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	<title>Bäume &#8211; NABU Leverkusen</title>
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	<description>Natur in Leverkusen</description>
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		<title>Bäume brauchen unsere Hilfe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jun 2024 23:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[Gießen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>
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			<h2>Stadtbäume haben Durst</h2>
<p>Obwohl jeder startk eingebunden ist, sollte uns der Blick auf die Natur um uns herum nicht verloren gehen: Die Blätter der Bäume tauchen unsere Städte wieder in herrlich frisches Grün. Dabei wird aber auch sichtbar, wie viele unserer Stadtbäume unter der <strong>Trockenheit</strong> der letzten Sommer gelitten haben &#8211; und in diesem Sommer wird es wohl nicht anders sein.<br />
Wir sollten unsere Stadtbäume bei ihrer wichtigen Aufgabe unterstützt, das <strong>Stadtleben erträglich und schöner zu machen</strong>. „Wir würden uns freuen, wenn alle Leverkusener sich einen Baum in ihrer Nähe aussuchen und sich darum <strong>kümmern</strong>, dass er in diesem Sommer ausreichend Wasser bekommt!“ wünscht sich Ingrid Mayer die Kreisgruppensprecherin  des BUND Leverkusen.</p>
<h2>Stadtbäume helfen uns</h2>
<p>Bäume säumen Straßen und Plätze in jeder Stadt und erfüllen gerade in den dicht bebauten Innenstädten äußerst wichtige Funktionen. Sie sind im alltäglichen Leben unmittelbar erlebbar, sie spenden in heißen Sommern <strong>Schatten</strong>, sie <strong>schützen</strong> vor Wind und Regen, lassen die <strong>Jahreszeiten erleben</strong> und sind <strong>Lebensort</strong> für unzählige Tiere. Bäume verringern die Schadstoffbelastung in der <strong>Luft</strong> und reduzieren mit ihren dicht belaubten Kronen vor allem im Sommer die <strong>Schallreflexion</strong> zwischen den Häuserzeilen. Zudem wirken sie wie kleine <strong>Klimaanlagen</strong> in der Stadt: Sie senken nachweisbar die Umgebungstemperatur um bis zu 10° C.</p>
<p><strong><b>Der Erhalt von Straßen- und Parkbäumen ist daher eine der wichtigsten Aufgabe zur  Anpassung an die Klimaerwärmung in der Stadt ! </b></strong></p>
<p>Auch für dieses Jahr werden laut Deutschem Wetterdienst in allen Regionen Deutschlands wieder hohe Temperaturen mit viel Trockenheit erwartet. Die meisten Bäume haben in der Stadt sowieso schon zu kämpfen: mit <strong><b>Bodenverdichtung, zu kleinen Baumscheiben </b></strong>und <strong><b>Belastung durch Schadstoffe</b></strong>. Der Regen der letzten Monate reicht kaum aus, unsere Stadtbäume ausreichend mit Wasser zu versorgen.</p>
<h2>Helfen Sie ihrem Stadtbaum!</h2>
<p>In der heißen Sommerzeit brauchen die Bäume <strong>mindestens 30 Liter Wasser</strong> pro Woche! (<a href="https://nabu-leverkusen.de/plakat-baumgiessen/">Plakat</a>)</p>
<p><strong><b>* Die beste Zeit zum Gießen sind die frühen Morgenstunden</b></strong>, dann kann der in der Nacht abgekühlte Boden Feuchtigkeit am besten absorbieren. Alternativ kann auch in den späten Abendstunden gegossen werden, wenn die Sonne bereits untergegangen ist.</p>
<p><strong><b>* Ausgewachsene Bäume sollen einmal pro Woche mit</b></strong> <strong><b>zwei bis drei Eimern Wasser gegossen werden</b></strong>, wenn möglich natürlich mit Regen- oder Brauchwasser. Einmal wöchentlich eine große Menge Wasser zu gießen ist effektiver als täglich eine kleine Menge, denn nur so erreicht das Wasser auch die tieferen Wurzeln.</p>
<p><strong><b>* Ältere</b></strong> <strong><b>Bäume </b></strong>sollten unter der Baumkrone, aber<strong><b> mit etwas Abstand zum Stamm gegossen werden.</b></strong> Denn ihre Wurzeln breiten sich ähnlich wie ihre Zweige in der Baumkrone sehr weitläufig unter der Erde aus.<br />
Anders ist es bei <strong>jungen Bäumen</strong>. Diese werden mit einer relativ kleinen Wurzel eingepflanzt und können das Wasser deswegen nur <strong>nah am Stamm</strong> aufnehmen.</p>
<p><strong><b>* </b></strong>Weil die Erde um die Straßenbäume herum verdichtet ist,<strong><b> sollte das Wasser außerdem nicht auf einmal vergossen werden. </b></strong>Ein Eimer Wasser lockert die Erde erst einmal auf. Danach kann das restliche Wasser besser einsickern und kommt dort an, wo es hin soll: an die Wurzeln. <strong>Gießringe</strong> um den Baum können das Wasser länger in Baumnähe halten, oftmals ist ein Ring aus Erde rund um den Baum schon ausreichend.</p>
<h2>Motivieren sie andere!</h2>
<p>Sie beteiligen sich an unserer Aktion „Stadtbäume haben Durst“ und möchten, dass auch andere Ihrem Beispiel folgen? Dann machen Sie es wie wir: Hängen Sie das Plakat an Ihren Baum! Sie können es sich hier herunterladen oder sich ein fertiges wasserdichtes Exemplar in unserem InfoTreff für Natur und Umwelt abholen.</p>

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		<title>Bäume in Leverkusen</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/baeume-in-leverkusen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2021 17:31:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[Baumschutzsatzung]]></category>
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					<description><![CDATA[Allzu schnell mit der Motorsäge zur Hand „Mein Freund der Baum ist tot, er fiel im frühen Morgenrot“ – wer kennt es nicht, das Lied von Alexandra! Ein Lied davon singen können auch in diesem Jahr wieder viele Naturschützer und Baumfreunde, wie Dorothee Morgenstern vom NABU Leverkusen. Die Leverkusener lieben ihre alten Bäume. Das zeigte&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Allzu schnell mit der Motorsäge zur Hand</strong></h2>
<p>„Mein Freund der Baum ist tot, er fiel im frühen Morgenrot“ – wer kennt es nicht, das Lied von Alexandra! Ein Lied davon singen können auch in diesem Jahr wieder viele Naturschützer und Baumfreunde, wie Dorothee Morgenstern vom NABU Leverkusen.<br />
Die <strong>Leverkusener lieben ihre alten Bäume</strong>. Das zeigte sich auch beim letztjährigen <strong>Wettbewerb</strong> der Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND zum Lieblingsbaum der Leverkusener &#8211; und jetzt sind schon zwei dieser Lieblingsbäume abgesägt worden!</p>
<p>Alte, wertvolle Leverkusener Bäume werden immer noch kurzerhand abgesägt! Warum?</p>
<p>Dorothee Morgenstern vom NABU Leverkusen meint dazu: „Die meisten der gefällten Riesen, von denen es in Leverkusen sowieso immer weniger gibt, könnten &#8211; auch wenn sie das Zipperlein plagt &#8211; bestimmt noch ein paar Jahrzehnte zu unser aller Nutzen und Freude leben“.</p>
<p>Die <strong>Standfestigkeit</strong> ist meist nicht das Problem und <strong>Astbruchgefahr</strong> lässt sich mit <strong>Pflegemaßnahmen</strong> begegnen. So kann in der Regel der <strong>Verkehrssicherungspflicht</strong> Genüge getan werden.</p>
<p>Und gerade in Zeiten, in denen <strong>Klima-, Umwelt- und Artenschutz</strong> wichtiger denn je sind, ist selbst ein einzelner großer Baum von enormer Bedeutung. Mit Ersatzpflanzungen lässt sich sein Nutzen für unsere gesunde Luft erst in 50 bis 80 Jahren wieder ausgleichen,</p>
<p>Als eigener kleiner Biotop bot der aktuell abgesägte „Methusalem“ im <strong>Tillmans Park</strong> einen Lebensraum für zahllose Lebewesen wie Flechten, Moose, Pflanzen, Spinnen, Käfer und andere Insekten, sowie für viele Vögel und Säugetiere. Mit der Fällung wurde dieser unwiederbringlich zerstört.</p>
<p>Jeder weiß es &#8211; alte Bäume sind wertvoll! Kleiber, Baumläufer, Spechte, Meisen, Bussarde, Rotmilane brauchen alte Bäume – genauso wie Eichhörnchen, Siebenschläfer und Fledermäuse, die in den Höhlen ein Zuhause finden.</p>
<p>Dem <strong>Stadtklima</strong> dienen Bäume als Feinstaubfilter und Sauerstofflieferant, sowie mit ihrem Schatten und der Wasserverdunstung über ihr Blattwerk als Kühlanlage.</p>
<p>Dorothee Morgenstern bittet dringend, diese Faktoren zu beachten, bevor die Säge wieder angesetzt wird. „So könnten meine Freunde, wie zum Beispiel auch die restlichen alten Kastanien in der Opladener Kastanienallee noch etliche Jahre – trotz ihrer Altersbeschwerden – glücklich und zufrieden existieren.“</p>
<p>Die Leverkusener Umweltverbände NABU und BUND fordern deswegen von Politik und Verwaltung seit langem die <strong>Wiedereinführung einer Baum- und Grünschutzsatzung</strong> für Leverkusen. Nur so lassen sich unsere wertvollen Bäume, naturnahen Freiflächen und Grünanlagen nachhaltig schützen. Leider blieben ihre Bemühungen bisher erfolglos, und daher müssen immer noch viele alte Bäume sterben.</p>
<p>Dorothee Morgenstern: „Ich wünsche mir mehr Verständnis und ein Umdenken, um den Raubbau und Frevel am Grün unserer Stadt zu stoppen“.</p>
<h4><strong>Schon Eugen Roth wusste:</strong></h4>
<p>Zu fällen einen schönen Baum,<br />
braucht&#8217;s eine halbe Stunde kaum.<br />
Zu wachsen, bis man ihn bewundert,<br />
Braucht er, bedenk‘ es, ein Jahrhundert!</p>
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