr Sekundärnest umgezogen ist, hat sich ihre Individuenzahl um einiges erhöht und es braucht somit natürlich auch mehr Nahrung für den Nachwuchs. Der Zeitpunkt ist etwa Mitte Juli. Das gleiche ist auch bei unseren einheimischen sozialen Faltenwespen der Fall.</p>

		</div>
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			<h3><strong>Auswirkungen auf den Obstanbau</strong></h3>
<p>Vor allem aus Südfrankreich, Spanien und Portugal ist bekannt, dass es besonders in Weinanbaugebieten zu Fraßschäden gekommen ist. Die erwachsenen Tiere brauchen für ihre eigene Ernährung Kohlenhydrate. Neben Nektar und Baumsäften ist reifes Obst sehr gefragt.<br />Das Ausmaß dieser Schäden beträgt im spanischen Weinbau 10-30 Prozent der jeweiligen Ernte.<br />Hinzu kommen noch finanzielle Einbußen durch gestochene (meist in die Hände mit anschließender Schwellung) und für mehrere Tage ausfallende Erntearbeiter/innen.</p>
<p>Zusammenfassend ist zu sagen, dass man momentan (Stand 12/2025) noch nicht sagen kann, wie sich die Anwesenheit der Asiatische Hornisse im weiteren Verlauf auswirkt.</p>
<p>Sehr wahrscheinlich wird sie sich in alle Bundesländer ausbreiten und in manchen Gebieten mehr für Unruhe sorgen als in anderen. Dort, wo sie ihren maximalen Flächenbesatz von 10 – 15 Nestern pro Quadratkilometer erreichen kann, ist von einem starken Freß- und Konkurrenzdruck auf andere Arten auszugehen.</p>
<p>Langfristige Studien, Untersuchungen und Monitoring werden im Laufe der Zeit hoffentlich mehr Klarheit geben.</p>
<p>Bis dahin ist man sicher gut beraten, sich nach allen Seiten zu informieren und nicht jede Schlagzeile ungeprüft zu übernehmen.</p>

		</div>
	</div>
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			<h3><strong>Asiatische Hornisse (noch) melden…?</strong></h3>
<p>Seit dem 24.03.2025 wurde die Asiatische Hornisse vom Umweltbundesministerium von „<em>invasiv</em>“ auf „<em>immer noch invasiv, aber etabliert</em>“ umgestuft.</p>
<p>In der Folge müssen Managementpläne erarbeitet werden, die Ausbreitung muss dokumentiert und die Belastung nur noch an Belastungsschwerpunkten (gesundheitliche, naturschutzfachliche und wirtschaftliche) eingedämmt werden.</p>
<p>Leider vernachlässigen viele Behörden die Aufstellung der Managementpläne.</p>
<p>Eine Meldung zur Dokumentation der Ausbreitung und Erfassung möglicher Belastungsschwerpunkte sollte erfolgen.</p>
<p>Dazu ist in NRW das Erfassungsportal der Oberen Naturschutzbehörde beim Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) da:</p>
<p><a href="https://neobiota.naturschutzinformationen.nrw.de/neobiota/de/fundpunkte/erfassung" target="_blank" rel="noopener">https://neobiota.naturschutzinformationen.nrw.de/neobiota/de/fundpunkte/erfassung</a></p>

		</div>
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			<div class="vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey"><img decoding="async" width="209" height="300" src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Notizhornisse-209x300.jpg" class="vc_single_image-img attachment-medium" alt="" title="Notizhornisse" srcset="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Notizhornisse-209x300.jpg 209w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Notizhornisse.jpg 465w" sizes="(max-width: 209px) 100vw, 209px"  data-dt-location="https://nabu-leverkusen.de/asiatische-hornisse-vespa-velutina/notizhornisse/" /></div>
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			<h6>@ Adelheid Dörpinghaus</h6>

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			<h3><strong>Unterscheidung Asiatische Hornisse – Europäische Hornisse</strong></h3>
<p>Im Gegensatz zur Asiatischen Hornisse zählt die <strong>Europäische Hornisse</strong> gemäß § 44 Bundesnaturschutzgesetz in Verbindung mit der Bundesartenschutzverordnung, Anhang 1 zu den <strong>besonders geschützten Arten</strong>.</p>
<p>Wer also Europäische Hornissen und ihre Nester abtötet, beeinträchtigt oder unsachgemäß umsiedelt kann mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld belegt werden.</p>
<p>Leider wurden und werden  Europäische Hornissen immer wieder getötet, weil viele Menschen sie nicht von der Asiatischen Hornisse unterscheiden können.</p>
<p>Zunächst stelle ich die beiden Hornissenarten in Wort und Bild gegenüber, anschließend folgen noch einige Informationen über andere Insekten, die auf den ersten schnellen Blick fälschlicherweise für Hornissen gehalten werden können.</p>

		</div>
	</div>
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			<table border="1">
<tbody>
<tr>
<td> </td>
<td><strong>Asiatische Hornisse</strong> (<em>Vespa velutina</em>)</td>
<td><strong>Europäische Hornisse</strong> (<em>Vespa crabro</em>)</td>
</tr>
</tbody>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Aussehen</strong></td>
<td><a class="dt-pswp-item" href="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-1.jpg" data-dt-img-description="" data-large_image_width="1005" data-large_image_height="313"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13227 size-medium aligncenter" src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-1-300x93.jpg" alt="" width="300" height="93" srcset="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-1-300x93.jpg 300w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-1-768x239.jpg 768w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-1.jpg 1005w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />Kopf und Brust schwarz<br />Beinenden gelb<br />Hinterleib dunkel mit gelber Binde und orange-<br />farbenen Ende<a class="dt-pswp-item" href="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-2.jpg" data-dt-img-description="" data-large_image_width="1024" data-large_image_height="550"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-13232" src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-2-300x161.jpg" alt="" width="300" height="161" srcset="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-2-300x161.jpg 300w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-2-768x413.jpg 768w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-2.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />Gesicht orangeFühler schwarz</td>
<td><a class="dt-pswp-item" href="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-11.jpg" data-dt-img-description="" data-large_image_width="1013" data-large_image_height="364"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-13242" src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-11-300x108.jpg" alt="" width="300" height="108" srcset="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-11-300x108.jpg 300w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-11-768x276.jpg 768w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-11.jpg 1013w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Kopf und Brust rötlichbraun  mit schwarzer, meist<br />V-förmiger ZeichnungBeinenden rötlichbraunHinterleib gelb mit schwarzer Binde und Punkten<a class="dt-pswp-item" href="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-22.jpg" data-dt-img-description="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" data-large_image_width="1024" data-large_image_height="1141"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-13243" src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-22-269x300.jpg" alt="" width="224" height="250" srcset="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-22-269x300.jpg 269w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-22-919x1024.jpg 919w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-22-768x856.jpg 768w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-22.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px" /></a>Gesicht gelbFühler rötlichbraun</td>
</tr>
</tbody>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Größe</strong></td>
<td>insgesamt etwas kleiner<br />Königin bis 30 mm<br />Arbeiterinnen und Drohnen 23 – 28 mm</td>
<td>Königin bis 35 mm<br />Arbeiterinnen und Drohnen 25 – 28 mm</td>
</tr>
</tbody>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Nest</strong></td>
<td><strong>Primärnest</strong> häufig ockerfarben, bis etwa Basket-<br />ballgröße, meist in Siedlungsnähe in geschützten Hohlräumen (Gulli, Vogelnistkästen, dichten<br />Hecken, etc) oder unter Überdachungen<br />(Terrassenüberdachung, Dachvorsprung,<br />Garagen, Gartenhaus, etc.)<strong>Sekundärnest</strong><br />(70 Prozent, der Rest bleibt am<br />Primärnestort): rundlich, oval, elliptisch, große<br />Lufttaschen<br />In großer Höhe in Bäumen von 8 &#8211; 35 m Höhe<br />möglich<br />Nester wetterfest, darum fast immer freihängend.Größe: 80 – 100 cm (Sommerende);<br />1.000 bis 3.000 Tiere;Boden geschlossen;<br />Ausflugsloch seitlich, meist im oberen Drittel; häufig ockerfarben</td>
<td><strong>Primärnester</strong> immer geschützt in Hohlräumen<br />(z. B. Vogelnistkästen, Baumhöhlen, Dachböden usw.)<br />Größe: 30 – 60 cm (Sommerende);<br />400 – 700 Tiere;<br />Boden ist offen als Flugloch;<br />Ockerfarben mit bräunlichen Anteilen;<br /><strong>Sekundärnestbildung</strong> möglich, wenn die ursprüngliche<br />Nesthöhlung nicht erweiterbar ist.<br />Nester nicht wetterfest, darum immer vor Regen geschützt (unter einem<br />Dach, in einer Baumhöhle, im Rollladenkasten etc.)</td>
</tr>
</tbody>
<tbody>
<tr>
<td> </td>
<td><a class="dt-pswp-item" href="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-Nest-Tabelle.jpg" data-dt-img-description="" data-large_image_width="1022" data-large_image_height="415"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-13247" src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-Nest-Tabelle-300x122.jpg" alt="" width="300" height="122" srcset="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-Nest-Tabelle-300x122.jpg 300w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-Nest-Tabelle-768x312.jpg 768w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-Nest-Tabelle.jpg 1022w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
<td><a class="dt-pswp-item" href="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Nestbau-Europaeische-Hornisse.jpg" data-dt-img-description="" data-large_image_width="966" data-large_image_height="620"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-13248" src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Nestbau-Europaeische-Hornisse-300x193.jpg" alt="" width="300" height="193" srcset="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Nestbau-Europaeische-Hornisse-300x193.jpg 300w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Nestbau-Europaeische-Hornisse-768x493.jpg 768w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Nestbau-Europaeische-Hornisse.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
</tr>
</tbody>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Aktivitäten</strong></td>
<td>nur tagsüber</td>
<td>Tag- und Nachtaktiv</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Flugzeit</strong></td>
<td>ca. März (ab 15° C) – Dezember/td&gt;</td>
<td>ca. Anfang Mai – Oktober (November)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Nestdichte</strong></td>
<td>10-15 Nester pro Quadratkilometer</td>
<td>1-2 Nester pro Quadratkilometer</td>
</tr>
</tbody>
</table>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3><strong>Verwechslungsarten</strong></h3>
<p>Für das ungeübte Auge können weitere Tiere für die Asiatische Hornisse gehalten werden.</p>
<p>Ganz allgemein: alle sozialen Wespenarten, insbesondere die mit gelben Beinen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Mittlere Wespe</strong> oder <strong>Kleine Hornisse</strong> (<em>Dolichovespula media</em>)</h4>
<p><strong>Größe:</strong> Königinnen 18 – 22 mm,  Arbeiterinnen und Drohnen 15 – 19 mm</p>
<p><strong>Nest:</strong> hellgrau marmoriert, anfangs eine nach unten verlängerte Ein- / Ausflugsröhre, die aber wieder zurückgebaut wird;  im weiteren Verlauf ist das Ausflugsloch oft im unteren Drittel an der Seite.</p>
<p><strong>Nestgröße:</strong> max. 31 x 27 cm,  max. 900 – 1.700 Tiere</p>
<p><strong>Standort</strong>: offen im Gebüsch und Hecken oder an Dachvorsprüngen in 1 – 4 m Höhe;</p>
<p><strong>Flugzeit: </strong> Ende April bis (August) – Mitte September; die Geschlechtstiere sind etwa ab Ende Juli zu sehen.</p>

		</div>
	</div>
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			<a href="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Mittlere-Wespe.jpg" target="_self" data-large_image_width="932" data-large_image_height="768"  class="vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey rollover"   ><img decoding="async" class="vc_single_image-img " src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Mittlere-Wespe-400x330.jpg" width="400" height="330" alt="Mittlere Wespe" title="Mittlere Wespe" loading="lazy"  data-dt-location="https://nabu-leverkusen.de/asiatische-hornisse-vespa-velutina/mittlere-wespe/" /></a>
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			<h4><strong>Hornissenschwebfliege (<em>Volucella zonaria</em>)</strong></h4>
<p><strong>Größe:</strong> 16 – 22 mm</p>
<p>Se überwintern als Puppe in der Erde; ab ca. Anfang Mai fliegt die neue Generation bis September,</p>
<p>Die Weibchen haben meist einen brummenden Flugton, der aber nicht so tief ist wie der einer Hornisse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="dt-pswp-item" href="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Hornissenschwebfliege.jpg" data-dt-img-description="" data-large_image_width="1024" data-large_image_height="604"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-13256" src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Hornissenschwebfliege-300x177.jpg" alt="" width="300" height="177" srcset="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Hornissenschwebfliege-300x177.jpg 300w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Hornissenschwebfliege-768x453.jpg 768w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Hornissenschwebfliege.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>

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			<h4><strong>Hornissenglasflügler (Sesia apiformis)</strong></h4>
<p><strong>Ordnung:</strong> Schmetterlinge</p>
<p>Keine Schuppen auf den Flügeln, diese sind von daher durchsichtig.</p>
<p><strong>Flugzeit:</strong> Mai – August</p>
<p><strong>Flügelspannweite:</strong> 30 – 45 mm</p>
<p><strong>Lebensraum:</strong> Gewässer, leicht feuchte, offene Gebiete</p>
<p><a href="https://www.naturadb.de/tiere/sesia-apiformis/" target="_blank" rel="noopener">https://www.naturadb.de/tiere/sesia-apiformis/</a></p>

		</div>
	</div>
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			<h4><strong>Riesenholzwespe (Urocerus gigas)</strong></h4>
<p><strong>Größe:</strong> bis zu 4 cm, die Männchen sind deutlich kleiner</p>
<p><strong>Lebensraum:</strong> Wald, hauptsächlich Nadelwälder, aber auch Eschen und Pappeln</p>
<p>Sie stechen nicht. Der sichtbare „Stachel“ ist ein Legebohrer, mit dem ein Loch für die Eier gebohrt wird.</p>
<p>Laut schwirrender Flug.</p>
<p><strong>Flugzeit:</strong> Mai – Oktober</p>
<p><a href="https://berlin.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten/arten/hautfluegler/wespen/32355.html" target="_blank" rel="noopener">https://berlin.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten/arten/hautfluegler/wespen/32355.html</a></p>

		</div>
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			<h4><strong>Geschmückte Kammschnake (Ctenophora ornata)</strong></h4>
<p><strong>Flügelspannweite:</strong> 30 – 40 mm; Körper: 20 – 22 mm</p>
<p><strong>Lebensraum:</strong> feuchte Wälder (Auwälder), Ufergebiete, gerne schattig, nicht häufig</p>
<p>Sehr lange buschige Fühler beim Männchen</p>
<p>Kann nicht stechen</p>
<p><strong>Flugzeit:</strong> Juni &#8211; August</p>
<p><a href="https://www.aktion-wespenschutz.de/Bildergalerie/Steckbriefe/Kammschnake/Kammschnake.htm" target="_blank" rel="noopener">https://www.aktion-wespenschutz.de/Bildergalerie/Steckbriefe/Kammschnake/Kammschnake.htm</a></p>

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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<h4><strong>Große Holzbiene (Xylocopa violacea)</strong></h4>
<p><strong>Größe:</strong> 20 – 30 mm</p>
<p><strong>Flugzeit:</strong> März – Oktober</p>
<p>Lebensraum: trockene Standorte mit viel Totholz, Streuobstwiesen, Magerwiesen, Waldränder, sonnig</p>
<p><a href="https://www.wildbienen.info/steckbriefe/xylocopa_violacea.php" target="_blank" rel="noopener">https://www.wildbienen.info/steckbriefe/xylocopa_violacea.php</a></p>

		</div>
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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<h4><strong>Borstige Dolchwespe (Scolia hirta) </strong></h4>
<p><strong>Größe:</strong> 16 – 22 mm</p>
<p><strong>Flugzeit:</strong> Juli &#8211; September</p>
<p><strong>Lebensraum:</strong> karge Standorte, sandig</p>
<p>Bevorzugt blaue Blüten</p>
<p>Kann mit der Asiatischen Hornisse verwechselt werden</p>
<p>Selten; erholt sich aber langsam in den ostdeutschen Bundesländern</p>
<p><a href="https://berlin.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten/arten/hautfluegler/wespen/34681.html" target="_blank" rel="noopener">https://berlin.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten/arten/hautfluegler/wespen/34681.html</a></p>

		</div>
	</div>
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			<h4><strong>Hummel z. B. Erdhummel (Bombus terrestris)</strong></h4>
<p><strong>Größe:</strong> Arbeiterinnen 11 bis 17 mm, Königinnen 20 bis 30 mm</p>
<p><strong>Flugzeit:</strong> März – September</p>
<p><strong>Nestbau:</strong> meist unterirdisch</p>
<p>Häufigste Hummelart in Europa</p>
<p>Nutzen Pollen und Nektar verschiedener Pflanzenfamilien; gute Bestäuber</p>
<p><a href="https://www.wildbiene.org/wildbienenarten/dunkle-erdhummel" target="_blank" rel="noopener">https://www.wildbiene.org/wildbienenarten/dunkle-erdhummel</a></p>

		</div>
	</div>

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			<a href="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/07/Erdhummel.jpg" target="_self" data-large_image_width="992" data-large_image_height="398"  class="vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey rollover"   ><img decoding="async" class="vc_single_image-img " src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/07/Erdhummel-400x160.jpg" width="400" height="160" alt="Erdhummel" title="Erdhummel" loading="lazy"  data-dt-location="https://nabu-leverkusen.de/erdhummel-2/" /></a>
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<p  class="vc_general wpb-copyright vc_custom_1766238885992 wpb_copyright_element wpb_copyright_element-align-center">Adelheid Dörpinghaus&copy; 2026</p></div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><em>Text: Adelheid Dörpinghaus</em></p>
<p><em>Fachliche Beratung:</em><br /><em>Matthias Kistenich, Hornissen- und Wespenberater und -umsiedler, Imker</em></p>

		</div>
	</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Stunde der Gartenvögel</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/stunde-der-gartenvoegel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Adelheid]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 22:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitmachaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nabu-leverkusen.de/?p=10120</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2 class="Termin12p2">Eine Mitmachaktion des NABU</h2>
<p class="Copy11p">Beobachten, zählen und <span class="bold">melden</span> Sie die Höchstzahl der Vögel jeder Art, die Sie während einer Stunde gleichzeitig an Ihrem Beobachtungsplatz feststellen.</p>
<p>Gezählt wird immer am zweiten Maiwochenende, dieses Jahr also vom <strong>8.05. &#8211; 10.05.2026</strong>.</p>
<p>Mit der jährlichen Zählung im Siedlungs- und Wohnbereich können die Fachleute nachvollziehen, wie sich die Vogelpopulation im allgemeinen und einzelne Arten im besonderen verändern; wer sind die Gewinner, wer die Verlierer, wie wirkt sich der Klimawandel aus&#8230;</p>
<p><u>Wie funktioniert es:</u></p>
<p>Notiert wird von jeder Vogelart, die höchste Anzahl, die man während einer Stunde gleichzeitig sieht. Sei es vom Fenster oder Balkon aus, im eigenen Garten oder im Park. Auch wenn sich nur wenige Vögel zeigen, ist jede Meldung wichtig.</p>
<p>Eine Zählhilfe, mit den häufigsten Vogelarten und der Möglichkeit, die Zahlen zu notieren sowie den Meldebogen und weiteren Informatione finden sie <a href="http://www.stunde-der-gartenvoegel.de" target="_blank" rel="noopener">www.stunde-der-gartenvoegel.de</a>.</p>
<p>Eine weitere Hilfe zur Identifizierung der Vögel ist die NABU-App &#8222;Vogelwelt&#8220; für das Smartphone bzw. Iphone. Weitere Informationen dazu finden sie <a href="https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/spiele-apps-klingeltoene/vogelwelt.html" target="_blank" rel="noopener">hier. </a></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mauersegler &#8211; bitte melden</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/mauersegler-bitte-melden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 07:38:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitmachaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nabu-leverkusen.de/?p=10113</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>Wer sieht den ersten? &#8211; unsere Mauersegler kommen</h2>
<p><em>In den nächsten Tagen kommen sie wieder zurück nach Leverkusen – die rasant fliegenden Mauersegler. Sie kommen von ihrem Winterquartier in Afrika wieder zum Brüten zu uns nach Deutschland. Dann kann man ihre schrillen Rufen an Leverkusens Himmel hören, wenn sie in großen Gruppen ihre Flieger-Meisterleistung mit Geschwindigkeiten von bis zu 220 km/h zum Besten geben.</em></p>
<p>Um die <strong>Anzahl der Mauersegler</strong> in Leverkusen zu schätzen, tragen der Naturschutzbund Deutschland (Stadtverband Leverkusen) und der Bund für Umwelt und Naturschutz (Kreisgruppe Leverkusen) jedes Jahr Daten zusammen.</p>
<p>Dazu bitten sie auch um die <u>Unterstützung der Leverkusener Mitbürger</u>. Besonders interessant ist das <strong>Datum der Ankunft</strong> der gefiederten Meisterflieger. Diese Informationen dienen u.a. mit als Grundlage für die Bewertung der Auswirkungen des beginnenden <strong>Klimawandels</strong>.</p>
<p><strong>Melden</strong> Sie diese wichtigen Informationen bitte per Email an <strong>meldungen@nabu-leverkusen.de</strong>  oder per Telefon unter 0214-506424.</p>
<p>Jedes Jahr kommen die Mauersegler pünktlich <strong>um den 1. Mai herum</strong> und bleiben nur ca. 100 Tage im Jahr bei uns. Mit ihrem <strong>dunklem Bauch</strong> und <strong>kurzem Schwanz</strong> können sie leicht von den Mehlschwalben mit ihrem hellen Bauch und den Rauchschwalben mit den langen Schwanzfedern unterschieden werden.</p>
<p>Sie halten sich – bis auf die Brutzeit &#8211; <strong>ausschließlich in der Luft</strong> auf, wo sie ihre Nahrung suchen und auch schlafen. In der 20 Tage währenden Brutzeit betreiben sie <strong>Arbeitsteilung</strong>: einer der Elternteile sitzt auf dem Nest und der andere besorgt das Futter.</p>
<p>Die Niststätten der auffälligen Flieger sind oft nicht bekannt. Als <strong>Höhlenbrüter </strong>besiedeln Mauersegler kleine Hohlräume z.B. in Fassaden und Dächern. Hier in Leverkusen sind Nistplätze für Mauersegler zum Beispiel der Hindenburgbunker und Häuser mit vogelfreundlichen kleinen Nischen in der Innenstadt. Da die rasanten Flieger blitzschnell in die Hohlräume einfliegen, wissen meist nur wenige Bewohner, dass sich Mauerseglernester an ihrem Haus befinden.</p>
<p>Selbst die Fütterung der Jungen ist unauffällig, da die Eltern nur sehr <strong>sporadisch</strong> zum Füttern anfliegen. Sie fangen in mehreren Stunden viele hundert Insekten in der Luft, sammeln sie im Schlund und bringen sie dann zu den hungrigen Jungen.</p>
<p>Während ihres Heranwachsens trainieren die Jungsegler ihre Brustmuskulatur durch eine Art <strong>Liegestütz</strong>. Gleichzeitig können sie durch dieses Training ihr optimales Abfluggewicht austarieren. Nach zweimonatiger Brut und Aufzucht stürzen sich die jungen Segler, meist eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang, in ihr selbstständiges Leben.</p>
<p>Die Jungsegler setzen nach ihrem ersten Ausfliegen aus dem Nest <strong>zwei Jahre</strong> lang keinen Fuß (freiwillig) auf den Erdboden. Das heißt, sie fliegen ununterbrochen und legen <strong>pro Jahr ca. 250.000 km</strong> zurück. Beim <strong>Schlafen im Flug</strong> können sie eine Gehirnhälfte „abschalten&#8220; &#8211; die andere Hälfte koordiniert den Flug. Abends &#8211; eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang &#8211; treffen sich die Junggesellen/innen zu den so genannten „screaming parties“, um sich gemeinsam – spielend und <strong>schrill schreiend</strong> &#8211; in ihre Schlafzone auf etwa 3000 Meter Höhe hochzuschrauben.</p>
<p>Der älteste bekannte Mauersegler wurde 21 Jahre alt. Man schätzt, dass er es in seinem Leben auf 4,8 Millionen Flugkilometer gebracht hat – eine respektable Leistung.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Earth Hour</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/earth-hour/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2026 00:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BUND Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[Mitmachaktion]]></category>
		<category><![CDATA[NABU Leverkusen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nabu-leverkusen.de/?p=9461</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2><strong>Earth Hour – wir setzen ein Zeichen</strong></h2>
<p>Die Leverkusener Naturschutzverbände BUND und NABU laden auch wieder dazu ein, am Samstag <strong>28. März</strong> von <strong>20.30 bis 21.30 Uhr</strong> ein Zeichen zu setzen für einen friedlichen und lebendigen Planeten. Dazu brauchen wir nur einen Lichtschalter!</p>
<p>Mit Blick auf <strong>Kriegen</strong>, <strong>Klimakrise</strong> und unsere Abhängigkeit von <strong>fossilen Energien</strong> ist das Signal, das seit 2007 von der vom <strong>WWF</strong> initiierten „Earth Hour“ ausgeht, wichtiger denn je. Uns allen wird im Augenblick schmerzhaft deutlich, dass fossile Energien nicht nur das Klima, sondern auch Kriege anheizen.</p>
<p><strong>Eine Stunde im Kerzenschein</strong> verbindet uns mit der wohl <strong>größten friedlichen Klimaschutzaktion der Welt</strong>. Rund um den Globus werden Millionen von Menschen, tausende Städte, Gemeinden und Unternehmen für eine Stunde das Licht ausschalten. Städte auf der ganzen Welt löschen die Beleuchtung ihrer bekanntesten Wahrzeichen, Unternehmen weisen wenigstens für eine Stunde auf unseren verschwenderischen Umgang mit dem kostbaren Gut Energie hin.</p>
<h3><strong>„Machen auch Sie mit – unserer Erde zuliebe!“</strong></h3>
<p> </p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frühlingsfest mit Trödel</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/fruehlingsfest-mit-troedel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 10:07:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BUND Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[Infostand]]></category>
		<category><![CDATA[NABU Leverkusen]]></category>
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					<description><![CDATA[Frühlingsfest mit Trödel auf dem NaturGut Ophoven Wir sind dabei mit aktuellen Informationen zu Natur- und Umweltschutz in Leverkusen, Infos zu den nächtlichen Kobolden Siebenschläfern und Fledermäusen und natürlich mit vielfältigem Trödelangebot. Termin: Samstag 21.3.26 von 11-16 Uhr Ort: Das NaturGut Ophoven ist in die alte Bananenreiferei in Opladen umgezogen!  NEUE Adresse: Stauffenbergstraße 17]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Frühlingsfest mit Trödel auf dem NaturGut Ophoven</h2>
<p>Wir sind dabei mit aktuellen Informationen zu Natur- und Umweltschutz in Leverkusen, Infos zu den nächtlichen Kobolden Siebenschläfern und Fledermäusen und natürlich mit vielfältigem Trödelangebot.</p>
<p><strong>Termin</strong>: Samstag <strong>21.3.26</strong> von 11-16 Uhr</p>
<p><strong>Ort</strong>: Das NaturGut Ophoven ist in die alte <strong>Bananenreiferei</strong> in Opladen umgezogen!  NEUE Adresse: <strong>Stauffenbergstraße 17</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorsicht Krötenwanderung</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/vorsicht-kroetenwanderung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 13:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Amphibien]]></category>
		<category><![CDATA[Krötenwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[NABU]]></category>
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			<h2>Februar/März: Vorsicht, die Kröten wandern.</h2>
<p>Es ist wieder soweit: Frösche und Kröten wandern <strong>nachts</strong> wieder über die Straßen (die ihren Lebensraum zerschneiden!), um zu &#8222;ihrem&#8220; Teich zu gelangen. Dort legen sie ihre Eier ab &#8211; und die nächste Generation kann heranwachsen!</p>
<p>Wenn die Temperatur nachts höher als 5 Grad ist und es <strong>regnet</strong> – dann ist das die idealen Voraussetzungen für Erdkröten, Frösche und Molche. Sie wandern zu ihren Laichgewässern, um Hochzeit zu feiern. Dort legen sie dann Ihre Eier ab (je nach Art: Eiballen,  Eischnüre, einzelne Eier) und bald werden in den Teichen Kaulquappen herumschwänzeln.</p>
<p>Wir bitten alle Autofahrer, auf die <strong>Warnschilder „Krötenwanderung”</strong> zu achten und hier besonders vorsichtig zu fahren. Bitte vermeiden Sie &#8211; wenn möglich &#8211; in der Zeit der Krötenwanderung das Befahren der entsprechend beschilderten Straßen! Dort ist das Risiko besonders groß, dass Erdkröten und Co über die Straße laufen. Die Amphibien sind empfindlich: sie werden schon durch den <strong>Luftzug der PKWs</strong> verletzt!</p>
<p>Die &#8222;<strong>Krötenzäune</strong>&#8220; zum Schutz der wertvollen Gartenhelfer wurden auch dieses Jahr wieder von der <a href="https://nabu-leverkusen.de/wir-fuer-leverkusen/naturschutzstation/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>NABU-Naturschutzstation Leverkusen-Köln</strong> </a>aufgestellt: entlang der <strong>Talstraße</strong> und der <strong>Neukronenbergerstraße.</strong></p>
<p>Die Zäune verhindern, dass die Amphibien auf die für sie so gefährlichen Straßen gelangen. Sie laufen entlang der Zäune und fallen in einen der von den Naturschützern am Zaun <strong>eingegrabenen Eimer</strong>. Jeden Morgen gehen Mitarbeiter und engagierte <strong>Ehrenamtliche</strong> dann die Zäune ab, bestimmen und zählen die Tiere, um sie anschließend sicher über die Straßen zu tragen und in die Laichgewässer zu entlassen. Dass Kröten oder Molche zurück auf die Straße gelangen, kann kaum passieren, da sie instinktiv auf dem kürzesten Weg zum Laichplatz wandern.</p>
<p>Wenn auch Sie im Naturschutz helfen möchten und die Biologische Station bei der <strong>Kontrolle der Zäune unterstützen</strong> möchten, freuen wir uns über ihren Anruf unter der Tel. Nr 0157/39330365.</p>
<p>mehr zu den Amphibien in Leverkusen <a href="https://nabu-leverkusen.de/natur-in-leverkusen/amphibien-2/">hier</a>.</p>

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		<title>Neues Programm Frühjahr</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/neues-programm-fruehjahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 00:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BUND Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[NABU Leverkusen]]></category>
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			<p>23.2.26:  Das neue Programmheft März-August 2026 ist fertig und wird gerade an die Mitglieder verschickt!</p>
<p>Sie können die <strong>Termine</strong> &#8211; oder aber auch das <strong>ganze Programmheft</strong> (mit den vielen weiteren Infos) &#8211; unter &#8222;<a href="https://nabu-leverkusen.de/veranstaltungen/" target="_blank" rel="noopener">Veranstaltungen</a>&#8220; herunterladen.</p>
<h2><strong>Die Natur in Leverkusen gemeinsam entdecken!</strong></h2>
<p>Das druckfrische, attraktive Frühlings-/Sommerheft der Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND präsentiert wieder viele besondere Erlebnisangebote in der Natur. Es bietet in den nächsten sechs Monaten <strong>76 Veranstaltungen</strong> mit spannenden Einblicken in die Natur und interessante Entdeckungen in und um Leverkusen. Die Veranstaltungen und Wortbeiträge des Programmheftes spiegeln die große <strong>Bandbreite der Themen</strong> von NABU und BUND Leverkusen wider.</p>
<p>Auch an die kleinen Naturentdecker wurde gedacht und so gibt es wieder Veranstaltungen, bei denen <strong>besonders Kinder</strong> spielerisch die Natur entdecken können. Obendrein enthält das Programmheft noch ein tolles <strong>Ausklappposter</strong> mit imposanten <strong>Leverkusener Dachsen </strong>(Foto: Christian Wolf).</p>
<h2>Veranstaltungen:</h2>
<ul>
<li><strong>Mitmachen</strong>: Wer die Aktiven der Naturschutzverbände gerne kennenlernen möchte, kann dies beim &#8222;<strong>AktivenTreff</strong>&#8220; oder bei den Veranstaltungen für angehende Renter „<strong>Speeddating</strong>“ ganz unverbindlich tun.</li>
<li><strong>Vogelstimmenwanderungen</strong>: Ab März kommen die Vögel allmählich wieder aus dem Süden zu uns zurück und man kann bei den insgesamt 16 Vogelstimmwanderungen in unterschiedlichen Ortsteilen von Leverkusen lernen, die Heimkehrer an ihrem Gesang zu erkennen. Zwei dieser Wanderungen sind speziell für Kinder ausgerichtet.</li>
<li><strong>Andere Tiere:</strong> Es finden in diesem Halbjahr auch verschiedene Exkursionen mit dem Schwerpunkt &#8222;Tiere&#8220; statt. So ist eine leichte Wanderung zu der beeindruckenden Kolonie der <strong>Graureiher</strong> in Diepental auf dem Programm sowie eine Exkursion zu den Spuren der <strong>Bibern</strong> in Leverkusen. Weiterhin sind 5 Exkursionen zu den beliebten <strong>Fledermäusen</strong> geplant sowie 3 Exkursionen, wo es um die <strong>Siebenschläfer</strong> und ihren Lebensraum geht. Interessant ist auch ein Spaziergang, bei dem man viele über <strong>Igel</strong> erfahren kann,.</li>
<li><strong>Botanik</strong>: Eine Pflanzen-Exkursionen zu den <strong>Frühblüher</strong> findet im März statt. Weiterhin gibt es <strong>Kräuterführungen</strong> und Führungen durch den eindrucksvollen Lebensraum <strong>Wald</strong>.</li>
<li><strong>Natur-Spaziergänge</strong>: Zweimal geht es rund um das Naturschutzgebiet &#8222;<strong>Kiesgrube Hornpottweg</strong>&#8220; um diesen einmaligen Lebensraum kennenzulernen. Ein anderer Spapaziergang geht zu unserer wertvollen Kiesgrube in Hitdorf &#8211; <strong>den Buschbergsee.</strong> Sie ist eine der wenigen in Leverkusen naturbelassenen Bereiche. Leider ist selbst dieses Juwel der Gefahr ausgesetzt, durch eine geplante Windenergieanlage negativ beeinflusst zu werden.</li>
<li><strong>Vorträge/Filme</strong>: Die Schönheit der Natur und ihre Verletzlichkeit kann auch in einem Bildervortrag über <strong>Schmetterlinge</strong> bestaunt werden. Weiterhin werden monatlich <strong>Filme</strong> aus der Reihe „Ökologie im Film“ in Kooperation mit dem Kommunalen Kino gezeigt.</li>
<li><strong>Praktischer Naturschutz</strong>: Wer lieber draußen mit anpacken möchte, kann an den monatlichen „<strong>Biotoppflege-Terminen</strong>“ unter dem Motto „Naturschutz praktisch“ teilehmen. Weiterhin wird eine <strong>Müllsammelaktionen</strong> durchgeführt, um die achtlos in die Umwelt geworfenen Abfälle und Zigarettenkippen zu entsorgen.</li>
<li><strong>Infostände/Flohmarkt:</strong> Auf Stadtfesten und auf dem NaturGut Ophoven (jetzt in der Staufenbergstr. 17) sind die Teams der Naturschutzverbände immer wieder mit <strong>Infoständen</strong> vertreten &#8211; es lohnt sich, vorbeizusschauen!</li>
</ul>

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		<title>Die Kraniche kommen zurück!</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/die-kraniche-kommen-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitmachaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
		<category><![CDATA[Kraniche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nabu-leverkusen.de/?p=8172</guid>

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			<p>07.2.26: Heute flogen an Leverkusen&#8217;s Himmel schon wieder Kraniche in der typischen <strong>V-Formation </strong>zurück <strong>in den Norden</strong> ! Die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND freuen sich über jede Information von fliegenden Kraniche über Leverkusen.</p>
<p>Es lohnt sich, in diesen Tagen zum Himmel hochzuschauen,  wo in den nächsten Tagen/Wochen weitere Züge der &#8222;Vögel des Glücks&#8220; zu sehen und zu <strong>hören</strong> sein werden!  Manchmal kann man auch sehr schön Gruppen von Kranichen sehen, die langsam in der <strong>Thermik</strong> nach oben kreisen und so Höhe gewinnen (&#8222;ungeordnet&#8220;).</p>
<p>Man kann Kraniche im Flug gut durch den langen <strong>vorgestreckten Hals</strong> und ihren eindeutigen <strong>Ruf</strong> erkennen. Der althochdeutsche Name des Vogels &#8222;cranuh&#8220; ahmt die <strong>trompetenartigen Rufe</strong> nach und sie sind auch ein eindeutiges Unterscheidungsmerkmal zu fliegenden Gänsen.</p>
<p>Die Kraniche verlassen aufgrund der beginnenden Wachstumsperiode im Norden ihre <strong>Überwinterungsgebiete</strong> (Frankreich, Spanien, Afrika), um im Norden ihre Jungen aufzuziehen. Sie warten dazu auf den richtigen <strong>Wind</strong> und nutzen die <strong>Thermik</strong>. Leverkusen liegt genau auf einer ihrer beiden <strong>Zugrouten </strong>über Deutschland!</p>
<p>Auch diesen Frühling brauchen die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND wieder die <strong>Unterstützung</strong> aller Leverkusener, um fundierte Aussagen über den Kranichzug in und um Leverkusen machen zu können. Daher: informieren sie bitte die Naturschutzverbände über ihre <strong>Beobachtungen</strong> von ziehenden Kranichen! Infos mit <strong>Datum</strong>, <strong>Uhrzeit</strong>, <strong>Ort</strong> der Beobachtung, geschätzte <strong>Anzahl</strong> der Kraniche und <strong>Flugrichtung </strong>bitte an <strong><a href="mailto:meldungen@nabu-leverkusen.de">meldungen@nabu-leverkusen.de</a> </strong>oder per Telefon beim Infotreff der Naturschutzverbände unter 0214-506424.</p>
<p>Dass die Leverkusener gute Beobachter sind, zeigt sich daran, dass im letzten Jahr mehr als <strong>300 Anrufe und Emails</strong> über ziehende Kraniche bei den Naturschutzverbänden eingingen.<br />
Alle Informationen werden gesammelt, ausgewertet und zu einer bundesweiten <strong>Zentralstelle weitergeleitet</strong>.  Jede Information ist wertvoll!</p>
<p><a href="https://nabu-leverkusen.de/natur-in-leverkusen/voegel/weitere_voegel/kraniche/">Hier gibt es weitere Infos zu Kranichen</a></p>

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