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	<title>Winterlinde; Kastanienallee &#8211; NABU Leverkusen</title>
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		<title>Winterlinde für die Kastanienallee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2022 01:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[BUND Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[Winterlinde; Kastanienallee]]></category>
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			<h2>Spende eines Baumes für die Kastanienallee in Opladen</h2>
<h3>&#8222;Ein Baum ist mehr als ein Baum&#8220;</h3>
<p>In den nächsten Jahren wird aus der geliebten, aber gefährdeten <strong>Kastanienallee in Opladen</strong> eine widerstandsfähige Lindenallee werden. Dank der Einnahmen aus dem Naturschutzbasars 2021 konnte der <strong>BUND</strong> Leverkusen mit der <strong>Spende eines Baums</strong> einen Beitrag dazu leisten!<br />
Die Wohltaten des Grüns in der Stadt pfeifen zwar die Spatzen – wo es noch welche gibt &#8230; – von den Dächern, aber wir wollen sie doch noch einmal kurz zusammenfassen:</p>
<ul>
<li>Bäume sind nicht nur stumme Zeugen der Geschichte, sondern sind <strong>Sauerstoff-</strong> und <strong>Schattenspender</strong>,</li>
<li><strong>schützen</strong> vor Wind, Staub und Lärm,</li>
<li>sind wichtiger Lebens-, Nahrungs- und Rückzugsraum für <strong>Tiere</strong>,</li>
<li>beeinflussen das <strong>Klima </strong>positiv<strong><br />
</strong></li>
<li>und fördern durch ihre Schönheit unser emotional gesteuertes <strong>Wohlbefinden</strong>.</li>
</ul>
<p>Sie erhalten zudem dem Stadtmenschen das Gespür für den Wechsel der Jahreszeiten, das in unserer technikbestimmten Zeit immer mehr verloren geht.<br />
Dass der neue Baum eine einheimische <strong>Winterlinde</strong> (Tilia cordata) ist, freut uns besonders! Denn die große Beliebtheit vieler <strong>exotischer Ziergehölze</strong> führt zur immer stärkeren Verdrängung unserer einheimischen Gehölze nicht nur in den Gärten und Parks der Stadt, sondern auch in den Köpfen der Menschen. Jeder kennt die aus China stammende Forsythie, aber kaum jemand beachtet die <strong>Kornelkirsche</strong>, die uns bereits im März mit ihrer gelben Blütenpracht erfreut!</p>
<p>Wir wollen keineswegs allen fremdländischen Gehölzen den Kampf ansagen – der Klimawandel wird uns im Gegenteil dazu zwingen, uns für die Eigenschaften der „Exoten“ zu interessieren. Es ist aber wissenschaftlich erwiesen, dass sich <strong>einheimische Gehölze</strong> im Allgemeinen besser als <strong>Nahrungsgrundlage</strong> für Vögel und Insekten eignen, da sie die Nahrungsansprüche der heimischen und an sie angepassten Tiere erfüllen. So leben an einheimischen Eichen, Birken und Weiden weit über 200 und an Weißdorn oder Schlehe über 100 <strong>Insektenarten &#8211; </strong>an den nicht einheimischen Arten Esskastanie, Rosskastanie, Walnuss, Platane oder Robinie aber jeweils weniger als 5 Arten. Das Ausbringen nicht einheimischer Gehölze kann zudem zur ungewollten Bastardisierung und so zur <strong>genetischen Beeinflussung</strong> einheimischer Arten führen; und Bestände fremdländischer Arten wie z.B. der Robinie können das Aufkommen heimischer Arten verhindern.</p>
<p>Wir freuen uns schon auf die ersten Blüten unserer Winterlinde, die mit ihrem süßen Duft Bienen, Hummeln und Schmetterlinge anlocken, und hoffen, dass sie ihrem Ruf gerecht wird, mehrere Hundert Jahre alt zu werden!</p>

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