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	<title>Bäume &#8211; NABU Leverkusen</title>
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	<description>Natur in Leverkusen</description>
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	<title>Bäume &#8211; NABU Leverkusen</title>
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		<title>Gedanken rund um den Weihnachtsbaum</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/gedanken-rund-um-den-weihnachtsbaum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2025 23:01:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[BUND Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[NABU Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsbaum ökologisch]]></category>
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			<p>Pro Jahr holen sich ca <strong>28 Millionen</strong> Familien zum Weihnachtsfest einen „Tannenbaum“ ins Haus, der im besten Fall aus dem Inland stammte, häufig aber auch aus dem <span style="color: #000000;"><strong>Ausland</strong> </span>importiert war.</p>
<p>90 Prozent dieser Bäume stammen aus <strong>Intensiv-Plantagen </strong>&#8211; mit entsprechendem <strong>Pestizideinsatz </strong>gegen Unkraut und Schädlinge. Bei BUND-Tests wurden neun verschiedene Pestizide gefunden, von denen fünf zu den gefährlichsten zählen, die derzeit in der EU eingesetzt werden. Die Natur nimmt also enormen Schaden – und wir holen uns statt Natur einen nicht unbedenklichen <strong>Chemiecocktail</strong> ins Wohnzimmer!</p>
<p>Die große Nachfrage verleitet leider immer mehr Waldbesitzer dazu, ihre Flächen für die gewinnbringende <strong>Weihnachtsbaumkultur umzuwidmen</strong>. Trotz des enormen Aufwands, den eine solche Kultur erfordert, – Bodenvorbereitung, Düngung, Pflanzenschutz – liegt der Ertrag einer solchen Anpflanzung mehr als 20 Mal höher als bei einer üblichen forstlichen Nutzung.</p>
<p>Die Änderung des Landesforstgesetzes NRW soll den Flächenfraß zwar eindämmen, aber der den Waldbauern zugesagte Bestandsschutz wird erst in vielen Jahren zu einer Besserung führen.</p>
<p>So entstehen immer mehr lebensfeindliche <strong>Monokulturen</strong>, die praktisch ohne Nutzen für das umgebende Ökosystem sind. Der massive Einsatz von <strong>Unkrautvernichtungs- und Schädlingsbekämpfungsmitteln</strong> schädigt obendrein Böden und Gewässer nachhaltig</p>
<p><strong>Die gute Nachricht </strong>ist: es macht auch <strong><a href="https://nabu-leverkusen.de/themen/klimaschutz/kleine-tipps-mit-grosser-wirkung/weihnachtsbaum/">naturschonend</a></strong> viel <strong>Spaß</strong>!</p>
<p>Das <strong>Schmücken</strong> des Baumes erfolgt dann auf moderne und naturschonende Art &#8211; Kreationen aus <strong>Holz</strong> oder selbst gebasteltes aus <strong>Naturmaterialien</strong> sind individueller und umweltfreundlicher.</p>
<p>Wir wünschen Ihnen eine gute Vorweihnachtszeit!</p>

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		<title>Gütesiegel für Bäume &#8211; mitmachen</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/guetesiegel-fuer-baeume/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2024 09:43:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[Insekten]]></category>
		<category><![CDATA[Mitmachaktion]]></category>
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					<description><![CDATA[Alte Bäume auszeichnen – jeder kann mitmachen. Besondere alte Bäume können mit dem Gütesiegel „Naturdenkmal“ ausgezeichnet werden. Auch in der Stadt in Leverkusen gibt es noch wunderschöne, schützenswerte alte Bäume. Eine Auszeichnung als Naturdenkmal würdigt den besonderen Anblick und die hohe Bedeutung des alten Baumes für den Naturkreislauf. Alte Bäume in der Stadt sind bisher&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Alte Bäume auszeichnen – jeder kann mitmachen.</h2>
<p>Besondere alte Bäume können mit dem <strong>Gütesiegel „Naturdenkmal“</strong> ausgezeichnet werden. Auch <strong>in der Stadt</strong> in Leverkusen gibt es noch wunderschöne, schützenswerte alte Bäume. Eine Auszeichnung als Naturdenkmal würdigt den besonderen Anblick und die hohe Bedeutung des alten Baumes für den Naturkreislauf. Alte Bäume in der Stadt sind bisher bei uns noch selten als Naturdenkmal ausgezeichnet worden. Daher rufen die Naturschutzverbände NABU und BUND alle Leverkusener*innen auf, schützenswerte alte Bäume in der Stadt per Mail an <strong>mitmachen@nabu-leverkusen.de</strong> zu melden.</p>
<p>Ein erhabener Baum ist ein Anblick, der die Herzen höher schlagen lässt und inmitten all des Betons Ruhe verbreitet. Wie schön ist es, im Sommer im kühlenden <strong>Schatten</strong> eines Baumes zu sitzen, zu wissen, dass er uns ständig mit frischem <strong>Sauerstoff</strong> versorgt, <strong>Lärm </strong>schluckt, <strong>Schadstoffe</strong> aus der Luft filtert und so unser Leben verbessert. Und oben im Geäst brüten die <strong>Vögel</strong> und gaukeln <strong>Schmetterlinge</strong>. Allein auf einer alten Eiche sind mehr als 170 verschiedene Falterarten zuhause. Alle alten Bäume sind würdig geschützt zu werden. Außerhalb der Stadt, im <strong>Wald</strong> und an den Feldern können diese alten Bäume durch den <strong>Landschaftsplan</strong> geschützt werden. Im Stadtgebiet selber erfolgt dies nur auf eine besondere Beantragung hin.</p>
<p>Die Naturschutzverbände NABU und BUND rufen daher alle Leverkusener*innen auf, <strong>bis zum 10.12.2024</strong> schützenswerte alte Bäume in der Stadt per Mail an den NABU und BUND unter mitmachen@nabu-leverkusen.de zu melden. Wichtig sind dabei die Angaben vom genauen <strong>Standort</strong> des Baumes (<strong>Straßenname</strong> und in <strong>Höhe welcher Hausnummer</strong>), wenn vorhanden die <strong>Baum-Nummer</strong> und vielleicht noch ein <strong>Foto</strong> und eine ganz kurze <strong>Information</strong> zum Baum. Die Meldungen werden gesammelt, die möglichen Naturdenkmäler in eine <strong>Karte</strong> eingezeichnet und auf den <strong>Webseiten</strong> von NABU und BUND veröffentlicht. Parallel werden die Daten an die <strong>Untere Naturschutzbehörde</strong> der Stadt Leverkusen weitergegeben, die sich um die weiteren Schritte bis zu einer möglichen Unterschutzstellung kümmert. <strong>Jeder alte Baum ist wichtig!</strong></p>
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		<title>Bäume brauchen unsere Hilfe</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/baeume-brauchen-unsere-hilfe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jun 2024 23:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[Gießen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>
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			<h2>Stadtbäume haben Durst</h2>
<p>Obwohl jeder startk eingebunden ist, sollte uns der Blick auf die Natur um uns herum nicht verloren gehen: Die Blätter der Bäume tauchen unsere Städte wieder in herrlich frisches Grün. Dabei wird aber auch sichtbar, wie viele unserer Stadtbäume unter der <strong>Trockenheit</strong> der letzten Sommer gelitten haben &#8211; und in diesem Sommer wird es wohl nicht anders sein.<br />
Wir sollten unsere Stadtbäume bei ihrer wichtigen Aufgabe unterstützt, das <strong>Stadtleben erträglich und schöner zu machen</strong>. „Wir würden uns freuen, wenn alle Leverkusener sich einen Baum in ihrer Nähe aussuchen und sich darum <strong>kümmern</strong>, dass er in diesem Sommer ausreichend Wasser bekommt!“ wünscht sich Ingrid Mayer die Kreisgruppensprecherin  des BUND Leverkusen.</p>
<h2>Stadtbäume helfen uns</h2>
<p>Bäume säumen Straßen und Plätze in jeder Stadt und erfüllen gerade in den dicht bebauten Innenstädten äußerst wichtige Funktionen. Sie sind im alltäglichen Leben unmittelbar erlebbar, sie spenden in heißen Sommern <strong>Schatten</strong>, sie <strong>schützen</strong> vor Wind und Regen, lassen die <strong>Jahreszeiten erleben</strong> und sind <strong>Lebensort</strong> für unzählige Tiere. Bäume verringern die Schadstoffbelastung in der <strong>Luft</strong> und reduzieren mit ihren dicht belaubten Kronen vor allem im Sommer die <strong>Schallreflexion</strong> zwischen den Häuserzeilen. Zudem wirken sie wie kleine <strong>Klimaanlagen</strong> in der Stadt: Sie senken nachweisbar die Umgebungstemperatur um bis zu 10° C.</p>
<p><strong><b>Der Erhalt von Straßen- und Parkbäumen ist daher eine der wichtigsten Aufgabe zur  Anpassung an die Klimaerwärmung in der Stadt ! </b></strong></p>
<p>Auch für dieses Jahr werden laut Deutschem Wetterdienst in allen Regionen Deutschlands wieder hohe Temperaturen mit viel Trockenheit erwartet. Die meisten Bäume haben in der Stadt sowieso schon zu kämpfen: mit <strong><b>Bodenverdichtung, zu kleinen Baumscheiben </b></strong>und <strong><b>Belastung durch Schadstoffe</b></strong>. Der Regen der letzten Monate reicht kaum aus, unsere Stadtbäume ausreichend mit Wasser zu versorgen.</p>
<h2>Helfen Sie ihrem Stadtbaum!</h2>
<p>In der heißen Sommerzeit brauchen die Bäume <strong>mindestens 30 Liter Wasser</strong> pro Woche! (<a href="https://nabu-leverkusen.de/plakat-baumgiessen/">Plakat</a>)</p>
<p><strong><b>* Die beste Zeit zum Gießen sind die frühen Morgenstunden</b></strong>, dann kann der in der Nacht abgekühlte Boden Feuchtigkeit am besten absorbieren. Alternativ kann auch in den späten Abendstunden gegossen werden, wenn die Sonne bereits untergegangen ist.</p>
<p><strong><b>* Ausgewachsene Bäume sollen einmal pro Woche mit</b></strong> <strong><b>zwei bis drei Eimern Wasser gegossen werden</b></strong>, wenn möglich natürlich mit Regen- oder Brauchwasser. Einmal wöchentlich eine große Menge Wasser zu gießen ist effektiver als täglich eine kleine Menge, denn nur so erreicht das Wasser auch die tieferen Wurzeln.</p>
<p><strong><b>* Ältere</b></strong> <strong><b>Bäume </b></strong>sollten unter der Baumkrone, aber<strong><b> mit etwas Abstand zum Stamm gegossen werden.</b></strong> Denn ihre Wurzeln breiten sich ähnlich wie ihre Zweige in der Baumkrone sehr weitläufig unter der Erde aus.<br />
Anders ist es bei <strong>jungen Bäumen</strong>. Diese werden mit einer relativ kleinen Wurzel eingepflanzt und können das Wasser deswegen nur <strong>nah am Stamm</strong> aufnehmen.</p>
<p><strong><b>* </b></strong>Weil die Erde um die Straßenbäume herum verdichtet ist,<strong><b> sollte das Wasser außerdem nicht auf einmal vergossen werden. </b></strong>Ein Eimer Wasser lockert die Erde erst einmal auf. Danach kann das restliche Wasser besser einsickern und kommt dort an, wo es hin soll: an die Wurzeln. <strong>Gießringe</strong> um den Baum können das Wasser länger in Baumnähe halten, oftmals ist ein Ring aus Erde rund um den Baum schon ausreichend.</p>
<h2>Motivieren sie andere!</h2>
<p>Sie beteiligen sich an unserer Aktion „Stadtbäume haben Durst“ und möchten, dass auch andere Ihrem Beispiel folgen? Dann machen Sie es wie wir: Hängen Sie das Plakat an Ihren Baum! Sie können es sich hier herunterladen oder sich ein fertiges wasserdichtes Exemplar in unserem InfoTreff für Natur und Umwelt abholen.</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Interessant: Kastanienblüte im Herbst</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/interessant-kastanienbluete-im-herbst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 11:07:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[Rosskastanie]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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			<h2>Verkehrte Welt: Kastanienblüte im Herbst</h2>
<h3>Herbstblüte der Rosskastanie kein Notsignal</h3>
<p>So manch ein Spaziergänger in der <strong>Gustav-Heinemann-Straße</strong> in Leverkusen traut seinen Augen nicht: eine Kastanie, die schon fast alle Blätter verloren hat, blüht jetzt im Herbst! &#8211; und daneben hängen ihre Früchte!</p>
<p>Kein unbekanntes Phänomen, wie die Fachleute versichern. An einigen Stellen in der Stadt treiben komplett entlaubte Rosskastanien an den Spitzen ihrer Äste neue Blätter aus und beginnen zu blühen. Sie waren zuvor von der alljährlichen Rosskastanien-<strong>Miniermotte</strong> kahlgefressen worden. Zusammen mit der <strong>Trockenheit</strong> diesen Sommer ein Stress für die Bäume. Das neue Austreiben und Blühen im Herbst wird daher oftmals als „<strong>Notblüte</strong>“ oder „Angstblüte“ bezeichnet. Die Begriffe stammen von der Annahme, dass die Bäume den erlittenen Schaden zu kompensieren versuchen, indem sie noch einmal Früchte mit Samen bilden, bevor sie wegen ihrer Schäden womöglich sterben. Allerdings ist diese Theorie aus Sicht der Wissenschaft wenig haltbar.</p>
<p>„Beobachtungen und Studien haben gezeigt, dass die Bäume im Jahr nach einer sog. Angstblüte wieder sehr gut austreiben und ihnen <strong>keine Schäden anzusehen</strong> sind. Außerdem gibt es keinerlei andere Anzeichen, dass es ihnen vor oder während der Herbst-Blüte besonders schlecht ginge.“, erklärt Dr. Lars Dietrich, Botaniker und stellv. Leiter vom NaturGut Ophoven. Wenn ein Baum entlaubt würde, sei es ganz normal, dass er neu austreibt, solange die Bedingungen dafür gegeben sind. Das Blühen sei vermutlich eine Begleiterscheinung des Neuaustriebs, da in den Knospen nicht nur schon die Blätter, sondern auch die Blüten angelegt seien. Der Baum könne also gar nicht anders als zu blühen, wenn er ein zweites Mal austreibt. Auch wenn die Rosskastanie aufgrund ihrer Anfälligkeit gegenüber<strong> Streusalz </strong>und <strong>Hitze</strong> nicht der optimale Stadtbaum sei, bestehe <strong>kein Anlass zur Sorge</strong>, dass die Bäume bald absterben würden.</p>
<p>Wer die Bäume trotzdem unterstützen möchte, kann das Laub unter den Bäumen <strong>zusammenkehren und entsorgen</strong>, bestenfalls verbrennen. Denn im Laub verstecken sich die Larven der nächsten Generation von Miniermotten.</p>

		</div>
	</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Zusätzlicher Kurs: Waldexkursion</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/zusaetzlicher-kurs-waldexkursion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2022 09:52:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[Siebenschläfer]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><strong>Termin</strong>: <strong>Samstag 6.8.22 um 15 Uhr</strong></p>
<h2 class="Termin12p2">Geheimnis Wald für Erwachsene</h2>
<p class="Copy11p">Der Wald ist ein faszinierender Lebensraum. Hier wohnen Waldkauz, Siebenschläfer &amp;  Fledermaus. Was sie schon immer über den Wald wissen wollten, können sie auf der NABU-Wanderung mit dem Förster entdecken.</p>
<p class="Copy11p" align="left"><span class="bold">An- und Abmeldung:</span> erforderlich unter <a href="https://naturgut-ophoven.de/veranstaltungsprogramm" target="_blank" rel="noopener" data-cke-saved-href="https://naturgut-ophoven.de/veranstaltungsprogramm">https://naturgut-ophoven.de/veranstaltungsprogramm</a></p>
<p class="Copy11p" align="left">(max. 20 Personen)</p>
<p class="Copy11p" align="left"><span class="bold"><strong>Treffpunkt</strong>:</span> wird <strong>NACH</strong> der Anmeldung bekannt gegeben</p>
<p class="Copy11p" align="left"><span class="bold"><strong>Leitung</strong>:</span> Karl Zimmermann / Regine Kossler</p>
<p><span class="bold"><strong>Kosten</strong>:</span> keine</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Winterlinde für die Kastanienallee</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/winterlinde-fuer-die-kastanienallee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2022 01:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[BUND Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[Winterlinde; Kastanienallee]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>Spende eines Baumes für die Kastanienallee in Opladen</h2>
<h3>&#8222;Ein Baum ist mehr als ein Baum&#8220;</h3>
<p>In den nächsten Jahren wird aus der geliebten, aber gefährdeten <strong>Kastanienallee in Opladen</strong> eine widerstandsfähige Lindenallee werden. Dank der Einnahmen aus dem Naturschutzbasars 2021 konnte der <strong>BUND</strong> Leverkusen mit der <strong>Spende eines Baums</strong> einen Beitrag dazu leisten!<br />
Die Wohltaten des Grüns in der Stadt pfeifen zwar die Spatzen – wo es noch welche gibt &#8230; – von den Dächern, aber wir wollen sie doch noch einmal kurz zusammenfassen:</p>
<ul>
<li>Bäume sind nicht nur stumme Zeugen der Geschichte, sondern sind <strong>Sauerstoff-</strong> und <strong>Schattenspender</strong>,</li>
<li><strong>schützen</strong> vor Wind, Staub und Lärm,</li>
<li>sind wichtiger Lebens-, Nahrungs- und Rückzugsraum für <strong>Tiere</strong>,</li>
<li>beeinflussen das <strong>Klima </strong>positiv<strong><br />
</strong></li>
<li>und fördern durch ihre Schönheit unser emotional gesteuertes <strong>Wohlbefinden</strong>.</li>
</ul>
<p>Sie erhalten zudem dem Stadtmenschen das Gespür für den Wechsel der Jahreszeiten, das in unserer technikbestimmten Zeit immer mehr verloren geht.<br />
Dass der neue Baum eine einheimische <strong>Winterlinde</strong> (Tilia cordata) ist, freut uns besonders! Denn die große Beliebtheit vieler <strong>exotischer Ziergehölze</strong> führt zur immer stärkeren Verdrängung unserer einheimischen Gehölze nicht nur in den Gärten und Parks der Stadt, sondern auch in den Köpfen der Menschen. Jeder kennt die aus China stammende Forsythie, aber kaum jemand beachtet die <strong>Kornelkirsche</strong>, die uns bereits im März mit ihrer gelben Blütenpracht erfreut!</p>
<p>Wir wollen keineswegs allen fremdländischen Gehölzen den Kampf ansagen – der Klimawandel wird uns im Gegenteil dazu zwingen, uns für die Eigenschaften der „Exoten“ zu interessieren. Es ist aber wissenschaftlich erwiesen, dass sich <strong>einheimische Gehölze</strong> im Allgemeinen besser als <strong>Nahrungsgrundlage</strong> für Vögel und Insekten eignen, da sie die Nahrungsansprüche der heimischen und an sie angepassten Tiere erfüllen. So leben an einheimischen Eichen, Birken und Weiden weit über 200 und an Weißdorn oder Schlehe über 100 <strong>Insektenarten &#8211; </strong>an den nicht einheimischen Arten Esskastanie, Rosskastanie, Walnuss, Platane oder Robinie aber jeweils weniger als 5 Arten. Das Ausbringen nicht einheimischer Gehölze kann zudem zur ungewollten Bastardisierung und so zur <strong>genetischen Beeinflussung</strong> einheimischer Arten führen; und Bestände fremdländischer Arten wie z.B. der Robinie können das Aufkommen heimischer Arten verhindern.</p>
<p>Wir freuen uns schon auf die ersten Blüten unserer Winterlinde, die mit ihrem süßen Duft Bienen, Hummeln und Schmetterlinge anlocken, und hoffen, dass sie ihrem Ruf gerecht wird, mehrere Hundert Jahre alt zu werden!</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bäume in Leverkusen</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/baeume-in-leverkusen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2021 17:31:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[Baumschutzsatzung]]></category>
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					<description><![CDATA[Allzu schnell mit der Motorsäge zur Hand „Mein Freund der Baum ist tot, er fiel im frühen Morgenrot“ – wer kennt es nicht, das Lied von Alexandra! Ein Lied davon singen können auch in diesem Jahr wieder viele Naturschützer und Baumfreunde, wie Dorothee Morgenstern vom NABU Leverkusen. Die Leverkusener lieben ihre alten Bäume. Das zeigte&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Allzu schnell mit der Motorsäge zur Hand</strong></h2>
<p>„Mein Freund der Baum ist tot, er fiel im frühen Morgenrot“ – wer kennt es nicht, das Lied von Alexandra! Ein Lied davon singen können auch in diesem Jahr wieder viele Naturschützer und Baumfreunde, wie Dorothee Morgenstern vom NABU Leverkusen.<br />
Die <strong>Leverkusener lieben ihre alten Bäume</strong>. Das zeigte sich auch beim letztjährigen <strong>Wettbewerb</strong> der Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND zum Lieblingsbaum der Leverkusener &#8211; und jetzt sind schon zwei dieser Lieblingsbäume abgesägt worden!</p>
<p>Alte, wertvolle Leverkusener Bäume werden immer noch kurzerhand abgesägt! Warum?</p>
<p>Dorothee Morgenstern vom NABU Leverkusen meint dazu: „Die meisten der gefällten Riesen, von denen es in Leverkusen sowieso immer weniger gibt, könnten &#8211; auch wenn sie das Zipperlein plagt &#8211; bestimmt noch ein paar Jahrzehnte zu unser aller Nutzen und Freude leben“.</p>
<p>Die <strong>Standfestigkeit</strong> ist meist nicht das Problem und <strong>Astbruchgefahr</strong> lässt sich mit <strong>Pflegemaßnahmen</strong> begegnen. So kann in der Regel der <strong>Verkehrssicherungspflicht</strong> Genüge getan werden.</p>
<p>Und gerade in Zeiten, in denen <strong>Klima-, Umwelt- und Artenschutz</strong> wichtiger denn je sind, ist selbst ein einzelner großer Baum von enormer Bedeutung. Mit Ersatzpflanzungen lässt sich sein Nutzen für unsere gesunde Luft erst in 50 bis 80 Jahren wieder ausgleichen,</p>
<p>Als eigener kleiner Biotop bot der aktuell abgesägte „Methusalem“ im <strong>Tillmans Park</strong> einen Lebensraum für zahllose Lebewesen wie Flechten, Moose, Pflanzen, Spinnen, Käfer und andere Insekten, sowie für viele Vögel und Säugetiere. Mit der Fällung wurde dieser unwiederbringlich zerstört.</p>
<p>Jeder weiß es &#8211; alte Bäume sind wertvoll! Kleiber, Baumläufer, Spechte, Meisen, Bussarde, Rotmilane brauchen alte Bäume – genauso wie Eichhörnchen, Siebenschläfer und Fledermäuse, die in den Höhlen ein Zuhause finden.</p>
<p>Dem <strong>Stadtklima</strong> dienen Bäume als Feinstaubfilter und Sauerstofflieferant, sowie mit ihrem Schatten und der Wasserverdunstung über ihr Blattwerk als Kühlanlage.</p>
<p>Dorothee Morgenstern bittet dringend, diese Faktoren zu beachten, bevor die Säge wieder angesetzt wird. „So könnten meine Freunde, wie zum Beispiel auch die restlichen alten Kastanien in der Opladener Kastanienallee noch etliche Jahre – trotz ihrer Altersbeschwerden – glücklich und zufrieden existieren.“</p>
<p>Die Leverkusener Umweltverbände NABU und BUND fordern deswegen von Politik und Verwaltung seit langem die <strong>Wiedereinführung einer Baum- und Grünschutzsatzung</strong> für Leverkusen. Nur so lassen sich unsere wertvollen Bäume, naturnahen Freiflächen und Grünanlagen nachhaltig schützen. Leider blieben ihre Bemühungen bisher erfolglos, und daher müssen immer noch viele alte Bäume sterben.</p>
<p>Dorothee Morgenstern: „Ich wünsche mir mehr Verständnis und ein Umdenken, um den Raubbau und Frevel am Grün unserer Stadt zu stoppen“.</p>
<h4><strong>Schon Eugen Roth wusste:</strong></h4>
<p>Zu fällen einen schönen Baum,<br />
braucht&#8217;s eine halbe Stunde kaum.<br />
Zu wachsen, bis man ihn bewundert,<br />
Braucht er, bedenk‘ es, ein Jahrhundert!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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