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	<title>Vögel &#8211; NABU Leverkusen</title>
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	<description>Natur in Leverkusen</description>
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	<title>Vögel &#8211; NABU Leverkusen</title>
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		<title>Birdrace</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/birdrace-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 10:40:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitmachaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
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					<description><![CDATA[Erfolgreich auf &#8222;Vogeljagd mit dem Fernglas&#8220;: NABU Leverkusen beim „Birdrace“ 2026 Super &#8211; das &#8222;Team Gänsesägerjäger“ des NABU Leverkusen entdeckte beim bundesweiten Birdrace 2026 insgesamt 80 Vogelarten in Leverkusen. Nachdem wir im letzten Jahr das erste Mal am Birdrace mit einem Team vom NABU (Naturschutzbund) Leverkusen teilgenommen hatten, ging auch in diesem Jahr wieder das&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Erfolgreich auf &#8222;Vogeljagd mit dem Fernglas&#8220;: NABU Leverkusen beim „Birdrace“ 2026</strong></h2>
<h3><strong>Super &#8211; das &#8222;Team Gänsesägerjäger“ des NABU Leverkusen entdeckte beim bundesweiten Birdrace 2026 insgesamt 80 Vogelarten in Leverkusen.</strong></h3>
<p>Nachdem wir im letzten Jahr das erste Mal am Birdrace mit einem Team vom NABU (Naturschutzbund) Leverkusen teilgenommen hatten, ging auch in diesem Jahr wieder das Team „Gänsesägerjäger“ an den Start. Kurz nach Sonnenaufgang starteten wir am Samstag den 2.5.26 mit fünf VogelkundlerInnen. Zunächst ging es mit dem Fahrrad zu den Wiesen, Feldern und Kiesgruben der offenen Landschaft bei Rheindorf und Hitdorf.</p>
<p>Schon in den ersten Stunden beobachteten wir zahlreiche Arten: viele Singvögel, einen großen Trupp durchziehender Schafstelzen und wir hörten das Morgenkonzert der Nachtigall. Über uns kreisten Rot- und Schwarzmilan.</p>
<p>Besonders eindrucksvoll war die für unsere Region einzigartige Möwenkolonie am Buschbergsee und die vielen Uferschwalben. Die größte Überraschung des Tages gelang uns ebenfalls am Buschbergsee: Zwischen den Sturmmöwen entdeckten wir eine in unserer Region fast noch nie beobachtete Schwarzkopfmöwe. Gerade solche besonderen Funde machen den Reiz des Birdrace aus und zeigen, dass dabei immer wieder seltene Beobachtungen dokumentiert werden.</p>
<p>Anschließend fuhren wir an den Rhein und ergänzten unsere Liste unter anderem um weitere Möwenarten, sowie das Schwarzkehlchen. In der späten Mittagspause im Wildpark-Bistro des Tierparks Reuschenberg hatten wir mit 78 beobachteten Arten das Vorjahresergebnis von 2025 (76 Arten) bereits übertroffen. Danach ging es gestärkt entlang der Wupper Richtung Opladen. Dort machten wir zwei besondere Beobachtungen: einen im Wasser jagenden Eisvogel und ein Gänsesägerpaar. So spät im Jahr hatten wir in diesem Wupperabschnitt noch nie Gänsesäger gesehen – vielleicht haben sie unsere dort aufgehängten Gänsesäger-Nistkästen bezogen.</p>
<p>Das aufziehende Gewitter trieb uns zu einer Kaffeepause ins Trockene. Anschließend wechselten wir in den Dhünnwald, um das Artenspektrum um typische Waldvögel zu erweitern. Auf den ruhigen Wegen konnten wir unter anderem einen Buntspecht hervorragend beobachten, wie er den Stamm auf und ab lief. Auch wenn wir, vielleicht witterungsbedingt, keine weiteren Arten mehr hinzufügen konnten, war dieser Waldspaziergang ein gelungener Abschluss eines abwechslungsreichen Beobachtungstages.</p>
<p>Mit insgesamt 80 festgestellten Vogelarten und vielen besonderen Eindrücken endete unsere Exkursion sehr erfolgreich. Über beide Birdrace-Jahre hinweg (2025 und 2026) konnten wir in Leverkusen insgesamt 92 verschiedene Vogelarten beobachten. Eine beachtliche Zahl für eine vergleichsweise so kleine Region, wie Leverkusen. Erfreulicherweise gab es in diesem Jahr sogar ein weiteres Team aus Leverkusen mit Überschneidungen bei den Beobachtungen.</p>
<p>Das Birdrace ist eine bundesweite Aktion im Mai: Innerhalb von 24 Stunden gilt es, in einem Stadt- oder Landkreis so viele Vogelarten wie möglich nachzuweisen. Dafür wählen die Teams geeignete Beobachtungsorte aus und versuchen, ihre Artenliste zu maximieren. Bundesweit nahmen am 2. Mai insgesamt 1065 Teams am „Birdrace“ (wörtlich: „Vogelrennen“) teil. Mit dem seit über 20 Jahren jährlich stattfindenden Wettstreit möchte der Veranstalter, der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) auf die bedrohte Vielfalt der heimischen Vogelwelt aufmerksam machen. Durch die Festlegung auf ein Beobachtungsgebiet kann man zum Beispiel im Laufe der Jahre feststellen, ob Arten verschwunden oder auch neu aufgetaucht sind.</p>
<p>Wie schon im letzten Jahr war es für alle Teilnehmenden ein wunderbarer Tag in der Natur – in netter Gemeinschaft, mit vielen Entdeckungen und schönen Beobachtungen. Damit haben wir eine Tradition begründet: Auch 2027 wird das Team „Gänsesägerjäger“ des NABU Leverkusen wieder an den Start gehen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stunde der Gartenvögel</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/stunde-der-gartenvoegel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Adelheid]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 22:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitmachaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2 class="Termin12p2">Eine Mitmachaktion des NABU</h2>
<p class="Copy11p">Beobachten, zählen und <span class="bold">melden</span> Sie die Höchstzahl der Vögel jeder Art, die Sie während einer Stunde gleichzeitig an Ihrem Beobachtungsplatz feststellen.</p>
<p>Gezählt wird immer am zweiten Maiwochenende, dieses Jahr also vom <strong>8.05. &#8211; 10.05.2026</strong>.</p>
<p>Mit der jährlichen Zählung im Siedlungs- und Wohnbereich können die Fachleute nachvollziehen, wie sich die Vogelpopulation im allgemeinen und einzelne Arten im besonderen verändern; wer sind die Gewinner, wer die Verlierer, wie wirkt sich der Klimawandel aus&#8230;</p>
<p><u>Wie funktioniert es:</u></p>
<p>Notiert wird von jeder Vogelart, die höchste Anzahl, die man während einer Stunde gleichzeitig sieht. Sei es vom Fenster oder Balkon aus, im eigenen Garten oder im Park. Auch wenn sich nur wenige Vögel zeigen, ist jede Meldung wichtig.</p>
<p>Eine Zählhilfe, mit den häufigsten Vogelarten und der Möglichkeit, die Zahlen zu notieren sowie den Meldebogen und weiteren Informatione finden sie <a href="http://www.stunde-der-gartenvoegel.de" target="_blank" rel="noopener">www.stunde-der-gartenvoegel.de</a>.</p>
<p>Eine weitere Hilfe zur Identifizierung der Vögel ist die NABU-App &#8222;Vogelwelt&#8220; für das Smartphone bzw. Iphone. Weitere Informationen dazu finden sie <a href="https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/spiele-apps-klingeltoene/vogelwelt.html" target="_blank" rel="noopener">hier. </a></p>

		</div>
	</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Mauersegler &#8211; bitte melden</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/mauersegler-bitte-melden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 07:38:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitmachaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>Wer sieht den ersten? &#8211; unsere Mauersegler kommen</h2>
<p><em>In den nächsten Tagen kommen sie wieder zurück nach Leverkusen – die rasant fliegenden Mauersegler. Sie kommen von ihrem Winterquartier in Afrika wieder zum Brüten zu uns nach Deutschland. Dann kann man ihre schrillen Rufen an Leverkusens Himmel hören, wenn sie in großen Gruppen ihre Flieger-Meisterleistung mit Geschwindigkeiten von bis zu 220 km/h zum Besten geben.</em></p>
<p>Um die <strong>Anzahl der Mauersegler</strong> in Leverkusen zu schätzen, tragen der Naturschutzbund Deutschland (Stadtverband Leverkusen) und der Bund für Umwelt und Naturschutz (Kreisgruppe Leverkusen) jedes Jahr Daten zusammen.</p>
<p>Dazu bitten sie auch um die <u>Unterstützung der Leverkusener Mitbürger</u>. Besonders interessant ist das <strong>Datum der Ankunft</strong> der gefiederten Meisterflieger. Diese Informationen dienen u.a. mit als Grundlage für die Bewertung der Auswirkungen des beginnenden <strong>Klimawandels</strong>.</p>
<p><strong>Melden</strong> Sie diese wichtigen Informationen bitte per Email an <strong>meldungen@nabu-leverkusen.de</strong>  oder per Telefon unter 0214-506424.</p>
<p>Jedes Jahr kommen die Mauersegler pünktlich <strong>um den 1. Mai herum</strong> und bleiben nur ca. 100 Tage im Jahr bei uns. Mit ihrem <strong>dunklem Bauch</strong> und <strong>kurzem Schwanz</strong> können sie leicht von den Mehlschwalben mit ihrem hellen Bauch und den Rauchschwalben mit den langen Schwanzfedern unterschieden werden.</p>
<p>Sie halten sich – bis auf die Brutzeit &#8211; <strong>ausschließlich in der Luft</strong> auf, wo sie ihre Nahrung suchen und auch schlafen. In der 20 Tage währenden Brutzeit betreiben sie <strong>Arbeitsteilung</strong>: einer der Elternteile sitzt auf dem Nest und der andere besorgt das Futter.</p>
<p>Die Niststätten der auffälligen Flieger sind oft nicht bekannt. Als <strong>Höhlenbrüter </strong>besiedeln Mauersegler kleine Hohlräume z.B. in Fassaden und Dächern. Hier in Leverkusen sind Nistplätze für Mauersegler zum Beispiel der Hindenburgbunker und Häuser mit vogelfreundlichen kleinen Nischen in der Innenstadt. Da die rasanten Flieger blitzschnell in die Hohlräume einfliegen, wissen meist nur wenige Bewohner, dass sich Mauerseglernester an ihrem Haus befinden.</p>
<p>Selbst die Fütterung der Jungen ist unauffällig, da die Eltern nur sehr <strong>sporadisch</strong> zum Füttern anfliegen. Sie fangen in mehreren Stunden viele hundert Insekten in der Luft, sammeln sie im Schlund und bringen sie dann zu den hungrigen Jungen.</p>
<p>Während ihres Heranwachsens trainieren die Jungsegler ihre Brustmuskulatur durch eine Art <strong>Liegestütz</strong>. Gleichzeitig können sie durch dieses Training ihr optimales Abfluggewicht austarieren. Nach zweimonatiger Brut und Aufzucht stürzen sich die jungen Segler, meist eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang, in ihr selbstständiges Leben.</p>
<p>Die Jungsegler setzen nach ihrem ersten Ausfliegen aus dem Nest <strong>zwei Jahre</strong> lang keinen Fuß (freiwillig) auf den Erdboden. Das heißt, sie fliegen ununterbrochen und legen <strong>pro Jahr ca. 250.000 km</strong> zurück. Beim <strong>Schlafen im Flug</strong> können sie eine Gehirnhälfte „abschalten&#8220; &#8211; die andere Hälfte koordiniert den Flug. Abends &#8211; eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang &#8211; treffen sich die Junggesellen/innen zu den so genannten „screaming parties“, um sich gemeinsam – spielend und <strong>schrill schreiend</strong> &#8211; in ihre Schlafzone auf etwa 3000 Meter Höhe hochzuschrauben.</p>
<p>Der älteste bekannte Mauersegler wurde 21 Jahre alt. Man schätzt, dass er es in seinem Leben auf 4,8 Millionen Flugkilometer gebracht hat – eine respektable Leistung.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Kraniche kommen zurück!</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/die-kraniche-kommen-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitmachaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
		<category><![CDATA[Kraniche]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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			<p>07.2.26: Heute flogen an Leverkusen&#8217;s Himmel schon wieder Kraniche in der typischen <strong>V-Formation </strong>zurück <strong>in den Norden</strong> ! Die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND freuen sich über jede Information von fliegenden Kraniche über Leverkusen.</p>
<p>Es lohnt sich, in diesen Tagen zum Himmel hochzuschauen,  wo in den nächsten Tagen/Wochen weitere Züge der &#8222;Vögel des Glücks&#8220; zu sehen und zu <strong>hören</strong> sein werden!  Manchmal kann man auch sehr schön Gruppen von Kranichen sehen, die langsam in der <strong>Thermik</strong> nach oben kreisen und so Höhe gewinnen (&#8222;ungeordnet&#8220;).</p>
<p>Man kann Kraniche im Flug gut durch den langen <strong>vorgestreckten Hals</strong> und ihren eindeutigen <strong>Ruf</strong> erkennen. Der althochdeutsche Name des Vogels &#8222;cranuh&#8220; ahmt die <strong>trompetenartigen Rufe</strong> nach und sie sind auch ein eindeutiges Unterscheidungsmerkmal zu fliegenden Gänsen.</p>
<p>Die Kraniche verlassen aufgrund der beginnenden Wachstumsperiode im Norden ihre <strong>Überwinterungsgebiete</strong> (Frankreich, Spanien, Afrika), um im Norden ihre Jungen aufzuziehen. Sie warten dazu auf den richtigen <strong>Wind</strong> und nutzen die <strong>Thermik</strong>. Leverkusen liegt genau auf einer ihrer beiden <strong>Zugrouten </strong>über Deutschland!</p>
<p>Auch diesen Frühling brauchen die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND wieder die <strong>Unterstützung</strong> aller Leverkusener, um fundierte Aussagen über den Kranichzug in und um Leverkusen machen zu können. Daher: informieren sie bitte die Naturschutzverbände über ihre <strong>Beobachtungen</strong> von ziehenden Kranichen! Infos mit <strong>Datum</strong>, <strong>Uhrzeit</strong>, <strong>Ort</strong> der Beobachtung, geschätzte <strong>Anzahl</strong> der Kraniche und <strong>Flugrichtung </strong>bitte an <strong><a href="mailto:meldungen@nabu-leverkusen.de">meldungen@nabu-leverkusen.de</a> </strong>oder per Telefon beim Infotreff der Naturschutzverbände unter 0214-506424.</p>
<p>Dass die Leverkusener gute Beobachter sind, zeigt sich daran, dass im letzten Jahr mehr als <strong>300 Anrufe und Emails</strong> über ziehende Kraniche bei den Naturschutzverbänden eingingen.<br />
Alle Informationen werden gesammelt, ausgewertet und zu einer bundesweiten <strong>Zentralstelle weitergeleitet</strong>.  Jede Information ist wertvoll!</p>
<p><a href="https://nabu-leverkusen.de/natur-in-leverkusen/voegel/weitere_voegel/kraniche/">Hier gibt es weitere Infos zu Kranichen</a></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vogel des Jahres 2026 &#8211; Das Rebhuhn</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/vogel-des-jahres-2026-das-rebhuhn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alfred Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 11:32:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vögel]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>Vogel des Jahres 2026</h2>
<h2>&#8230; and the winner is: Das Rebhuhn!!!</h2>
<p><em>Das Rebhuhn: &#8222;Vielen, vielen Dank! Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich bin so gerührt! Ich danke meiner Familie und meinen Freunden, die mich so unermüdlich unterstützt haben. Aber mein besonderer Dank geht an &#8230; bla bla bla, piep piep piep.&#8220;</em></p>
<p>Nein, so war es wohl nicht. Kein roter Teppich, kein Blitzlichtgewitter und auch keine mehr oder weniger originellen Dankesreden.</p>
<p>Aber wie läuft die Wahl zum <strong data-start="4" data-end="66">„Vogel des Jahres“</strong> denn nun wirklich ab?</p>
<p data-start="0" data-end="276">Der <strong data-start="4" data-end="66">„Vogel des Jahres“</strong> wird beim NABU nicht einfach zufällig ausgewählt – die Wahl hat einen festen, <strong>zweistufigen</strong> <strong>Ablauf</strong>, bei dem sowohl Expert:innen als auch die breite Öffentlichkeit eine Rolle spielen:</p>
<h4 data-start="278" data-end="331">1. Vorauswahl durch Naturschutz-Expert:innen</h4>
<p data-start="332" data-end="683">Bevor die Öffentlichkeit abstimmen kann, treffen Fachleute vom <strong data-start="395" data-end="460">NABU und seinem Partner, dem Landesbund für Vogelschutz (LBV)</strong> eine Vorauswahl.<br data-start="477" data-end="480" />Sie wählen <strong data-start="494" data-end="517">fünf Vogelarten </strong>aus und orientieren sich dabei an folgenden Kriterien:</p>
<ul>
<li data-start="366" data-end="798"><strong data-start="366" data-end="402">Bedeutung für den Naturschutz</strong><br data-start="402" data-end="405" />Die ausgewählten Vogelarten stehen <strong data-start="440" data-end="506">symbolisch für drängende Naturschutz- oder Lebensraum-Probleme</strong> in Deutschland: z. B. Verlust von Lebensräumen durch intensive Landwirtschaft, Pestizideinsatz, Insektenrückgang, Feuchtigkeitsveränderungen, Sanierungen in Siedlungen oder fehlende Nistplätze. Durch die Wahl sollen diese Themen sichtbar gemacht werden.</li>
<li data-start="800" data-end="1148"><strong data-start="800" data-end="848">Gefährdung der Art oder ihres Lebensraums</strong><br data-start="848" data-end="851" />Oft sind die Kandidaten entweder <strong data-start="884" data-end="922">selten geworden oder stark bedroht</strong> – sei es aufgrund schrumpfender Lebensräume, durch Klimawandel oder andere menschliche Einflüsse. Auch Arten, deren Schutz wichtige ökologische Zusammenhänge verdeutlicht, werden bedacht.</li>
<li data-start="1150" data-end="1579"><strong data-start="1150" data-end="1198">Repräsentation der Vielfalt der Vogelwelt</strong><br data-start="1198" data-end="1201" />Das Expert:innengremium achtet darauf, dass die Vorauswahl <strong data-start="1260" data-end="1322">verschiedene Lebensräume und ökologische Herausforderungen</strong> abdeckt (z. B. Stadt- / Siedlungsvögel, Feld- und Wiesenbewohner, Waldbewohner oder Arten aus Gewässernähe). Damit soll ein möglichst breites Spektrum der heimischen Vogelwelt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken.</li>
<li data-start="1581" data-end="1940"><strong data-start="1581" data-end="1649">Öffentlichkeitswirkung und Vermittlung potenzieller Maßnahmen</strong><br data-start="1649" data-end="1652" />Kandidaten sollen Geschichten erzählen können – also gut geeignet sein, die Öffentlichkeit anzusprechen und konkrete <strong data-start="1769" data-end="1809">Artenschutz- oder Lebensraumprojekte</strong> zu vermitteln. Das hilft, Menschen zu motivieren sich aktiv für den Vogelschutz einzusetzen.</li>
</ul>
<p data-start="811" data-end="991">Diese fünf Vögel stehen anschließend zur öffentlichen Wahl.</p>
<h4 data-start="993" data-end="1035">2. Öffentliche Online-Abstimmung</h4>
<p data-start="1036" data-end="1474">Nach der Vorauswahl findet über mehrere Wochen im Herbst eine <strong data-start="1069" data-end="1091">offene Online-Abstimmung </strong>statt, bei der jede:r mitmachen kann.<br data-start="1123" data-end="1126" />Am Ende zählt der NABU die Stimmen aus und der Vogel mit den meisten Stimmen wird zum &#8222;<strong data-start="1407" data-end="1427">Vogel des Jahres&#8220;</strong> erklärt.</p>
<h1 data-start="1036" data-end="1474"></h1>
<h2>*** *** *** *** *** *** *** *** ***</h2>
<h2 data-start="1476" data-end="1505"><strong>So, und jetzt noch einmal. The winner is: </strong></h2>
<h2 data-start="1476" data-end="1505"><strong>Das Rebhuhn!</strong></h2>
<p>Das Rebhuhn wirkt auf den ersten Blick ein bisschen pummelig – Hals, Schwanz und Beine sind deutlich kürzer als bei unseren Haushühnern. Dennoch kann es, wenn es drauf ankommt, erstaunlich schnell rennen.</p>
<p>Die meiste Zeit halten Rebhühner sich am Boden auf, wo sie dank der rotbraun gemusterten Oberseite gut getarnt sind. Bei Gefahr ducken sie sich flach auf die Erde, nur im Notfall fliegt es mit lauten Flügelgeräuschen eine kurze Strecke davon.</p>
<p>Das Nest wird in guter Deckung am Boden gebaut, es kann mehr als ein Dutzend Eier enthalten. In den ersten Lebenswochen ernährt sich das Rebhuhn vor allem von Insekten und deren Larven, während Altvögel pflanzliche Nahrung wie grüne Pflanzenteile, Getreidekörner und die Samen von Wildkräutern bevorzugen. Die Familie hält auch nach der Brutzeit zusammen – Jäger sprechen bei solchen Verbänden von einer „Kette“.</p>
<p>Ursprünglich war das Rebhuhn ein Steppenvogel. Als Kulturfolger ist es erst mit der Entwicklung der Landwirtschaft bei uns heimisch geworden. Es war lange Zeit ein häufiger Charaktervogel der Feldflur. Heute kann man es nur noch selten beobachten, weil der Bestand dramatisch abgenommen hat.</p>
<p>Die guten Zeiten der Rebhühner endeten in den 1970er Jahren durch Veränderungen in der Landwirtschaft: Es erscheint widersprüchlich, aber große Felder engen ihren Lebensraum ein. Grenzlinien, die früher durch kleinbäuerliche Strukturen die Landschaft prägten, sind für Rebhühner überlebenswichtig. Zwischen den vielfältigen Feldfrüchten wie Kartoffeln, Zuckerrüben, Weizen, Gerste, Futterklee und anderem gab es viele Hecken, Wegränder oder unbewirtschaftete Altgrasstreifen. Hier finden sie Schutz vor ihren Feinden und Nahrung für die Küken. Durch die Flurbereinigung hat die Größe einzelner Felder enorm zugenommen. Ausgeräumte Landschaften und die moderne Bewirtschaftung spielen beim Bestandsrückgang der Feldhühner eine große Rolle. Zudem ist mittlerweile auch die Vielfalt der genutzten Feldfrüchte stark eingeschränkt: Neben Weizen wird häufig nur noch Raps und Mais angebaut. In diesen monotonen Landschaften hat das Rebhuhn kaum eine Chance zu überleben.</p>
<p>Auch aus Leverkusen ist das Rebhuhn mittlerweile verschwunden. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird es noch als häufiger Brutvogel insbesondere in den Feldern der Rheinebene beschrieben. Auch in den 1970er Jahren werden aus Leverkusen noch 80-110 Brutpaare gemeldet und es kommt noch bis in die vorbergische Hügellandschaft vor, schon ein Jahrzehnt später sind es nur noch 20-30 Brutpaare.</p>
<p>Um dem Rebhuhn zu helfen wieder Fuß zu fassen, bedarf es Änderungen in der Landnutzung durch die Landwirtschaft: Mehrjährige Brachen und eine extensivere Bewirtschaftung sind wichtige Maßnahmen, ebenso das zeitweilige Belassen von Stoppelfeldern, die heutzutage meist gleich nach der Ernte umgebrochen werden. Auch der Verzicht auf Pestizide und eine angepasste Düngung fördern die Vielfalt von Insekten und Wildkräutern – und damit die Nahrung für Alt- und Jungvögel.<span style="font-family: Arial, serif;"> </span></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kraniche im Winter</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/kraniche-im-winter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jan 2026 16:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vögel]]></category>
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					<description><![CDATA[Kraniche im Januar Heute im Laufe des Tages sind sehr viele Züge von Kranichen über Leverkusen beobachtet worden! Sie hielten sich bisher noch in den Feuchtgebieten Mitteldeutschland auf und haben sich nun wegen der anhaltend kalten Temperaturen Richtung Süden aufgemacht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Kraniche im Januar</h2>
<p>Heute im Laufe des Tages sind sehr viele Züge von Kranichen über Leverkusen beobachtet worden!</p>
<p>Sie hielten sich bisher noch in den Feuchtgebieten Mitteldeutschland auf und haben sich nun wegen der anhaltend <strong>kalten Temperaturen</strong> Richtung <strong>Süden</strong> aufgemacht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Winterfütterung</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/winterfuetterung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2026 17:34:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vögel]]></category>
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					<description><![CDATA[Vögel füttern – aber richtig! Meisen, Amseln und Rotkehlchen finden bei geschlossener Schneedecke immer weniger Nahrung. Daher macht es Sinn, das Futterhäuschen zu füllen und Meisenknödel aufzuhängen. Dabei ist es wichtig, dass man das Körnerfutter in Silofutterhäuser oder Futtersäulen füllt, bei denen die Vögel nicht direkt im Futter sitzen können. So werden Krankheiten vermieden. Um&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Vögel füttern – aber richtig!</h2>
<p>Meisen, Amseln und Rotkehlchen finden bei geschlossener Schneedecke immer weniger Nahrung. Daher macht es Sinn, das Futterhäuschen zu füllen und Meisenknödel aufzuhängen. Dabei ist es wichtig, dass man das Körnerfutter in <strong>Silofutterhäuser</strong> oder <strong>Futtersäulen</strong> füllt, bei denen die Vögel nicht direkt im Futter sitzen können. So werden <strong>Krankheiten vermieden</strong>.</p>
<p>Um möglichst viele Vogelarten zur Futterstelle zu locken, sollte man eine <strong>vielfältige Futtermischung</strong> anbieten: geschälte und ungeschälte <strong>Sonnenblumenkerne</strong>, kleine Samen, z.B. Hanf und Leinsamen, kleingehackte <strong>Hasel- oder Walnüsse</strong>, <strong>Fettfutter</strong> (Meisenringe oder Fettblöcke), getrocknete <strong>Beeren</strong>, fettgetränkte <strong>Haferflocken</strong> und <strong>Insektenfutter</strong>. Die modernen Futtersäulen für Meisenknödel werden sehr gern von Blau-, Kohl- oder auch von den seltenen Schwanzmeisen genutzt.</p>
<p>Inzwischen weiß man, dass die Meisenknödel nur <strong>ohne Kunststoffnetze</strong> angeboten werden sollen, denn in den Kunststoffnetzen können sich die Vögel verfangen.</p>
<p>I<strong>m Garten</strong> oder in den <strong>Balkonkästen </strong>ist es wichtig, auch jetzt ein konstantes Angebot an Beeren oder Samen zu bieten. Gerade jetzt im Winter sind z.B. die schwarzen Beeren des <strong>Efeus</strong> bei den Amseln sehr beliebt. So beweist der Efeu wieder seine Ganzjahresqualität im Garten: seine Blätter sind das ganze Jahr grün, im Spätsommer und Herbst sind seine Blüten fast die einzige Nahrungsquelle für unsere Bienen und Schmetterlinge und im Winter sind seine Beeren der gedeckte Tisch für Amseln und Wacholderdrosseln.</p>
<p>Im naturnahen Garten leuchtet im Winter noch eine andere Beere und lockt so unsere Vogelwelt zum gedeckten Tisch: die kräftig roten <strong>Beeren des Ilex</strong> &#8211;  und sind sogar bei unseren nordischen Gästen, den Rotdrosseln, sehr beliebt. Auch <strong>Weißdorn</strong>, <strong>Holunder</strong>, <strong>Eberesche</strong>, <strong>Schlehe</strong> und die <strong>Hagebutten</strong> an den Rosen bieten nun den Tieren ein reiches Angebot.</p>
<p>Alle <strong>Stauden mit Samen</strong>, am bekanntesten sind die <strong>Sonnenblumen</strong>, die im Herbst nicht entfernt wurden, beweisen bei Eis und Schnee ihre Qualitäten als Nahrungsquelle für unsere Vogelwelt. Stieglitze, Buchfinken und Meisen finden hier auch in Notzeiten etwas zu fressen.</p>
<p>Und einen schönen Nebeneffekt hat auch noch die Winterfütterung: Wann sonst kann man Vögel so gut beobachten und sich so der Natur auch in der Stadt ein bisschen näher fühlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stunde der Wintervögel</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/stunde-der-wintervoegel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2026 00:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitmachaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nabu-leverkusen.de/?p=8148</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“</h2>
<p>Jetzt ist es wieder soweit: nach dem großen Erfolg der letzten Jahre rufen die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND wieder alle Leverkusener auf, vom <strong>9.-11. Januar </strong>an der 16ten <strong>bundesweiten Vogelzählung</strong> „Stunde der Wintervögel“ teilzunehmen. Auch in diesem Jahr winken wieder <strong>tolle Preise</strong>!</p>
<p>Das Mitmachen ist ganz einfach. Zur Zählung der Wintervögel sind gerade nicht nur die Profis, sondern <strong>alle Leverkusener</strong> herzlich eingeladen: <strong>eine Stunde</strong> lang sollen an einem der drei Tage zu einem beliebigen Zeitpunkt in der Stadt Vögel gezählt werden. Und zwar ist jeweils die <strong>maximale Anzahl jeder Vogelart zu einem Zeitpunkt</strong> innerhalb dieser Stunde zu notieren – so vermeidet man Doppelzählungen. Die Beobachtungen können am <strong>Futterhäuschen</strong> sein, im <strong>Garten</strong>, auf dem <strong>Balkon</strong> oder im <strong>Park</strong>. Neben den „<strong>Standvögeln</strong>“, die das ganze Jahr über in Leverkusen bleiben, gibt es vielleicht sogar <strong>Wintergäste</strong> aus dem kälteren Norden oder Osten zu sehen wie Seidenschwänze, Rotdrosseln oder Bergfinken!</p>
<p>Im Mittelpunkt der „Stunde der Wintervögel“ stehen die Fragen „Wo kommen die Vogelarten vor, wo sind sie noch häufig und wo sind sie selten geworden“. Je mehr Leverkusener bei diesem <strong>Langzeitprojekt</strong> mitmachen, desto wertvoller sind die Ergebnisse! Je genauer die Naturschutzverbände über das Vorkommen der Vögel Bescheid wissen, umso mehr Erkenntnisse gibt es über <strong>Änderungen in unserer Umwelt</strong> und auch die Auswirkungen des <strong>Klimawandels</strong> auf unsere gefiederten Meistersänger. Denn durch den Vergleich der Ergebnisse über die Jahre kann man auch erkennen, inwieweit sich das <strong>Zugverhalten</strong> mancher bei uns brütenden Arten ändert. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für den Schutz der Vögel.</p>
<p>Näheres zum Mitmachen an der „Stunde der Wintervögel“ und der Teilnahme an der Verlosung der tollen <strong>Gewinne</strong> finden sie unter <a href="http://www.stundederwintervoegel.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>www.stundederwintervoegel.de</strong></a> .</p>
<ul>
<li>Dort ist auch eine <strong>Zählhilfe</strong> zu finden</li>
<li>und das <strong>Online-Formular</strong>, mit dem man die Meldung der Vögel vornehmen kann.</li>
<li>Auch per <strong>NABU-APP</strong> &#8222;Vogelwelt&#8220; ist eine Meldung möglich</li>
</ul>
<p>Einsendeschluß ist der <strong>19.01.2026</strong>.</p>
<p>*** Bei der letzten Zählung im<strong> Januar 2025</strong></p>
<p>haben bei dieser bundesweiten Aktion insgesamt mehr als <strong>122.000 Vogelbegeisterte</strong> ihre gefiederten Gäste im Garten, Balkon oder Park gemeldet! – davon allein fast 15.000 aus NRW. Das zeigt, wie hoch das <strong>Interesse an der heimischen Natur</strong> ist. Und unsere in Leverkusen heimischen Vögel haben unsere Unterstützung sehr nötig, denn kontinuierlich hat sich bei vielen Vogelarten die Anzahl in den letzten Jahren immer weiter verringert.</p>
<p>Auffällig ist, dass bundesweit deutlich <strong>weniger Amseln</strong> gesichtet wurden &#8211; im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 18 Prozent pro Garten, was wahrscheinlich auf den Usutu-Virus zurückzuführen ist. Auch die Beobachtungen von <strong>Haussperlingen</strong> gingen zurück, was oftmals durch Sanierungen bedingt ist. Denn die Spatzen sind zur Brut auf Nischen und Spalten angewiesen, die bei Sanierungen oft geschlossen werden.</p>
<p>In Leverkusen waren Amsel und Haussperling bei der Vogelzählung 2025 au<strong>f dem niedrigen Vorjahresniveau stabil,</strong> jedoch sind viele Arten wie <strong>Feldsperling</strong>, <strong>Grünfinken</strong> und <strong>Heckenbraunellen</strong> sowie die beliebten <strong>Meisenarten</strong> (Blau-, Kohl- und Schwanzmeisen) weiterhin im <strong>Abwärtstrend</strong>.</p>
<p>Die genauen Ergebnisse aus der Zählung 2025 sind unter: <a href="https://www.nabu.de/news/2025/01/35775.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.nabu.de/news/2025/01/35775.html </a><br />
zu finden.</p>
<p>Eine wichtige Erkenntnisse ist, dass hauptsächlich in <strong>Gärten </strong>mit vielen<strong> einheimischen Pflanzen</strong>, <strong>Gehölzen</strong>, <strong>Stauden</strong> oder einem Stück <strong>Blumenwiese</strong> die meisten Vögel vorkommen. Die für die Tierwelt wertvollsten Pflanzen findet man leicht beim NABU unter <a href="https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/pflanzen/wildpflanzen/" target="_blank" rel="noopener">https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/pflanzen/wildpflanzen/</a></p>
<p>Es wäre schön, wenn noch mehr Leverkusener für unsere gefiederten Freunde <strong>aktiv werden! </strong>Im eigenen Garten gibt es zahlreiche Möglichkeiten – und selbst unser Einkaufsverhalten bietet viele Chancen. So werden z.B. bei der Herstellung von <strong>Bio-Lebensmitteln</strong> weniger Pestizide, Insektizide und chemische Dünger benutze, deren Auswirkung für die Vögel problematisch sind. So kann sich jede Leverkusenerin und jeder Leverkusener beim täglichen Einkaufen von Bio-Lebensmitteln aktiv für den Schutz unserer Vögel entscheiden.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rotdrossel</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/rotdrossel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2025 00:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vögel]]></category>
		<category><![CDATA[rotdrossel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nabu-leverkusen.de/?p=9909</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
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			<h2>Seltene Gäste – die Vögel mit dem weißen Augenstrich</h2>
<p>Seit einigen Tagen können in Leverkusen die Besitzer von <strong>naturnahen Gärten</strong> bei sich seltene Gäste beobachten. Die hübschen <strong>Rotdrosseln</strong> machen in Leverkusen auf Ihrem Weg in die Winterquartiere im Süden Rast. Durch den langen Flug aus ihren Brutgebieten in Schweden oder Finnland ausgehungert, tanken sie hier bei uns wieder auf. Willkommen sind ihnen dabei die <strong>roten Beeren</strong> der <strong>Stechpalme</strong> (Ilex). Dieser Baum leuchtet jetzt im Spät-Herbst in unseren naturnahen Wäldern oder Gärten mit seinen roten Beeren. Und die sind genau die richtige Kraftquelle für die seltenen Gäste aus dem Norden. Die Rotdrosseln ähneln unseren Singdrosseln, sind jedoch durch den <strong>hellen Augenstrich</strong> und die <strong>roten Achselflecken</strong> beim näheren Hinschauen gut zu unterscheiden.</p>
<p>Aber nicht nur jetzt im Herbst besuchen uns die Rotdrosseln für einige Wochen. Alle, die <strong>Efeu</strong> <strong>mit seinen Beeren</strong> im Garten haben, können sich schon auf den Frühling freuen. Denn dann rasten die Rotdrosseln auch wieder bei uns auf ihrem Weg in die Brutgebiete im Norden und freuen sich über die Efeubeeren, die ab Januar reifen. Die zuerst grünen Beeren werden dann blau-schwarz. So werden sie dann zur  dringend benötigten Nahrung und helfen den Vögeln für ihren langen Weg in den Norden wieder Energie aufzutanken.</p>

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		<title>Sie fliegen wieder &#8211; Kraniche über Leverkusen!</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/sie-fliegen-wieder-kraniche-ueber-leverkusen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 23:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitmachaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
		<category><![CDATA[Kraniche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nabu-leverkusen.de/?p=8060</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Es ist wieder soweit &#8211; wie in jedem Herbst fliegen in den nächsten Tagen/Wochen wieder die Vögel des Glücks in der typischen V-Formation Richtung Süden &#8211; die <strong>Kraniche</strong>! Die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND freuen sich über jede <strong>Information</strong> von fliegenden Kranichen über Leverkusen.</p>
<p>Die Kraniche haben aufgrund des kommenden Winters Skandinavien verlassen und sammeln sich erstmal im <strong>Norden von Deutschland</strong> – auch in diesem Herbst sind es mehr als <strong>100.000 </strong>Kraniche. Dort sind sie in Bereichen zu finden, wo große <strong>flache Wasserbereiche</strong> vorhanden sind, in denen sie sicher übernachten können. Die Boddenlandschaft um <strong>Rügen</strong> herum ist ein hervorragender Standort oder auch große <strong>Feuchtgebiete</strong> rund um Teiche oder Moore.</p>
<p>Bei günstigen Windbedingungen verlassen die Kraniche <strong>in den kommenden Tagen</strong> diese Rast- und Sammelplätze in Deutschland und fliegen auf zwei Routen Richtung Süden. Eine der Routen führt<strong> direkt über Leverkusen</strong>! Man kann deshalb Gruppen von Kranichen in der typischen <strong>V-Formation</strong> segeln sehen oder aber Gruppen, die langsam in der Thermik nach oben kreisen und so für ihren Flug in den Süden wieder an Höhe gewinnen.</p>
<p>Man kann Kraniche im Flug gut durch den langen, <strong>vorgestreckten Hals</strong> und ihre <strong>trompetenartigen Rufe</strong> erkennen. Der althochdeutsche Name des Vogels &#8222;cranuh&#8220; ahmt diese Rufe nach und sie sind ein eindeutiges Unterscheidungsmerkmal zu fliegenden Gänsen.</p>
<p>Wenn die <strong>Temperaturen</strong> sinken und das <strong>Nahrungsangebot</strong> an den nördlichen Rastplätzen rar wird, brechen die Kraniche Richtung Süden auf. Sie warten dabei auf guten <strong>Nordwind</strong> und ziehen dann meist etappenweise zu ihren Überwinterungsgebieten in Frankreich,  Spanien oder Afrika.</p>
<p>Auch diesen Herbst brauchen die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND wieder die <strong>Unterstützung</strong> aller BürgerInnen, um fundierte Aussagen über den Kranichzug in und um Leverkusen machen zu können. Daher: informieren Sie bitte die Naturschutzverbände über Ihre Beobachtungen von ziehenden Kranichen! Infos bitte per Email an: <strong><a href="mailto:meldung@nabu-leverkusen.de">meldungen@nabu-leverkusen.de</a> </strong>oder per <strong>Telefon</strong> beim Infotreff der Naturschutzverbände unter <strong>0214-506424</strong>.</p>
<p>Wichtige Daten dabei sind:</p>
<ul>
<li><strong>Datum</strong></li>
<li><strong>Uhrzeit</strong></li>
<li><strong>Ort </strong>der Beobachtung</li>
<li>geschätzte <strong>Anzahl der Kraniche</strong></li>
<li><strong>Flugrichtung</strong></li>
</ul>
<p>Jede Information ist wertvoll! Alle Informationen werden gesammelt, ausgewertet und zu einer bundesweiten <strong>Zentralstelle weitergeleitet.</strong></p>
<p><a href="https://nabu-leverkusen.de/natur-in-leverkusen/voegel/weitere_voegel/kraniche/">Hier gibt es weitere Infos zu Kranichen</a></p>

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