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	<title>NABU Leverkusen</title>
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		<title>Bäume brauchen unsere Hilfe</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/baeume-brauchen-unsere-hilfe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 23:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[Gießen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>
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			<h2>Stadtbäume haben Durst</h2>
<p>Wir sollten unsere Stadtbäume bei ihrer wichtigen Aufgabe unterstützt, das <strong>Stadtleben erträglich und schöner zu machen</strong>. „Wir würden uns freuen, wenn alle Leverkusener sich einen Baum in ihrer Nähe aussuchen und sich darum <strong>kümmern</strong>, dass er in diesem Sommer ausreichend Wasser bekommt!“ wünscht sich Ingrid Mayer vom BUND Leverkusen.</p>
<h2>Stadtbäume helfen uns</h2>
<p>Bäume säumen Straßen und Plätze in jeder Stadt und erfüllen gerade in den dicht bebauten Innenstädten äußerst wichtige Funktionen. Sie sind im alltäglichen Leben unmittelbar erlebbar: sie spenden in heißen Sommern <strong>Schatten</strong>, sie <strong>schützen</strong> vor Wind und Regen, lassen die <strong>Jahreszeiten erleben</strong> und sind <strong>Lebensort</strong> für unzählige Tiere. Bäume verringern die Schadstoffbelastung in der <strong>Luft</strong> und reduzieren mit ihren dicht belaubten Kronen vor allem im Sommer die <strong>Schallreflexion</strong> zwischen den Häuserzeilen. Zudem wirken sie wie kleine <strong>Klimaanlagen</strong> in der Stadt: Sie senken nachweisbar die Umgebungstemperatur um bis zu 10° C.</p>
<p><strong><b>Der Erhalt von Straßen- und Parkbäumen ist daher eine der wichtigsten Aufgabe zur  Anpassung an die Klimaerwärmung in der Stadt ! </b></strong></p>
<p>Auch für dieses Jahr werden laut Deutschem Wetterdienst in allen Regionen Deutschlands wieder hohe Temperaturen mit viel Trockenheit erwartet. Die meisten Bäume haben in der Stadt sowieso schon zu kämpfen: mit <strong><b>Bodenverdichtung, </b></strong>zu <strong><b>kleinen Baumscheiben </b></strong>und Belastung durch <strong><b>Schadstoffe</b></strong>. Der Regen der letzten Monate reicht kaum aus, unsere Stadtbäume ausreichend mit Wasser zu versorgen.</p>
<h2>Helfen Sie ihrem Stadtbaum!</h2>
<p>Obwohl jeder startk eingebunden ist, sollte uns der Blick auf die Natur um uns herum nicht verloren gehen: In der heißen Sommerzeit brauchen unsere Bäume <strong>mindestens 30 Liter Wasser</strong> pro Woche! (<a href="https://nabu-leverkusen.de/plakat-baumgiessen/" target="_blank" rel="noopener">Plakat</a>)</p>
<p><strong><b>* Die beste Zeit zum Gießen sind die frühen Morgenstunden</b></strong>, dann kann der in der Nacht abgekühlte Boden Feuchtigkeit am besten absorbieren. Alternativ kann auch in den späten Abendstunden gegossen werden, wenn die Sonne bereits untergegangen ist.</p>
<p><strong><b>* Ausgewachsene Bäume sollen einmal pro Woche mit</b></strong> <strong><b>zwei bis drei Eimern Wasser gegossen werden</b></strong>, wenn möglich natürlich mit Regen- oder Brauchwasser. Einmal wöchentlich eine große Menge Wasser zu gießen ist effektiver als täglich eine kleine Menge, denn nur so erreicht das Wasser auch die tieferen Wurzeln.</p>
<p><strong><b>* Ältere</b></strong> <strong><b>Bäume </b></strong>sollten unter der Baumkrone, aber<strong><b> mit etwas Abstand zum Stamm gegossen werden.</b></strong> Denn ihre Wurzeln breiten sich ähnlich wie ihre Zweige in der Baumkrone sehr weitläufig unter der Erde aus.<br />
Anders ist es bei <strong>jungen Bäumen</strong>. Diese werden mit einer relativ kleinen Wurzel eingepflanzt und können das Wasser deswegen nur <strong>nah am Stamm</strong> aufnehmen.</p>
<p><strong><b>* </b></strong>Weil die Erde um die Straßenbäume herum verdichtet ist,<strong><b> sollte das Wasser außerdem nicht auf einmal vergossen werden. </b></strong>Ein Eimer Wasser lockert die Erde erst einmal auf. Danach kann das restliche Wasser besser einsickern und kommt dort an, wo es hin soll: an die Wurzeln. <strong>Gießringe</strong> um den Baum können das Wasser länger in Baumnähe halten, oftmals ist ein Ring aus Erde rund um den Baum schon ausreichend.</p>
<h2>Motivieren sie andere!</h2>
<p>Sie beteiligen sich an unserer Aktion „Stadtbäume haben Durst“ und möchten, dass auch andere Ihrem Beispiel folgen? Dann machen Sie es wie wir: Hängen Sie das <a href="https://nabu-leverkusen.de/plakat-baumgiessen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Plakat</strong> </a>an Ihren Baum! Sie können es sich hier herunterladen oder sich ein fertiges wasserdichtes Exemplar in unserem InfoTreff für Natur und Umwelt abholen.</p>

		</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Schulzeit</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/schulzeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 23:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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			<h2>Voll im Trend: zukunftsorientierte Eltern sorgen für eine möglichst müllfreie Schulzeit</h2>
<h3>Denn: umweltbewusste Menschen wissen: &#8222;Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht&#8220;.</h3>
<ul>
<li><strong>Wiederbefüllbare Trinkflaschen</strong> verwenden (keine Getränke in Einwegverpackung kaufen).</li>
<li>Pausenbrot in <strong>Butterbrotpapier </strong>verpacken oder in einer <strong>Brotdose </strong>transportieren<strong>.</strong></li>
<li>Hefte aus <strong>Umweltschutzpapier</strong> oder <strong>100%</strong> <strong>Recyclingpapier</strong> verwenden (Logo vom &#8222;Blauer Engel&#8220;).</li>
<li>Bücher mit einem <strong>Umschlag aus Papier</strong> schützen (z.B. mit alten Postern, Kalendern oder Geschenkpapier!).</li>
<li><strong>Schnellhefter aus Pappe</strong> verwenden (sehr schön gestaltbar nach eigenem Geschmack).</li>
<li>Einen <strong>Füllfederhalter</strong> zum Nachfüllen verwenden?</li>
<li><strong>Buntstifte</strong> statt Filzstifte/Faserschreiber verwenden (Filzstifte/Faserschreiber enthalten fast immer giftige Lösungsmittel).</li>
<li>Beim Einkauf von <strong>Klebstoffen</strong> möglichst <strong>lösungsmittelfreie </strong>Produkte wählen.</li>
<li>Ein <strong>Federmäppchen </strong>aus Leder ist durchaus nachhaltig &#8211; es hält bis ans Ende der Schulzeit!</li>
<li>Alle Möglichkeiten der <strong>Getrenntsammlung von Abfällen</strong> nutzen! (zuhause oder in der Schule).</li>
</ul>

		</div>
	</div>
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		<item>
		<title>Siebenschläfertag</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/siebenschlaefertag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 23:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Siebenschläfer]]></category>
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			<p>Juni: Am <strong>27. Juni</strong> ist Siebenschläfertag!</p>
<p><span style="font-family: 'Arial',sans-serif; color: black;">Der <strong>Siebenschläfertag</strong>, zu dem die alte Bauernregel sagt „Regnet es am Siebenschläfertag, der Regen 7 Wochen nicht weichen mag“ ist vielen bekannt. Der 27.06. hat aber mit dem bei uns in Leverkusen lebenden sympathischen Säugetier nichts zu tun – es ist ein <strong>christlicher Gedenktag</strong> für die „sieben Schläfer von Ephesus“. </span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial',sans-serif; color: black;">Durch den Siebenschläfertag ist aber vielen von uns der „Siebenschläfer“ ein Begriff &#8211; allerdings hat ihn fast keiner bisher gesehen. Denn dieser liebenswerte kleine „Nachbar” ist <strong>nachtaktiv</strong> und obendrein ein <strong>Baumtier</strong>. Er lebt in der Regel in Wäldern mit <strong>altem</strong> <strong>Baumbestand</strong> oder Streuobstwiesen mit alten hohen Obstbäumen &#8211; ausgesprochen wertvolle und <strong>schützenswerte Lebensräume</strong>. Die kleinen sympathischen Nager sind sehr heimlich und flink und können daher selten beobachtet werden.<br />
</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Der Siebenschläfertag ist eine gute Gelegenheit, sich mit dem kleinen <strong>Mitbewohner von Leverkusen</strong> bekannt zu machen! Auf unserer  homepage finden Sie viele interessante Details zum Siebenschläfer und können die &#8222;Kobolde der Nacht&#8220; auch direkt über eine<strong> <a style="color: #000000;" href="https://nabu-leverkusen.de/siebenschlaefer/" target="_blank" rel="noopener">Live-Webcam</a></strong> in seiner Wohnstube beobachten! Die Webcam ist von Juni bis Mitte Oktober aktiv und bietet faszinierende Einblicke.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Möglich wird das diesjährige Siebenschläfer-TV dankenswerterweise durch eine Förderung von der <a style="color: #000000;" href="https://www.postcode-lotterie.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Deutschen Postcode Lotterie</strong></a> und durch <a style="color: #000000;" href="https://nabu-leverkusen.de/wir-fuer-leverkusen/spenden/"><strong>Spenden</strong> </a>von begeisterten Zuschauern der letzten Jahre, die auch 2025 nicht auf die Beobachtung der nächtlichen Kobolde verzichten wollen.</span></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Baumspende</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/baumspende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 19:34:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bäume]]></category>
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			<p>(von links: der NABU-Vorsitzende Hans-Martin Kochanek, die Anwohner Michael und Sigrid Rösgen, die BUND-Sprecherin Ingrid Mayer)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Mehr Bäume für Leverkusen – Jeder kann mitmachen</strong></h2>
<h3><strong>Naturschutzverbände BUND und NABU starten Baumpflanzaktion</strong></h3>
<p>Bäume sind wichtig &#8211; gerade in der Stadt! Daher rufen die Naturschutzverbände NABU und BUND Leverkusen dazu auf, Straßenbäume für Leverkusen zu spenden. So kann jeder mithelfen, dass unsere Stadt nicht überhitzt und Schadstoffe gefiltert werden. Den Start der Baumspenden-Aktion machten die Naturschutzverbände NABU und BUND Leverkusen durch die <strong>Pflanzung von vier Bäumen</strong>. Diese wurden von dem <strong>Erlös des letztjährigen Naturschutzbasars</strong> bezahlt.</p>
<p>Bäume sind wahre <strong>Wunderwesen mit Superkräften</strong>: Sie kühlen überhitzte Städte, produzieren Sauerstoff und binden CO<sup>2</sup>, filtern Schadstoffe und bieten unzähligen Tieren einen Lebensraum. Und als wäre das nicht schon genug, haben Bäume auch eine beruhigende und stimmungsaufhellende Wirkung auf die menschliche Psyche – also auf uns alle.</p>
<p>Die Entscheidung für welches Projekt der Erlös des Naturschutzbasars eingesetzt werden sollte fiel den Naturschutzverbänden diesmal leicht. Denn die wachsende Zahl von Klagen zahlreicher Leverkusenerinnen und Leverkusener über die <strong>Fällung von Bäumen</strong> auf privatem Grund ist erschreckend. Dazu kam die Information der Stadt Leverkusen, dass sie aufgrund der Haushaltskrise kaum noch eigene Mittel habe, um gefällte oder abgestorbene Straßenbäume zu ersetzen. Denn nach § 82 der Gemeindeordnung gehören Nachpflanzungen von Bäumen <strong>nicht zu den Pflichtaufgaben einer Kommune</strong>. Die vier neuen Bäume, die von den Naturschutzverbänden gespendet wurden, werden nun dazu beitragen, unsere Stadt grüner zu machen: eine Vogelkirsche in Schlebusch, ein Ahorn in Manfort und zwei Winterlinden in Opladen.</p>
<p>Für alle vier Neulinge haben sich Menschen gefunden, die sich <strong>um ihr Wohlergehen kümmern werden</strong>: Die BUND-Mitglieder Sigrid und Michael Rösgen werden dafür sorgen, dass der Vogelkirschbaum sich in der Sürderstraße in Schlebusch wohl fühlt – seine Baumscheibe wartet schon darauf, dass die Blumensaat zu seinen Füßen aufgeht. Der Ahorn vor dem Haus der NABU-Familie Müller in der Helenenstraße in Manfort kann sicher sein, dass er genug Wasser bekommt, wenn es nötig ist. Und die beiden Linden, die mithelfen, die Probleme der Kastanienallee zu mildern, stehen unter der Obhut von Uschi Kundt, Mitglied des BUND-Vorstandsteams.</p>
<p>Die Baumspende-Aktion liegt voll im Trend, denn eine repräsentative Umfrage im Auftrag des BUND zeigt auf, dass sich über zwei Drittel der Stadtbewohnerinnen und -bewohner mehr <strong>schattenspendende Bäume</strong> wünschen. Fast die Hälfte der Befragten wünscht sich auch, dass mehr für die Bäume getan wird, die durch Klimawandel und Trockenheit, Straßenausbau und Streusalz, Krankheiten und falsche Pflege gefährdet sind.<br />
In Leverkusen jedoch schützt <strong>keine Baumschutzsatzung</strong> unsere grünen Mitbewohner. Und es war daher nicht wirklich eine Überraschung, dass der kürzlich erneut von den Naturschutzverbänden gestellter Antrag auf die Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung wieder mal „mehrheitlich abgelehnt“ wurde. Es hinterlässt ein Gefühl der Ohnmacht, in einer Stadt zu leben, die meint, auf eine Satzung zum Schutz der Bäume verzichten zu können.</p>
<p>Daher die Bitte an alle LeverkusenerInnen: Werden Sie aktiv und <strong>spenden</strong> Sie, damit NABU und BUND weitere Straßenbäume für Leverkusen pflanzen können! Die Spendenkonten: beim Naturschutzbund Deutschland Stadtverband Leverkusen e.V. IBAN: DE11 3755 1440 0104 0008 31 oder beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland IBAN: DE72 37062600 4038 0900 17, Betreff jeweils: <strong>Spende Bäume für Leverkusen</strong>.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Mitmachaktion 2026 &#8211; Schmetterlinge</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/mitmachaktion-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 23:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitmachaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Schmetterlinge]]></category>
		<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Unkraut am Wegesrand]]></category>
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			<p>Bei der diesjährigen Mitmachaktion geht es wieder darum, besonders schillernde Lebewesen zu entdecken und fotografisch oder per Stift festzuhalten!  Es geht um die fotogenen <strong>Tag- und Nachtschmetterlinge in all ihren Entwicklungsstadien</strong>, die eine Vielfalt an Formen und Farben hervorgebracht haben und es macht Spaß, sie zu entdecken.</p>
<p>Vieles liegt bei den lebhaften Flatterern im Verborgenen. Die meisten Mitmenschen kennen zwar die Tagfalter, aber dass die Nachfalter ebenso spannend sind und obendrein zahlenmäßig mit 3500 Arten überwiegen, ist vielen nicht bekannt. Und auch die verschiedenen Lebensphasen eines Schmetterlings bleiben meistens unentdeckt: ihre Entwicklung vom Ei zur Raupe, dann zur Puppe und daraus zum Schmetterling.</p>
<p><strong>Tagfalter</strong> sind Schmetterlinge, die meist tagsüber fliegen. Dazu gehören zum Beispiel Tagpfauenaugen, Bläulinge und Weißlinge. Den meisten Tagfaltern gemeinsam sind knopfförmig verdickte <strong>Fühlerenden</strong>. Zum Teil gehören zu dieser Gruppe sehr große und <strong>farbenfrohe</strong> Arten. Die <strong>Flügel</strong> der Tagfalter sind in der Ruhestellung zusammengeklappt.</p>
<p><strong>Nachtfalter</strong> sind alle Falter, die nicht zu den Tagfaltern gehören, denn es gibt auch einige, die sich auf Tagaktivität spezialisiert haben. Typische Nachtfalter sind z.B. Taubenschwänzchen, Eulenfalter oder Spinnerarten. Sie leben eher unentdeckt im Verborgenen, können aber auch sehr farbenprächtig sein. Und es macht viel Spaß sie zu entdecken. Meistens haben sie gefiederte oder fadenförmige <strong>Fühler. </strong>In der Ruhestellung legen sie die Flügel meist flach oder dachartig über den Körper.</p>
<p>Alle Schmetterlinge tragen genau wie Bienen zur Bestäubung von Blütenpflanzen bei. Sie sind also wichtig für die Fortpflanzung vieler Pflanzenarten und auch als Nahrungsquelle für Vögel und andere Tiere sind sie nicht zu unterschätzen.</p>
<p>Bei der Mitmachaktion „Tag- und Nachtfalter“ sind alle Leverkusener und Leverkusenerinnen aufgerufen, diese faszinierenden Lebewesen zu entdecken und mit der Kamera oder dem Stift festzuhalten. Die besten 3 Fotos mit einem Hinweis auf den Fundort können per Mail an mitmachen@nabu-leverkusen.de gesendet werden oder per Post an NABU/BUND, Gustav-Heinemann-Straße 11, 51377 Leverkusen. Einsendeschluss ist der 30.09.2026 und auf alle Einsender wartet eine nette Überraschung.</p>
<p>Zur Mitmachaktion „Tag- und Nachtschmetterlinge“ sind alle Leverkusener und Leverkusenerinnen aufgerufen, diese faszinierenden Lebewesen und ihre verschiedenen Entwicklungsstadien zu entdecken und mit der Kamera festzuhalten. Die besten <strong>3 Fotos</strong> mit einer kleinen Erläuterung, wo der <strong>Fundort</strong> war, können per Mail an <strong>mitmachen@nabu-leverkusen.de</strong> gesendet werden oder <strong>per Post</strong> an NABU/BUND, Gustav-Heinemann-Straße 11, 51377 Leverkusen.</p>
<p><strong>Einsendeschluss ist der 30.09.2026</strong> und auf alle Einsender wartet eine nette Überraschung.</p>

		</div>
	</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Siebenschläfer-TV ab 1. Juni wieder online</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/siebenschlaefer-tv-ab-1-juni-wieder-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Adelheid]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 23:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Siebenschläfer]]></category>
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			<h2>Der Einblick in die Wohnstube der Siebenschläfer geht auch 2026 weiter!</h2>
<p>Endlich ist es wieder so weit: Die Leverkusener Siebenschläfer sind jetzt aus sieben Monaten <strong>Winterschlaf</strong> erwacht. Und das bundesweit einzigartige Siebenschläfer-TV vom Leverkusener Naturschutzverein NABU sendet ab 01. Juni mit seiner Webcam direkt aus dem Nest der possierlichen Nager . Dann kann <strong>weltweit</strong> auch 2026 wieder jeder per Internet das bunte Treiben der wild lebenden Siebenschläfer in ihrem Wohnzimmer verfolgen.</p>
<p>Mittlerweile gibt es einen regelrechten <strong>Fanclub</strong> für die kleinen Nager. Somit ist die Webcam eine der meist genutzten Tier-live-webcams in Deutschland. Die Zuschauer kommen dabei nicht nur aus dem deutschsprachigen Raum, sondern aus vielen Lädern der Erde. Damit wird eines der Ziele des Projektes erreicht: über das geheime Leben dieser nachtaktiven Säugetiere aufzuklären. Viele lernen dieses wichtige Rädchen im Uhrwerk der Natur auf diese Weise zum ersten Mal kennen.</p>
<p>Ermöglich wird das Siebenschläfer-TV dankenswerterweise durch <a href="https://nabu-leverkusen.de/wir-fuer-leverkusen/spenden/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Spenden</strong> </a>von begeisterten Internet-Zuschauern, die auch 2026 nicht auf die Beobachtung der nächtlichen Kobolde verzichten wollen. Nur dank dieser Förderung kann das Projekt von uns überhaupt durchgeführt werden.</p>
<p>Wo gibt es Siebenschläfer? Siebenschäfer leben meist in <strong>Laub- bzw. Mischwäldern</strong>, aber auch <strong>alte Obstbaumwiesen</strong> mit ihren großen Bäumen sind hervorragende Lebensräume. Und wer liebt sie nicht, diese wunderschönen hohen Obstbäume mit ihren riesigen Kronen, die uns im Frühjahr mit einem unendlichen Blütenmeer verwöhnen. Sie sind eine Augenweide &#8211; und obendrein ein wertvoller Lebensraum für viele Tiere – so auch den Siebenschläfer.</p>
<p><strong>2015</strong> begann das Siebenschläfer-<strong>Projekt</strong> des NABU Leverkusen. Seitdem gibt es jedes Jahr wunderbare Einblicken in ihre Wohnstube. Sie präsentieren Putzaktionen, gemütliches Chillen oder die Balz. Dieses Jahr ist hoffentlich auch wieder die Geburt der nackten rosa Jungen und deren Heranwachsen zu sehen. Zunächst entwickelt sich dann das graue Fell, und mit 21 Tagen öffnen die jungen Siebenschläfer bereits ihre Augen. Bald darauf trainieren die Teenager als Vorbereitung auf die Zeit außerhalb des Nistkastens ihre Muskeln beim Balgen und Klettern.</p>
<p>Die nachtaktiven Nager mit dem buschigen Schwanz sind Ende Mai aus ihrem sieben Monate dauernden Winterschlaf erwacht und haben jetzt ein <strong>straffes Zeitprogramm</strong> vor sich. Zunächst heißt es möglichst viel <strong>fressen</strong>, denn der lange Winterschlaf hat die Fettreserven schrumpfen lassen. Dann muss ein <strong>Revier</strong> abgesteckt und eine <strong>Höhle</strong> zur Gründung einer Familie gefunden werden. Siebenschläfer nutzen zum Beispiel Höhlen von Spechten als Unterschlupf und für die sichere Aufzucht der Jungen. Da in unseren Wäldern <strong>alte, dicke Bäume</strong> mit Höhlen jedoch selten geworden sind, nutzen die munteren Kobolde der Nacht auch gerne <strong>Nistkästen</strong>. In mehrere dieser Nistkästen hat das Siebenschläfer-Team jetzt wieder Kameras eingebaut. Die jeweils interessanteste Live-Webcam ist online einsehbar.</p>
<p>Zudem wurde mit der Erfahrung der vergangenen Jahre die Nistkästen und die <strong>Technik</strong> noch einmal optimiert. So wird die Übertragung fast in HD-Qualität gesendet. Wir freuen uns schon auf die neuen Einblicke in das Leben dieser faszinierenden Tiere. Viele Highlights wurden auch als <strong>Videos</strong> über youtube ins Netz gestellt &#8211; so können sie immer abgerufen werden.</p>
<p>Und: Auch dieses Jahr werden wieder <strong>kostenlose Siebenschläfer-Kurse für Schulen</strong> angeboten. Die Schulen können sich gerne bei der Projektkoordinatorin Regine Kossler melden unter regine.kossler[at]nabu-leverkusen.de.</p>
<p>Und wer ganz schnell über Aktuelles bei den Kobolden der Nacht informiert werden möchte, kann dies über die öffentliche facebookgruppe <a href="https://www.facebook.com/familiesiebenschlaefer" target="_blank" rel="noopener">https://www.facebook.com/familiesiebenschlaefer</a> erfahren.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Birdrace</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/birdrace-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 10:40:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitmachaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
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					<description><![CDATA[Erfolgreich auf &#8222;Vogeljagd mit dem Fernglas&#8220;: NABU Leverkusen beim „Birdrace“ 2026 Super &#8211; das &#8222;Team Gänsesägerjäger“ des NABU Leverkusen entdeckte beim bundesweiten Birdrace 2026 insgesamt 80 Vogelarten in Leverkusen. Nachdem wir im letzten Jahr das erste Mal am Birdrace mit einem Team vom NABU (Naturschutzbund) Leverkusen teilgenommen hatten, ging auch in diesem Jahr wieder das&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Erfolgreich auf &#8222;Vogeljagd mit dem Fernglas&#8220;: NABU Leverkusen beim „Birdrace“ 2026</strong></h2>
<h3><strong>Super &#8211; das &#8222;Team Gänsesägerjäger“ des NABU Leverkusen entdeckte beim bundesweiten Birdrace 2026 insgesamt 80 Vogelarten in Leverkusen.</strong></h3>
<p>Nachdem wir im letzten Jahr das erste Mal am Birdrace mit einem Team vom NABU (Naturschutzbund) Leverkusen teilgenommen hatten, ging auch in diesem Jahr wieder das Team „Gänsesägerjäger“ an den Start. Kurz nach Sonnenaufgang starteten wir am Samstag den 2.5.26 mit fünf VogelkundlerInnen. Zunächst ging es mit dem Fahrrad zu den Wiesen, Feldern und Kiesgruben der offenen Landschaft bei Rheindorf und Hitdorf.</p>
<p>Schon in den ersten Stunden beobachteten wir zahlreiche Arten: viele Singvögel, einen großen Trupp durchziehender Schafstelzen und wir hörten das Morgenkonzert der Nachtigall. Über uns kreisten Rot- und Schwarzmilan.</p>
<p>Besonders eindrucksvoll war die für unsere Region einzigartige Möwenkolonie am Buschbergsee und die vielen Uferschwalben. Die größte Überraschung des Tages gelang uns ebenfalls am Buschbergsee: Zwischen den Sturmmöwen entdeckten wir eine in unserer Region fast noch nie beobachtete Schwarzkopfmöwe. Gerade solche besonderen Funde machen den Reiz des Birdrace aus und zeigen, dass dabei immer wieder seltene Beobachtungen dokumentiert werden.</p>
<p>Anschließend fuhren wir an den Rhein und ergänzten unsere Liste unter anderem um weitere Möwenarten, sowie das Schwarzkehlchen. In der späten Mittagspause im Wildpark-Bistro des Tierparks Reuschenberg hatten wir mit 78 beobachteten Arten das Vorjahresergebnis von 2025 (76 Arten) bereits übertroffen. Danach ging es gestärkt entlang der Wupper Richtung Opladen. Dort machten wir zwei besondere Beobachtungen: einen im Wasser jagenden Eisvogel und ein Gänsesägerpaar. So spät im Jahr hatten wir in diesem Wupperabschnitt noch nie Gänsesäger gesehen – vielleicht haben sie unsere dort aufgehängten Gänsesäger-Nistkästen bezogen.</p>
<p>Das aufziehende Gewitter trieb uns zu einer Kaffeepause ins Trockene. Anschließend wechselten wir in den Dhünnwald, um das Artenspektrum um typische Waldvögel zu erweitern. Auf den ruhigen Wegen konnten wir unter anderem einen Buntspecht hervorragend beobachten, wie er den Stamm auf und ab lief. Auch wenn wir, vielleicht witterungsbedingt, keine weiteren Arten mehr hinzufügen konnten, war dieser Waldspaziergang ein gelungener Abschluss eines abwechslungsreichen Beobachtungstages.</p>
<p>Mit insgesamt 80 festgestellten Vogelarten und vielen besonderen Eindrücken endete unsere Exkursion sehr erfolgreich. Über beide Birdrace-Jahre hinweg (2025 und 2026) konnten wir in Leverkusen insgesamt 92 verschiedene Vogelarten beobachten. Eine beachtliche Zahl für eine vergleichsweise so kleine Region, wie Leverkusen. Erfreulicherweise gab es in diesem Jahr sogar ein weiteres Team aus Leverkusen mit Überschneidungen bei den Beobachtungen.</p>
<p>Das Birdrace ist eine bundesweite Aktion im Mai: Innerhalb von 24 Stunden gilt es, in einem Stadt- oder Landkreis so viele Vogelarten wie möglich nachzuweisen. Dafür wählen die Teams geeignete Beobachtungsorte aus und versuchen, ihre Artenliste zu maximieren. Bundesweit nahmen am 2. Mai insgesamt 1065 Teams am „Birdrace“ (wörtlich: „Vogelrennen“) teil. Mit dem seit über 20 Jahren jährlich stattfindenden Wettstreit möchte der Veranstalter, der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) auf die bedrohte Vielfalt der heimischen Vogelwelt aufmerksam machen. Durch die Festlegung auf ein Beobachtungsgebiet kann man zum Beispiel im Laufe der Jahre feststellen, ob Arten verschwunden oder auch neu aufgetaucht sind.</p>
<p>Wie schon im letzten Jahr war es für alle Teilnehmenden ein wunderbarer Tag in der Natur – in netter Gemeinschaft, mit vielen Entdeckungen und schönen Beobachtungen. Damit haben wir eine Tradition begründet: Auch 2027 wird das Team „Gänsesägerjäger“ des NABU Leverkusen wieder an den Start gehen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hornissen melden</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/hornissen-melden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 22:01:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Insekten]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2><strong>Die Asiatische Hornisse – gekommen, um zu bleiben</strong></h2>

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			<p> </p>
<h3>Asiatische Hornissen melden</h3>
<p>Um einen Überblick über die aktuelle Verbreitung der<strong> asiatischen</strong> Hornisse zu bekommen, ist es wichtig, dass ihre Nester gemeldet werden (am besten <strong>mit Foto</strong>).</p>
<p>Unbedingt beachten sollte man bei dem Versuch Hornissen zu fotografieren einen gewissen Abstand zu den Tieren, vor allem zum Nest!. Auch wenn Hornissen grundsätzlich sehr friedlich sind, können sie stechen, wenn sie sich gestört oder bedroht fühlen. Es ist zwar wichtig, dass Beobachtungen möglichst mit Fotos gemeldet werden, aber ein „gestochen“ scharfes Foto ist nicht unbedingt erforderlich.</p>
<p>Die Meldungen bitte an die untere Naturschutzbehörde  <em>unb[et]stadt.leverkusen.de   </em>senden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Ausführliche Informationen</u></strong>:</p>
<p>&nbsp;</p>

		</div>
	</div>
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			<h3><strong>Allgemein</strong></h3>
<p>Die Asiatische Hornisse <em>(Vespa velutina)</em> ist ursprünglich im südostasiatischen Raum zu Hause. 2004 wurde sie mit chinesischer Handelsware nach Europa eingetragen (Villemant et al. 2006). In Bordeaux wurde sie zum ersten Mal auf unserem Kontinent gesichtet.</p>
<p>Etwa zehn Jahre später wurde sie in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nachgewiesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><span style="color: #333333;"><em>Dieser Beitrag möchte aufklären, Wissen vermitteln und eine möglichst neutrale Information bieten, damit sich die </em>Leserinnen und Leser<em> eine eigene Meinung bilden können.</em></span></p>

		</div>
	</div>
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			<h3><strong>Invasiv – was ist denn das?</strong></h3>
<p>Die Asiatische Hornisse ist ein sogenanntes <u>invasives</u> Tier. Das heißt erst einmal nichts anderes, als dass sich (in diesem Falle ein Tier, es gilt aber auch für Pflanzen und Pilze) diese Art in einer Region ansiedelt und verbreitet, in der sie ursprünglich nicht heimisch ist. Dies geschieht schon seit Jahrhunderten. In unseren Zeiten geht es natürlich schneller über Flugzeuge; LKW oder Schiffsverkehr.<br />Das Einbringen invasiver Arten kann vom Menschen bewusst vollzogen werden, z. B. durch (illegale) „Mitbringsel“ oder das Aussetzen von Haustieren (Beispiel Schmuckschildkröte).</p>
<p>Eine unabsichtliche Verbreitung geschieht durch den Warentransport oder über Fernreisen, wenn kleine(ste) Individuen im Koffer oder in der Kleidung als blinde Passagiere mitreisen.</p>
<p>Nicht jede neue Art ist potentiell schädlich.</p>
<p>Im Weiteren werden die Auswirkungen der Asiatischen Hornisse (konkret die in Europa sich ausbreitende Unterart Vespa velutina nigrithorax) auf unsere heimische Flora und Fauna dargestellt.</p>

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	</div>
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			<h3>Lebensweise</h3>
<p>Die Asiatische Hornisse ist, wie z. B. die Europäische Hornisse, einige Wespenarten (u. a. Deutsche und Gemeine Wespe) oder auch die Ameisen ein staatenbildendes Insekt.</p>
<p>Systematisch gehört sie zur Familie der Faltenwespen (Vespidae) und zur Gattung Hornisse (Vespa).</p>
<p>Die Jungköniginnen haben den Winter an einem geschützten Ort verbracht und machen sich etwa ab  April auf die Suche nach einem geeigneten Neststandort. Diese Zeit kann je nach Region ein wenig variieren, Temperaturen um 12 – 15° C sind ihr Startsignal. Der fortschreitende Klimawandel kommt ihnen dabei entgegen.</p>
<p>Wie bei der Europäischen Hornisse (<em>Vespa crabro</em>) wird zunächst ein sogenanntes <strong>Primärnest </strong>gebaut. Dies ist meist in der Nähe menschlicher Behausungen, wie z. B. unter Dachvorsprüngen, in Hecken usw.). Die Jungkönigin baut einen ersten kleinen Wabenteller und legt in jede Wabe jeweils ein Ei. Noch sorgt sie alleine für den Bau des Nests und pflegt die Larven. Je nach Temperatur und Nahrungsversorgung schlüpfen die ersten Arbeiterinnen nach vier bis sechs Wochen. Nun übernehmen diese die Brutpflege und den weiteren Nestausbau, während die Königin sich nur noch dem Eierlegen widmet.</p>
<p>Im Juli wird in 70 % der Fälle das sog. <strong>Sekundärnest </strong>gebaut (Franklin et al. 2017). Dieses befindet sich in der Regel in luftiger Höhe in einem passenden Baum, der gerne  10 m und höher sein darf. Das Sekundärnest ist um einiges größer als das Primärnest und hat eine kugelig-ovale Form, mit einer Höhe von ca. 60 – 100 cm.</p>

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			<p>Der Spätsommer und Herbst ist die Zeit, in der das Nest seine endgültige Größe erreicht und die meisten Tiere gleichzeitig beherbergt. In Zahlen heißt das  bis zu 3.000 Tiere.<br />Im frühen Herbst schlüpfen die sogenannten Geschlechtstiere, sprich die neuen Jungköniginnen und die Drohnen (männliche Tiere) und es kommt zur Paarung mit Geschlechtstieren anderer Völker. Bis in den Dezember hinein kann ein Nest noch aktiv sein. Die Jungköniginnen suchen sich einen Platz zum Überwintern (meist in faulendem und dadurch warmem Holz), die Drohnen, die letzten Arbeiterinnen und die übriggebliebenen Larven sterben.</p>
<p>Das Nest wird , wie bei der Europäischen im nächsten Jahr nicht wieder verwendet.</p>
<p>Die Asiatische Hornisse ist nur tagaktiv, während die Europäische Hornisse auch nachts fliegt.</p>
<p>Aus eigener Beobachtung weiß ich, dass die verlassenen Nester der Asiatischen Hornisse von einigen Vogelarten besucht und aufgerissen werden, um  sich an den verbliebenen Larven zu stärken und sich somit gut auf den Winter vorbereiten zu können.</p>

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			<h3>Jahreszyklus der Asiatischen Hornisse</h3>

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			<h3 id="nahrung">Ernährung</h3>
<p>Ebenso wie die Europäische Hornisse und andere Wespen ernähren sich die erwachsenen Tiere von Nektar und Baumsäften. Die Larven müssen allerdings proteinhaltig ernährt werden (wie bei allen Wespen), es müssen also Insekten und Spinnen erbeutet werden (Rome et al. 2021; Verdasca et al. 2022), die dann larvengerecht zerteilt und vorgekaut werden.</p>
<p>Im Unterschied zur Europäischen Hornisse geht die Asiatische Hornisse aber auch an Aas, Abfälle oder frei herumliegende Lebensmittel (z. B. am Grillabend …).</p>

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			<h3 id="menschen">Ist die Asiatische Hornisse gefährlich für den Menschen?</h3>
<p>Einzeltiere sind nur bei direktem, intensivem Kontakt (z. B. Draufsetzen oder festhalten) gefährlich. Ausgenommen sind allerdings die Menschen, die auf Stiche (Bienen, Wespen) allergisch reagieren. Für sie können Stiche, z. B. von Bienen, Hornissen oder anderen Wespen eine Gefahr darstellen.</p>
<p>Bei Nichtallergikern werden die Stichfolgen sehr unterschiedlich geschildert: von leichter Schwellung, heiß und rot werden, starke, ausgedehnte Schwellung, z. T mit sehr starken Schmerzen scheint alles vorzukommen.</p>
<p>Nur die weiblichen Tiere (Königin, Arbeiterinnen) besitzen einen Stachel.</p>
<p>In Nestnähe oder bei Erschütterungen am Nest (z. B. Rasenmähen oder Vogel auf Nestast), sind sie allerdings sehr verteidigungsbereit. Darum sollte, wie auch bei den Europäischen Hornissen, immer ein Abstand von mindestens 5 m zum Nest eingehalten werden.</p>
<p>Mit der Asiatischen Hornisse ist ein Nestkontakt meist eher am Primärnest in bzw. am Haus oder in einer Heckezu erwarten.</p>
<p>Im Gegensatz zur Europäischen Hornisse verteidigen bei der Asiatischen Hornisse aber nicht nur ein paar Einzeltiere sondern alle flugfähigen weiblichen Tiere das Nest.</p>

		</div>
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			<h3 id="bio"><strong>Folgen für die heimische Biodiversität durch die Asiatische Hornisse</strong></h3>
<p>.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Im <a href="https://www.researchgate.net/publication/392150989_Assessing_predation_pressure_of_Vespa_velutina_on_local_fauna_through_DNA_metabarcoding" target="_blank" rel="noopener">Forschungsprojekt zum Nahrungsspektrum der Asiatischen Hornisse</a> wurde der Darminhalt von 1.500 Larvenproben der Asiatischen Hornisse per DNA-Deep Sequencing untersucht. Dabei wurde mit 1.449 Arten eine sehr hohe Beutevielfalt nachgewiesen.<br />(<a href="https://nabu-leverkusen.de/zusammenfassung-der-studie-zum-nahrungsspektrum-der-velutina/" target="_blank" rel="noopener">Deutsche Zusammenfassung dieser Studie</a>).</p>
<p>Darum ist durchaus von einem starken bis sehr starken „Impact“ auf die heimischen Wildinsekten auszugehen.</p>
<p>Die Asiatische Hornisse ist eine Generalistin, was bedeutet, dass sie ein breites Beutespektrum hat und nicht nur Insekten erbeutet, sondern Aas (egal ob von einer toten Maus oder vom Grillteller) für die Ernährung ihrer Larven erbeutet.</p>
<p>Süßspeisen in Bäckereien oder auf dem heimischen Kaffeetisch, Kinderpunsch auf dem Weihnachtsmarkt, Abfälle, z. B. auf dem Kompost oder ähnliches werden nur zur Ernährung der erwachsenen Tiere eingesetzt.</p>
<p>In ihrer Heimat haben die dortigen Östlichen Honigbienen (<em>Apis cerana</em>) eine Strategie gegen die Asiatische Hornisse entwickelt: sie kesseln sie ein und erzeugen so viel Wärme, dass sie das nicht überlebt (Heat balling, Hitzekugel).</p>
<p>Unsere Bienen verfügen nicht über diese Abwehrtechnik. Damit die Velutina nicht ins Bienenvolk  gelangt, bilden unsere Honigbienen vor dem Einflugloch mit ihren Körpern einen „Vorhang“. Bei starkem Velutinabeflug kann es so aber zum Einstellen der Flugtätigkeit der Honigbienen kommen. In der Folge können die Bienen keine Nahrung mehr sammeln und ihre Brut nicht mehr ernähren. Das kann bis zum Zusammenbrechen der Verteidigung führen und dem folgenden vollständigen (Bienen, Larven, Honig) Ausrauben des Stockes enden.</p>

		</div>
	</div>
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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Auch wenn ein geringer Besatz an Asiatischen Hornissen ein gesundes Bienenvolk nicht zwangsläufig zerstört, bedeutet es für die Bienen natürlich Stress. Es ist möglich, dass sie nicht mehr so viel ausfliegen, wie sie es sonst tun und es nötig wäre, um alle Larven gut zu ernähren. Als Folge kann es sein, dass weniger Nachkommen aufgezogen werden und das Volk im Winter abstirbt.</p>
<p>Aus Gegenden mit dem möglichen Maximalbesatz der Velutina (10-15 Nester pro Quadratkilometer mit dem jeweiligen hohen Individuenbesatz), wie Frankreich oder dem Saarland, wird von einer extremen Belastung der Bienenvölker und der Wildinsekten berichtet.</p>
<p>Wenn Hummeln angegriffen werden, stellen sich manche tot und lassen sich fallen. Auf dem Boden bringen sie sich dann in Position, so dass sie mit ihrem Stachel die Hornisse abwehren können.</p>
<h6>(O’Shea-Wheller TA. et al. (2023): Quantifying the impact of an invasive hornet on Bombus terrestris colonies. Communications Biology, 6(1): 990.)</h6>
<p>Wenn die Asiatische Hornisse in ihr Sekundärnest umgezogen ist, hat sich ihre Individuenzahl um einiges erhöht und es braucht somit natürlich auch mehr Nahrung für den Nachwuchs. Der Zeitpunkt ist etwa Mitte Juli. Das gleiche ist auch bei unseren einheimischen sozialen Faltenwespen der Fall.</p>

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			<h3><strong>Auswirkungen auf den Obstanbau</strong></h3>
<p>Vor allem aus Südfrankreich, Spanien und Portugal ist bekannt, dass es besonders in Weinanbaugebieten zu Fraßschäden gekommen ist. Die erwachsenen Tiere brauchen für ihre eigene Ernährung Kohlenhydrate. Neben Nektar und Baumsäften ist reifes Obst sehr gefragt.<br />Das Ausmaß dieser Schäden beträgt im spanischen Weinbau 10-30 Prozent der jeweiligen Ernte.<br />Hinzu kommen noch finanzielle Einbußen durch gestochene (meist in die Hände mit anschließender Schwellung) und für mehrere Tage ausfallende Erntearbeiter/innen.</p>
<p>Zusammenfassend ist zu sagen, dass man momentan (Stand 12/2025) noch nicht sagen kann, wie sich die Anwesenheit der Asiatische Hornisse im weiteren Verlauf auswirkt.</p>
<p>Sehr wahrscheinlich wird sie sich in alle Bundesländer ausbreiten und in manchen Gebieten mehr für Unruhe sorgen als in anderen. Dort, wo sie ihren maximalen Flächenbesatz von 10 – 15 Nestern pro Quadratkilometer erreichen kann, ist von einem starken Freß- und Konkurrenzdruck auf andere Arten auszugehen.</p>
<p>Langfristige Studien, Untersuchungen und Monitoring werden im Laufe der Zeit hoffentlich mehr Klarheit geben.</p>
<p>Bis dahin ist man sicher gut beraten, sich nach allen Seiten zu informieren und nicht jede Schlagzeile ungeprüft zu übernehmen.</p>

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			<h3><strong>Asiatische Hornisse (noch) melden…?</strong></h3>
<p>Seit dem 24.03.2025 wurde die Asiatische Hornisse vom Umweltbundesministerium von „<em>invasiv</em>“ auf „<em>immer noch invasiv, aber etabliert</em>“ umgestuft.</p>
<p>In der Folge müssen Managementpläne erarbeitet werden, die Ausbreitung muss dokumentiert und die Belastung nur noch an Belastungsschwerpunkten (gesundheitliche, naturschutzfachliche und wirtschaftliche) eingedämmt werden.</p>
<p>Leider vernachlässigen viele Behörden die Aufstellung der Managementpläne.</p>
<p>Eine Meldung zur Dokumentation der Ausbreitung und Erfassung möglicher Belastungsschwerpunkte sollte erfolgen.</p>
<p>Dazu ist in NRW das Erfassungsportal der Oberen Naturschutzbehörde beim Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) da:</p>
<p><a href="https://neobiota.naturschutzinformationen.nrw.de/neobiota/de/fundpunkte/erfassung" target="_blank" rel="noopener">https://neobiota.naturschutzinformationen.nrw.de/neobiota/de/fundpunkte/erfassung</a></p>

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			<div class="vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey"><img decoding="async" width="209" height="300" src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Notizhornisse-209x300.jpg" class="vc_single_image-img attachment-medium" alt="" title="Notizhornisse" srcset="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Notizhornisse-209x300.jpg 209w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Notizhornisse.jpg 465w" sizes="(max-width: 209px) 100vw, 209px"  data-dt-location="https://nabu-leverkusen.de/asiatische-hornisse-vespa-velutina/notizhornisse/" /></div>
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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<h6>@ Adelheid Dörpinghaus</h6>

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			<h3><strong>Unterscheidung Asiatische Hornisse – Europäische Hornisse</strong></h3>
<p>Im Gegensatz zur Asiatischen Hornisse zählt die <strong>Europäische Hornisse</strong> gemäß § 44 Bundesnaturschutzgesetz in Verbindung mit der Bundesartenschutzverordnung, Anhang 1 zu den <strong>besonders geschützten Arten</strong>.</p>
<p>Wer also Europäische Hornissen und ihre Nester abtötet, beeinträchtigt oder unsachgemäß umsiedelt kann mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld belegt werden.</p>
<p>Leider wurden und werden  Europäische Hornissen immer wieder getötet, weil viele Menschen sie nicht von der Asiatischen Hornisse unterscheiden können.</p>
<p>Zunächst stelle ich die beiden Hornissenarten in Wort und Bild gegenüber, anschließend folgen noch einige Informationen über andere Insekten, die auf den ersten schnellen Blick fälschlicherweise für Hornissen gehalten werden können.</p>

		</div>
	</div>
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			<table border="1">
<tbody>
<tr>
<td> </td>
<td><strong>Asiatische Hornisse</strong> (<em>Vespa velutina</em>)</td>
<td><strong>Europäische Hornisse</strong> (<em>Vespa crabro</em>)</td>
</tr>
</tbody>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Aussehen</strong></td>
<td><a class="dt-pswp-item" href="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-1.jpg" data-dt-img-description="" data-large_image_width="1005" data-large_image_height="313"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13227 size-medium aligncenter" src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-1-300x93.jpg" alt="" width="300" height="93" srcset="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-1-300x93.jpg 300w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-1-768x239.jpg 768w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-1.jpg 1005w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />Kopf und Brust schwarz<br />Beinenden gelb<br />Hinterleib dunkel mit gelber Binde und orange-<br />farbenen Ende<a class="dt-pswp-item" href="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-2.jpg" data-dt-img-description="" data-large_image_width="1024" data-large_image_height="550"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-13232" src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-2-300x161.jpg" alt="" width="300" height="161" srcset="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-2-300x161.jpg 300w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-2-768x413.jpg 768w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-2.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />Gesicht orangeFühler schwarz</td>
<td><a class="dt-pswp-item" href="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-11.jpg" data-dt-img-description="" data-large_image_width="1013" data-large_image_height="364"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-13242" src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-11-300x108.jpg" alt="" width="300" height="108" srcset="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-11-300x108.jpg 300w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-11-768x276.jpg 768w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-11.jpg 1013w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Kopf und Brust rötlichbraun  mit schwarzer, meist<br />V-förmiger ZeichnungBeinenden rötlichbraunHinterleib gelb mit schwarzer Binde und Punkten<a class="dt-pswp-item" href="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-22.jpg" data-dt-img-description="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" data-large_image_width="1024" data-large_image_height="1141"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-13243" src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-22-269x300.jpg" alt="" width="224" height="250" srcset="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-22-269x300.jpg 269w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-22-919x1024.jpg 919w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-22-768x856.jpg 768w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Europaeische-Hornisse-22.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px" /></a>Gesicht gelbFühler rötlichbraun</td>
</tr>
</tbody>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Größe</strong></td>
<td>insgesamt etwas kleiner<br />Königin bis 30 mm<br />Arbeiterinnen und Drohnen 23 – 28 mm</td>
<td>Königin bis 35 mm<br />Arbeiterinnen und Drohnen 25 – 28 mm</td>
</tr>
</tbody>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Nest</strong></td>
<td><strong>Primärnest</strong> häufig ockerfarben, bis etwa Basket-<br />ballgröße, meist in Siedlungsnähe in geschützten Hohlräumen (Gulli, Vogelnistkästen, dichten<br />Hecken, etc) oder unter Überdachungen<br />(Terrassenüberdachung, Dachvorsprung,<br />Garagen, Gartenhaus, etc.)<strong>Sekundärnest</strong><br />(70 Prozent, der Rest bleibt am<br />Primärnestort): rundlich, oval, elliptisch, große<br />Lufttaschen<br />In großer Höhe in Bäumen von 8 &#8211; 35 m Höhe<br />möglich<br />Nester wetterfest, darum fast immer freihängend.Größe: 80 – 100 cm (Sommerende);<br />1.000 bis 3.000 Tiere;Boden geschlossen;<br />Ausflugsloch seitlich, meist im oberen Drittel; häufig ockerfarben</td>
<td><strong>Primärnester</strong> immer geschützt in Hohlräumen<br />(z. B. Vogelnistkästen, Baumhöhlen, Dachböden usw.)<br />Größe: 30 – 60 cm (Sommerende);<br />400 – 700 Tiere;<br />Boden ist offen als Flugloch;<br />Ockerfarben mit bräunlichen Anteilen;<br /><strong>Sekundärnestbildung</strong> möglich, wenn die ursprüngliche<br />Nesthöhlung nicht erweiterbar ist.<br />Nester nicht wetterfest, darum immer vor Regen geschützt (unter einem<br />Dach, in einer Baumhöhle, im Rollladenkasten etc.)</td>
</tr>
</tbody>
<tbody>
<tr>
<td> </td>
<td><a class="dt-pswp-item" href="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-Nest-Tabelle.jpg" data-dt-img-description="" data-large_image_width="1022" data-large_image_height="415"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-13247" src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-Nest-Tabelle-300x122.jpg" alt="" width="300" height="122" srcset="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-Nest-Tabelle-300x122.jpg 300w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-Nest-Tabelle-768x312.jpg 768w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Velutina-Nest-Tabelle.jpg 1022w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
<td><a class="dt-pswp-item" href="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Nestbau-Europaeische-Hornisse.jpg" data-dt-img-description="" data-large_image_width="966" data-large_image_height="620"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-13248" src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Nestbau-Europaeische-Hornisse-300x193.jpg" alt="" width="300" height="193" srcset="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Nestbau-Europaeische-Hornisse-300x193.jpg 300w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Nestbau-Europaeische-Hornisse-768x493.jpg 768w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Nestbau-Europaeische-Hornisse.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
</tr>
</tbody>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Aktivitäten</strong></td>
<td>nur tagsüber</td>
<td>Tag- und Nachtaktiv</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Flugzeit</strong></td>
<td>ca. März (ab 15° C) – Dezember/td&gt;</td>
<td>ca. Anfang Mai – Oktober (November)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Nestdichte</strong></td>
<td>10-15 Nester pro Quadratkilometer</td>
<td>1-2 Nester pro Quadratkilometer</td>
</tr>
</tbody>
</table>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<h3><strong>Verwechslungsarten</strong></h3>
<p>Für das ungeübte Auge können weitere Tiere für die Asiatische Hornisse gehalten werden.</p>
<p>Ganz allgemein: alle sozialen Wespenarten, insbesondere die mit gelben Beinen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Mittlere Wespe</strong> oder <strong>Kleine Hornisse</strong> (<em>Dolichovespula media</em>)</h4>
<p><strong>Größe:</strong> Königinnen 18 – 22 mm,  Arbeiterinnen und Drohnen 15 – 19 mm</p>
<p><strong>Nest:</strong> hellgrau marmoriert, anfangs eine nach unten verlängerte Ein- / Ausflugsröhre, die aber wieder zurückgebaut wird;  im weiteren Verlauf ist das Ausflugsloch oft im unteren Drittel an der Seite.</p>
<p><strong>Nestgröße:</strong> max. 31 x 27 cm,  max. 900 – 1.700 Tiere</p>
<p><strong>Standort</strong>: offen im Gebüsch und Hecken oder an Dachvorsprüngen in 1 – 4 m Höhe;</p>
<p><strong>Flugzeit: </strong> Ende April bis (August) – Mitte September; die Geschlechtstiere sind etwa ab Ende Juli zu sehen.</p>

		</div>
	</div>
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			<a href="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Mittlere-Wespe.jpg" target="_self" data-large_image_width="932" data-large_image_height="768"  class="vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey rollover"   ><img decoding="async" class="vc_single_image-img " src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Mittlere-Wespe-400x330.jpg" width="400" height="330" alt="Mittlere Wespe" title="Mittlere Wespe" loading="lazy"  data-dt-location="https://nabu-leverkusen.de/asiatische-hornisse-vespa-velutina/mittlere-wespe/" /></a>
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			<h4><strong>Hornissenschwebfliege (<em>Volucella zonaria</em>)</strong></h4>
<p><strong>Größe:</strong> 16 – 22 mm</p>
<p>Se überwintern als Puppe in der Erde; ab ca. Anfang Mai fliegt die neue Generation bis September,</p>
<p>Die Weibchen haben meist einen brummenden Flugton, der aber nicht so tief ist wie der einer Hornisse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="dt-pswp-item" href="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Hornissenschwebfliege.jpg" data-dt-img-description="" data-large_image_width="1024" data-large_image_height="604"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-13256" src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Hornissenschwebfliege-300x177.jpg" alt="" width="300" height="177" srcset="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Hornissenschwebfliege-300x177.jpg 300w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Hornissenschwebfliege-768x453.jpg 768w, https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/12/Hornissenschwebfliege.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>

		</div>
	</div>
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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<h4><strong>Hornissenglasflügler (Sesia apiformis)</strong></h4>
<p><strong>Ordnung:</strong> Schmetterlinge</p>
<p>Keine Schuppen auf den Flügeln, diese sind von daher durchsichtig.</p>
<p><strong>Flugzeit:</strong> Mai – August</p>
<p><strong>Flügelspannweite:</strong> 30 – 45 mm</p>
<p><strong>Lebensraum:</strong> Gewässer, leicht feuchte, offene Gebiete</p>
<p><a href="https://www.naturadb.de/tiere/sesia-apiformis/" target="_blank" rel="noopener">https://www.naturadb.de/tiere/sesia-apiformis/</a></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-6"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1766076610446" >
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			<h4><strong>Riesenholzwespe (Urocerus gigas)</strong></h4>
<p><strong>Größe:</strong> bis zu 4 cm, die Männchen sind deutlich kleiner</p>
<p><strong>Lebensraum:</strong> Wald, hauptsächlich Nadelwälder, aber auch Eschen und Pappeln</p>
<p>Sie stechen nicht. Der sichtbare „Stachel“ ist ein Legebohrer, mit dem ein Loch für die Eier gebohrt wird.</p>
<p>Laut schwirrender Flug.</p>
<p><strong>Flugzeit:</strong> Mai – Oktober</p>
<p><a href="https://berlin.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten/arten/hautfluegler/wespen/32355.html" target="_blank" rel="noopener">https://berlin.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten/arten/hautfluegler/wespen/32355.html</a></p>

		</div>
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			<h4><strong>Geschmückte Kammschnake (Ctenophora ornata)</strong></h4>
<p><strong>Flügelspannweite:</strong> 30 – 40 mm; Körper: 20 – 22 mm</p>
<p><strong>Lebensraum:</strong> feuchte Wälder (Auwälder), Ufergebiete, gerne schattig, nicht häufig</p>
<p>Sehr lange buschige Fühler beim Männchen</p>
<p>Kann nicht stechen</p>
<p><strong>Flugzeit:</strong> Juni &#8211; August</p>
<p><a href="https://www.aktion-wespenschutz.de/Bildergalerie/Steckbriefe/Kammschnake/Kammschnake.htm" target="_blank" rel="noopener">https://www.aktion-wespenschutz.de/Bildergalerie/Steckbriefe/Kammschnake/Kammschnake.htm</a></p>

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			<h4><strong>Große Holzbiene (Xylocopa violacea)</strong></h4>
<p><strong>Größe:</strong> 20 – 30 mm</p>
<p><strong>Flugzeit:</strong> März – Oktober</p>
<p>Lebensraum: trockene Standorte mit viel Totholz, Streuobstwiesen, Magerwiesen, Waldränder, sonnig</p>
<p><a href="https://www.wildbienen.info/steckbriefe/xylocopa_violacea.php" target="_blank" rel="noopener">https://www.wildbienen.info/steckbriefe/xylocopa_violacea.php</a></p>

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			<h4><strong>Borstige Dolchwespe (Scolia hirta) </strong></h4>
<p><strong>Größe:</strong> 16 – 22 mm</p>
<p><strong>Flugzeit:</strong> Juli &#8211; September</p>
<p><strong>Lebensraum:</strong> karge Standorte, sandig</p>
<p>Bevorzugt blaue Blüten</p>
<p>Kann mit der Asiatischen Hornisse verwechselt werden</p>
<p>Selten; erholt sich aber langsam in den ostdeutschen Bundesländern</p>
<p><a href="https://berlin.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten/arten/hautfluegler/wespen/34681.html" target="_blank" rel="noopener">https://berlin.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten/arten/hautfluegler/wespen/34681.html</a></p>

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			<h4><strong>Hummel z. B. Erdhummel (Bombus terrestris)</strong></h4>
<p><strong>Größe:</strong> Arbeiterinnen 11 bis 17 mm, Königinnen 20 bis 30 mm</p>
<p><strong>Flugzeit:</strong> März – September</p>
<p><strong>Nestbau:</strong> meist unterirdisch</p>
<p>Häufigste Hummelart in Europa</p>
<p>Nutzen Pollen und Nektar verschiedener Pflanzenfamilien; gute Bestäuber</p>
<p><a href="https://www.wildbiene.org/wildbienenarten/dunkle-erdhummel" target="_blank" rel="noopener">https://www.wildbiene.org/wildbienenarten/dunkle-erdhummel</a></p>

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			<a href="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/07/Erdhummel.jpg" target="_self" data-large_image_width="992" data-large_image_height="398"  class="vc_single_image-wrapper   vc_box_border_grey rollover"   ><img decoding="async" class="vc_single_image-img " src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/07/Erdhummel-400x160.jpg" width="400" height="160" alt="Erdhummel" title="Erdhummel" loading="lazy"  data-dt-location="https://nabu-leverkusen.de/erdhummel-2/" /></a>
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<p  class="vc_general wpb-copyright vc_custom_1766238885992 wpb_copyright_element wpb_copyright_element-align-center">Adelheid Dörpinghaus&copy; 2026</p></div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><em>Text: Adelheid Dörpinghaus</em></p>
<p><em>Fachliche Beratung:</em><br /><em>Matthias Kistenich, Hornissen- und Wespenberater und -umsiedler, Imker</em></p>

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		<title>Stunde der Gartenvögel</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/stunde-der-gartenvoegel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Adelheid]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 22:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitmachaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nabu-leverkusen.de/?p=10120</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2 class="Termin12p2">Eine Mitmachaktion des NABU</h2>
<p class="Copy11p">Beobachten, zählen und <span class="bold">melden</span> Sie die Höchstzahl der Vögel jeder Art, die Sie während einer Stunde gleichzeitig an Ihrem Beobachtungsplatz feststellen.</p>
<p>Gezählt wird immer am zweiten Maiwochenende, dieses Jahr also vom <strong>8.05. &#8211; 10.05.2026</strong>.</p>
<p>Mit der jährlichen Zählung im Siedlungs- und Wohnbereich können die Fachleute nachvollziehen, wie sich die Vogelpopulation im allgemeinen und einzelne Arten im besonderen verändern; wer sind die Gewinner, wer die Verlierer, wie wirkt sich der Klimawandel aus&#8230;</p>
<p><u>Wie funktioniert es:</u></p>
<p>Notiert wird von jeder Vogelart, die höchste Anzahl, die man während einer Stunde gleichzeitig sieht. Sei es vom Fenster oder Balkon aus, im eigenen Garten oder im Park. Auch wenn sich nur wenige Vögel zeigen, ist jede Meldung wichtig.</p>
<p>Eine Zählhilfe, mit den häufigsten Vogelarten und der Möglichkeit, die Zahlen zu notieren sowie den Meldebogen und weiteren Informatione finden sie <a href="http://www.stunde-der-gartenvoegel.de" target="_blank" rel="noopener">www.stunde-der-gartenvoegel.de</a>.</p>
<p>Eine weitere Hilfe zur Identifizierung der Vögel ist die NABU-App &#8222;Vogelwelt&#8220; für das Smartphone bzw. Iphone. Weitere Informationen dazu finden sie <a href="https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/spiele-apps-klingeltoene/vogelwelt.html" target="_blank" rel="noopener">hier. </a></p>

		</div>
	</div>
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</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mauersegler &#8211; bitte melden</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/mauersegler-bitte-melden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 07:38:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitmachaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nabu-leverkusen.de/?p=10113</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>Wer sieht den ersten? &#8211; unsere Mauersegler kommen</h2>
<p><em>In den nächsten Tagen kommen sie wieder zurück nach Leverkusen – die rasant fliegenden Mauersegler. Sie kommen von ihrem Winterquartier in Afrika wieder zum Brüten zu uns nach Deutschland. Dann kann man ihre schrillen Rufen an Leverkusens Himmel hören, wenn sie in großen Gruppen ihre Flieger-Meisterleistung mit Geschwindigkeiten von bis zu 220 km/h zum Besten geben.</em></p>
<p>Um die <strong>Anzahl der Mauersegler</strong> in Leverkusen zu schätzen, tragen der Naturschutzbund Deutschland (Stadtverband Leverkusen) und der Bund für Umwelt und Naturschutz (Kreisgruppe Leverkusen) jedes Jahr Daten zusammen.</p>
<p>Dazu bitten sie auch um die <u>Unterstützung der Leverkusener Mitbürger</u>. Besonders interessant ist das <strong>Datum der Ankunft</strong> der gefiederten Meisterflieger. Diese Informationen dienen u.a. mit als Grundlage für die Bewertung der Auswirkungen des beginnenden <strong>Klimawandels</strong>.</p>
<p><strong>Melden</strong> Sie diese wichtigen Informationen bitte per Email an <strong>meldungen@nabu-leverkusen.de</strong>  oder per Telefon unter 0214-506424.</p>
<p>Jedes Jahr kommen die Mauersegler pünktlich <strong>um den 1. Mai herum</strong> und bleiben nur ca. 100 Tage im Jahr bei uns. Mit ihrem <strong>dunklem Bauch</strong> und <strong>kurzem Schwanz</strong> können sie leicht von den Mehlschwalben mit ihrem hellen Bauch und den Rauchschwalben mit den langen Schwanzfedern unterschieden werden.</p>
<p>Sie halten sich – bis auf die Brutzeit &#8211; <strong>ausschließlich in der Luft</strong> auf, wo sie ihre Nahrung suchen und auch schlafen. In der 20 Tage währenden Brutzeit betreiben sie <strong>Arbeitsteilung</strong>: einer der Elternteile sitzt auf dem Nest und der andere besorgt das Futter.</p>
<p>Die Niststätten der auffälligen Flieger sind oft nicht bekannt. Als <strong>Höhlenbrüter </strong>besiedeln Mauersegler kleine Hohlräume z.B. in Fassaden und Dächern. Hier in Leverkusen sind Nistplätze für Mauersegler zum Beispiel der Hindenburgbunker und Häuser mit vogelfreundlichen kleinen Nischen in der Innenstadt. Da die rasanten Flieger blitzschnell in die Hohlräume einfliegen, wissen meist nur wenige Bewohner, dass sich Mauerseglernester an ihrem Haus befinden.</p>
<p>Selbst die Fütterung der Jungen ist unauffällig, da die Eltern nur sehr <strong>sporadisch</strong> zum Füttern anfliegen. Sie fangen in mehreren Stunden viele hundert Insekten in der Luft, sammeln sie im Schlund und bringen sie dann zu den hungrigen Jungen.</p>
<p>Während ihres Heranwachsens trainieren die Jungsegler ihre Brustmuskulatur durch eine Art <strong>Liegestütz</strong>. Gleichzeitig können sie durch dieses Training ihr optimales Abfluggewicht austarieren. Nach zweimonatiger Brut und Aufzucht stürzen sich die jungen Segler, meist eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang, in ihr selbstständiges Leben.</p>
<p>Die Jungsegler setzen nach ihrem ersten Ausfliegen aus dem Nest <strong>zwei Jahre</strong> lang keinen Fuß (freiwillig) auf den Erdboden. Das heißt, sie fliegen ununterbrochen und legen <strong>pro Jahr ca. 250.000 km</strong> zurück. Beim <strong>Schlafen im Flug</strong> können sie eine Gehirnhälfte „abschalten&#8220; &#8211; die andere Hälfte koordiniert den Flug. Abends &#8211; eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang &#8211; treffen sich die Junggesellen/innen zu den so genannten „screaming parties“, um sich gemeinsam – spielend und <strong>schrill schreiend</strong> &#8211; in ihre Schlafzone auf etwa 3000 Meter Höhe hochzuschrauben.</p>
<p>Der älteste bekannte Mauersegler wurde 21 Jahre alt. Man schätzt, dass er es in seinem Leben auf 4,8 Millionen Flugkilometer gebracht hat – eine respektable Leistung.</p>

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