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	<title>sonstiges &#8211; NABU Leverkusen</title>
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		<title>Lebensmittelrettung</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/lebensmittelrettung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alfred Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 07:27:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittelrettung]]></category>
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			<p>Jeder weiß, dass in Deutschland privat, im Handel und in der Landwirtschaft zu viele Lebensmittel weggeworfen werden – Lebensmittel, die zu gut sind, um entsorgt zu werden. Ca. 32% der Lebensmittel werden produziert, ohne gegessen zu werden! Und in jedem Privathaushalt werden pro Kopf/Jahr 76 kg Lebensmittel weggeworfen – über 200 g pro Tag/Person. Reine Verschwendung, dachte sich die Leverkusenerin Nadine und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Verteilung von Obst, Gemüse, Brot oder Eiern, die sonst wegen Überproduktion oder kleiner Schönheitsmängel entsorgt werden würden! Das ist einerseits eine hervorragende Nachbarschaftshilfe und andererseits eine absolute Wertschätzung der Lebensmittel. Ein eindrucksvolles Engagement und tolles Vorbild! Die LebensmittelretterInnen sind über Vereine wie „Foodsharing“ oder „Retten und teilen“ vernetzt und holen die Lebensmittel von Supermärkten, Großmärkten, Gemüsehändlern, Bäckern, Bauern usw. ab, organisieren die kostenlose Verteilung und stellen dafür privat Fläche zur Verfügung. Diese Form der Lebensmittelrettung ist eine Ergänzung der Tafel, die in Leverkusen sechs Lebensmittel-Ausgabestellen für bedürftige Mitbürger hat. Und auch das Angebot einiger Supermärkte und Bioläden von „Rettertüten“ ist ein guter Weg, Lebensmittel zu ver-werten.</p>
<p>Lebensmittelrettung ist auch <strong>Klimaschutz</strong>. Denn für die Produktion wird Boden bewirtschaftet, <strong>Frischwasser</strong> verbraucht, durch den Transport <strong>CO₂</strong> ausgestoßen, für die Verarbeitung Energie verwendet und beim Handel wurden die Produkte in <strong>geheizten</strong> <strong>Gebäuden</strong> angeboten oder dafür eine <strong>Kühlung</strong> installiert. Zudem: Wenn wir die weggeworfenen Lebensmittel nur auf die Hälfte reduzieren, können wir die landwirtschaftliche Nutzfläche in Deutschland um 4 Millionen Hektar verkleinern – dort könnten wieder Lebensräume z.B. für Feldlerche und Rebhuhn entstehen. Die Chancen gegen das Wegwerfen sind groß. Vier einfache Tipps helfen dabei: den Einkauf zu Hause planen, nicht hungrig einkaufen, richtig lagern und kreativ die Reste verwerten – und so spart jeder sogar noch Geld!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /wp:paragraph --> </p>
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		<title>Mitmachaktion 2026 &#8211; Schmetterlinge</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/mitmachaktion-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 23:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitmachaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Schmetterlinge]]></category>
		<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Unkraut am Wegesrand]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Bei der diesjährigen Mitmachaktion geht es wieder darum, besonders schillernde Lebewesen zu entdecken und fotografisch oder per Stift festzuhalten!  Es geht um die fotogenen <strong>Tag- und Nachtschmetterlinge in all ihren Entwicklungsstadien</strong>, die eine Vielfalt an Formen und Farben hervorgebracht haben und es macht Spaß, sie zu entdecken.</p>
<p>Vieles liegt bei den lebhaften Flatterern im Verborgenen. Die meisten Mitmenschen kennen zwar die Tagfalter, aber dass die Nachfalter ebenso spannend sind und obendrein zahlenmäßig mit 3500 Arten überwiegen, ist vielen nicht bekannt. Und auch die verschiedenen Lebensphasen eines Schmetterlings bleiben meistens unentdeckt: ihre Entwicklung vom Ei zur Raupe, dann zur Puppe und daraus zum Schmetterling.</p>
<p><strong>Tagfalter</strong> sind Schmetterlinge, die meist tagsüber fliegen. Dazu gehören zum Beispiel Tagpfauenaugen, Bläulinge und Weißlinge. Den meisten Tagfaltern gemeinsam sind knopfförmig verdickte <strong>Fühlerenden</strong>. Zum Teil gehören zu dieser Gruppe sehr große und <strong>farbenfrohe</strong> Arten. Die <strong>Flügel</strong> der Tagfalter sind in der Ruhestellung zusammengeklappt.</p>
<p><strong>Nachtfalter</strong> sind alle Falter, die nicht zu den Tagfaltern gehören, denn es gibt auch einige, die sich auf Tagaktivität spezialisiert haben. Typische Nachtfalter sind z.B. Taubenschwänzchen, Eulenfalter oder Spinnerarten. Sie leben eher unentdeckt im Verborgenen, können aber auch sehr farbenprächtig sein. Und es macht viel Spaß sie zu entdecken. Meistens haben sie gefiederte oder fadenförmige <strong>Fühler. </strong>In der Ruhestellung legen sie die Flügel meist flach oder dachartig über den Körper.</p>
<p>Alle Schmetterlinge tragen genau wie Bienen zur Bestäubung von Blütenpflanzen bei. Sie sind also wichtig für die Fortpflanzung vieler Pflanzenarten und auch als Nahrungsquelle für Vögel und andere Tiere sind sie nicht zu unterschätzen.</p>
<p>Bei der Mitmachaktion „Tag- und Nachtfalter“ sind alle Leverkusener und Leverkusenerinnen aufgerufen, diese faszinierenden Lebewesen zu entdecken und mit der Kamera oder dem Stift festzuhalten. Die besten 3 Fotos mit einem Hinweis auf den Fundort können per Mail an mitmachen@nabu-leverkusen.de gesendet werden oder per Post an NABU/BUND, Gustav-Heinemann-Straße 11, 51377 Leverkusen. Einsendeschluss ist der 30.09.2026 und auf alle Einsender wartet eine nette Überraschung.</p>
<p>Zur Mitmachaktion „Tag- und Nachtschmetterlinge“ sind alle Leverkusener und Leverkusenerinnen aufgerufen, diese faszinierenden Lebewesen und ihre verschiedenen Entwicklungsstadien zu entdecken und mit der Kamera festzuhalten. Die besten <strong>3 Fotos</strong> mit einer kleinen Erläuterung, wo der <strong>Fundort</strong> war, können per Mail an <strong>mitmachen@nabu-leverkusen.de</strong> gesendet werden oder <strong>per Post</strong> an NABU/BUND, Gustav-Heinemann-Straße 11, 51377 Leverkusen.</p>
<p><strong>Einsendeschluss ist der 30.09.2026</strong> und auf alle Einsender wartet eine nette Überraschung.</p>

		</div>
	</div>
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</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Naturschutzbasar</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/alternative-zum-40-naturschutzbasar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 23:01:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BUND Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[NABU Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Basar]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutzbasar]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Beim Naturschutzbasar haben Sie wieder die Möglichkeit, umweltfreundliche Weihnachtsgeschenke beim NABU/BUND  zu erwerben!</p>
<p>Sie finden unseren Naturschutzbasar am <strong>Sonntag 30.11.2025 </strong></p>
<p>wieder im <strong>Alten Bürgermeisteramt Schlebusch, Bergische Landstrasse 28 </strong>(Fußgängerzone von Schlebusch, barrierefreier Zugang, Aufzug im Hof)</p>
<p>von <strong>10-18 Uh</strong></p>
<p>Zu erwerben gibt es:</p>
<ul>
<li>kunstvolle <strong>Holz-</strong> und <strong>Bastelarbeiten</strong> aller Art,</li>
<li>individuelle <strong>Textilarbeiten</strong></li>
<li><strong>Blumen-</strong> und <strong>Weihnachtskarten</strong>,</li>
<li><strong>Plätzchen</strong> und <strong>Marmelade</strong>,</li>
<li>fair gehandelten Bio-<strong>Kaffee</strong></li>
<li><strong>Honig</strong> direkt vom Imker</li>
<li>natürlich den beliebten <strong>Bio-Eierlikör</strong>!</li>
</ul>

		</div>
	</div>
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			<p>oder auch Dinge speziell für den Naturschutz:</p>
<ul>
<li><strong>Vogelfutter</strong> und <strong>Nistkästen</strong></li>
<li>Vogelschutzartikel</li>
<li><strong>Bücher</strong> und <strong>Kalender</strong></li>
</ul>
<p>Für das leibliche Wohl gibt es <strong>Kaffee</strong> und <strong>Kuchen </strong>oder auch <strong>Kartoffelsalat</strong>!</p>
<p><strong>Wir freuen uns auf Sie!<br />
</strong></p>
<p>Und wenn Sie für den Naturschutzbasar werben möchten &#8211; hier ist das <a href="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2020/03/2025-Naturschutzbasar_Plakat-w-scaled.jpg"><strong>Plakat</strong> </a> zum Ausdrucken.</p>
<p>Wie immer kommt der Erlös der Veranstaltung dem <strong>Natur- und Umweltschutz zugute</strong>!</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachruf: Karl König</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/nachruf-karl-koenig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 07:37:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir denken dankbar zurück an Karl König 1927 – 2025 . Seine Liebe zur Natur hat sein Denken und Handeln bestimmt. Viele Jahre lang hat er die Arbeit der Leverkusener Naturschutzverbände BUND und NABU mitgestaltet. Neben der Arbeit im Vorstand verstand er es, Menschen bei Exkursionen und Vorträgen engagiert und kenntnisreich für den Landschafts-, Natur-&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir denken dankbar zurück an<br />
<strong>Karl König</strong><br />
1927 – 2025</p>
<p>. Seine <strong>Liebe zur Natur</strong> hat sein Denken und Handeln bestimmt. Viele Jahre lang hat er die<br />
Arbeit der Leverkusener Naturschutzverbände BUND und NABU mitgestaltet. Neben der<br />
Arbeit im <strong>Vorstand</strong> verstand er es, Menschen bei <strong>Exkursionen</strong> und <strong>Vorträgen</strong> engagiert und<br />
kenntnisreich für den Landschafts-, Natur- und Umweltschutz zu sensibilisieren.</p>
<p><strong>Menschen wie ihn werden wir noch lange brauchen, um das zu schützen, was wir lieben.</strong></p>
<p>Ingrid Mayer</p>
<p>Dr. Hans-Martin Kochanek</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mitmachaktion &#8211; Endspurt</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/mitmachaktion-halbzeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 23:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitmachaktion]]></category>
		<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2><strong>Endspurt bei der Mitmachaktion „Pilze, Moos und Flechten“</strong></h2>
<h2><strong>Jeder kann mitmachen! </strong></h2>
<p>Zur Mitmachaktion 2025 der Leverkusener Naturschutzverbände BUND und NABU sind schon viele spannende Einsendungen eingegangen. Aufgrund des faszinierenden Themas und weil erst zum Herbst hin die Pilze so richtig aus dem Boden schießen, wurde die Frist für die Abgabe <strong>auf den 30.09.25 verlängert.</strong></p>
<p>Bei der Mitmachaktion geht es wieder darum, ganz besondere Lebewesen zu entdecken und <strong>fotografisch festzuhalten</strong>! Sie leben eher unentdeckt im Verborgenen und es macht viel Spaß, sie zu entdecken: die fotogenen Pilze, Moose und Flechten. Sie zeigen eine wahre<strong> Vielfalt an Formen und Farben</strong> und offenbaren eine einzigartige Schönheit.</p>
<p><strong>Pilze</strong> sind unentbehrlich für unsere Ökosysteme. Durch den Abbau von z.B. Holz, vertrockneten Blättern, Früchten sorgen sie für ein natürliches Recycling. Bisher sind weltweit ca. 100.000 Pilzarten beschrieben worden. Und alle Pilze sind Teil des Natur-Netzwerks. Tausende von ihnen sind zum Beispiel holzbewohnende Baumpilze, die für Höhlenbewohner wie den Specht und seine Nachmieter hilfreiche Vorarbeit leisten. Und die hübschen Hutpilze, die vor allem im Herbst im Wald zu finden sind, kennt jeder.</p>
<p><strong>Moose</strong> gibt es seit mehr als 400 Millionen Jahren. Sie gelten als die ersten Pflanzen, die das Land besiedelten. Moos mag feuchte, nährstoffarme oder dunkle Standorte. Hitze, Trockenheit und Kälte macht ihm wenig aus. Es filtert Feinstaub und Schadstoffe aus der Luft und bindet große Mengen Kohlendioxid. Zudem speichert es Wasser und dient als natürliche Klimaanlage. In Moospolstern leben nicht nur unzählige kleine, hilfreiche Tierchen wie Springschwänze, Spinnen und Käfer &#8211; die Moosschicht ist auch Lebensraum für Reptilien und die niedlichen Spitzmäuse. Und es sind faszinierend schöne Pflänzchen, die sich beim   näheren Hinsehen entdecken lassen: seltsame Bäumchen, Strukturen wie Spitzendeckchen, ein kleiner Wald aus Sporenkapseln – ein reiches Betätigungsfeld für Fotografierfreudige!</p>
<p><strong>Flechten</strong> leben ohne Wurzeln und ohne Blätter und trotzdem können diese farbenfrohen und formenreichen Organismen überleben. Wie schaffen sie das? Eine Flechte besteht genau genommen aus zwei Lebewesen: einem Pilz und einer Alge. Sie bilden eine perfekte Symbiose, bei der beide Partner Vorteile haben. Mithilfe des Sonnenlichts bildet die Alge Nährstoffe, während der Pilz ihr Schutz vor Austrocknung und intensiver Sonnenstrahlung bietet. In dieser Gemeinschaft können Flechten besondere Standorte besiedeln. Sie eignen sich auch gut zur Beurteilung der Luftqualität. Denn sie nehmen Wasser und Nährstoffe direkt aus der Luft auf – und damit auch die Schadstoffe. Je mehr dieser „Zeigerarten“ auf Baumstämmen oder Steinen wachsen, umso sauberer ist die Luft. In der von Abgasen geschwängerten Stadt sind Flechten eher selten.</p>
<p>Zur Mitmachaktion „Pilze, Moos und Flechten“ sind alle Leverkusener und Leverkusenerinnen aufgerufen, diese faszinierenden Lebewesen zu entdecken und mit der Kamera festzuhalten. Die besten <strong>3 Fotos</strong> mit einer kleinen <strong>Erläuterung</strong>, wo der Fundort war, können per Mail an <strong>mitmachen@nabu-leverkusen.de</strong> gesendet werden oder per Post an NABU/BUND, Gustav-Heinemann-Straße 11, 51377 Leverkusen.</p>
<p><strong>Einsendeschluss</strong> ist der <strong>30.09.25</strong> und auf alle Einsender wartet eine nette Überraschung.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Artenvielfalt – viel zu schön um rar zu sein</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/artenvielfalt-viel-zu-schoen-um-rar-zu-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alfred Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2025 13:21:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Am 22. Mai ist der internationale Tag der biologischen Vielfalt. </span></h2>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Die Artenvielfalt ist eines der <b>wertvollsten</b> Güter unseres Planeten. Sie umfasst alle verschiedenen Lebewesen und ihre Lebensräume. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Diese Vielfalt ist nicht nur <b>wunderschön</b> anzusehen, sondern auch entscheidend für das <b>Überleben des Menschen</b>. Sie bildet die Grundlage für ausreichende und ausgewogene <b>Ernährung</b> und liefert uns saubere <b>Luft</b> und trinkbares <b>Wasser</b>. Außerdem stammen viele <b>Medikamente</b> aus natürlichen Quellen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Doch die Artenvielfalt ist bedroht: Natürliche Lebensräume von Pflanzen und Tieren werden von uns Menschen durch <b>intensive Nutzung</b> und <b>Umweltverschmutzung</b> zerstört. Der <b>Klimawandel</b> verändert Lebensräume und gefährdet ganze Ökosysteme.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><strong>Was können wir tun?</strong> </span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Arial, sans-serif;">In unserem Garten und auf unserem Balkon pflanzen wir nur <b>einheimische Pflanzen</b> – sie bieten Nahrung für heimische Tiere. </span></li>
<li><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Wir <b>vermeiden Gifte </b>(Pestizide, Ratengift, Schneckenkorn, &#8230;), denn sie können auch für andereTiere schädlich sein. Sie kommen in den Nahrungskreislauf und vergiften z.B. Vögel und Igel.</span></li>
<li><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Wir fördern <b>nachhaltige Landwirtschaft</b> durch unser Kaufverhalten (lokal, Biolebensmittel). </span></li>
<li><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Wir gehen mit offenen Augen durch die wunderschöne Natur und <strong>unterstützen Initiativen</strong> zu ihrer Erhaltung. </span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><strong>Wir schützen, was wir lieben</strong> &#8211; nicht nur am 22. Mai.</span></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Marker und Stifte</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/marker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2025 15:47:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>Recycling von Markern und Sitften</h2>
<p>Ab sofort sammeln wir jetzt auch leere, ausgediente Marker, Filzstifte und leere Kugelschreiberhülsen (aus Plastik) im <a href="https://nabu-leverkusen.de/wir-fuer-leverkusen/der-infotreff-der-naturschutzverbaende/" target="_blank" rel="noopener"><strong>InfoTreff</strong></a>. Die Stifte schicken wir weiter &#8211; sie werden dort recycelt und das gewonnene Granulat wird dann wiederverwertet.</p>
<p>Pro Tonne Rücklaufmaterial werden so etwa 1,4 t CO2 eingespart!</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreiches Projekt &#8222;Mehr Naturschutz&#8220;</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/projekt-mehr-naturschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 2024 01:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NABU Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[Siebenschläfer]]></category>
		<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[Erfolgreich: Unser Projekt &#8222;Mehr Naturschutz&#8220; Auch in 2024 konnten wir mit diesem neuen Projekt erfolgreich viele neue Aktivitäten realisieren. So konnte z.B. die Zahl der Veranstaltungen in diesem Jahr deutlich vergrößert werden. Sie stieg von ca. 50 im Jahr in der Vergangenheit auf nun über 100 Veranstaltungen in 2024. Um dies vielen Bürger*innen mitzuteilen haben&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Erfolgreich: Unser Projekt &#8222;Mehr Naturschutz&#8220;</strong></h2>
<p>Auch in 2024 konnten wir mit diesem neuen Projekt erfolgreich viele neue Aktivitäten realisieren.<br />
So konnte z.B. die Zahl der Veranstaltungen in diesem Jahr deutlich vergrößert werden. Sie stieg von ca. 50 im Jahr in der Vergangenheit auf nun <strong>über 100 Veranstaltungen</strong> in 2024.</p>
<p>Um dies vielen Bürger*innen mitzuteilen haben wir die vielen Angebote umfangreich kommuniziert.<br />
So hatten wir in der Vergangenheit jährlich nur ein umfangreiches Heft mit dem Veranstaltungsangebot. In 2024 konnten wir dieses Angebot sogar auf <strong>drei Hefte mit je ca. 50 Seiten</strong> erweitern.<br />
Dazu konnten wir sowohl eine neue <strong>Facebook-</strong> als auch <strong>Instagram-Präsenz</strong> aufbauen, die erfolgreiche <strong>Homepage überarbeiten</strong> und erweitern und die umfangreiche <strong>Pressearbeit</strong> ausweiten. Zudem informieren wir viele Haushalte über die anstehenden Veranstaltungen per <strong>Postkarten</strong>, die von Ehrenamtler*innen verteilt werden.</p>
<p>So <strong>erfahren</strong> immer mehr Bürger*innen von den vielen Aktivitäten vom NABU in Leverkusen und nutzen das umfangreiche Angebot.</p>
<p>Auch die positive Entwicklung der <strong>Mitgliedszahlen</strong> spiegelt das gesteigerte Interesse der Leverkusener*innen an den Aktivitäten des NABU wieder. Wir konnten viele neue Mitglieder*innen begrüßen und so stieg die Zahl unserer Mitglieder*innen seit Anfang des Jahres um fast 10% auf nun mehr als 500.</p>
<p>Das weltweit einzigartige Angebot des NABU-Leverkusen, über unsere <strong>Siebenschläfer-webcams</strong> live im „Wohnzimmer“ der sympathischen Kobolde der Nacht mit dabei zu sein ist weiter sehr beliebt. Die <strong>Facebook-Community</strong> wuchs seit Anfang 2024 wieder um 24% von 8.100 auf nun über 10.000 Follower. Und die webcams  wurden bisher über 211.000 mal angeklickt.</p>
<p>Weiterhin wächst auch die Zahl der <strong>aktiven Mitglieder*innen</strong>. Die vorhandenen Teams erweiterten ihre Aktivitäten und es gründeten sich neue Teams. Diese kümmern sich um wichtige Schwerpunktthemen: so das Team Social-Media, Team Schwalben und Team Ornithologie. Und es warten noch viele weitere Themen!</p>
<p>Wir freuen uns auf die Zukunft und auf viele neue Mitglieder*innen, um gemeinsam mit euch viele kreative Aktivitäten für den Schutz der Natur in Leverkusen durchzuführen.</p>
<p>Ermöglicht wird unser zweijähriges Projekt dankenswerter Weise mittels einer Förderung durch die <strong>Deutsche Postcode Lotterie</strong>.</p>
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<p>*** <strong>Juli 2024</strong> *******</p>
<h2><strong>Leverkusener Naturschutzvereine NABU und BUND präsentieren viele neue Angebote.</strong></h2>
<p>Alle, die regelmäßig unsere <strong>Homepage</strong> nutzen, haben sicher bemerkt, dass sich hier in den letzten Monaten viel getan hat. Texte wurden überarbeitet, <strong>neue Rubriken</strong> angelegt, <strong>aktuelle Fotos</strong> eingefügt und viel über unsere <strong>erweiterten Aktivitäten</strong> berichtet: so über unsere bisherigen beiden umfangreichen <strong>Veranstaltungsprogramme</strong> mit über 50 Kursen in diesem Halbjahr. Oder auch über die vielen <strong>Angebote zum Mitmachen</strong> in Sachen Natur und Umwelt.</p>
<p>Ermöglicht wurde dies durch unsere vielen <strong>ehrennamtlich Aktiven</strong> und durch eine <strong>Förderung</strong> dieses zweijährigen Projektes durch die <strong>Deutsche Postcode Lotterie</strong>. Dadurch werden die vielen Ehrenamtler der Naturschutzverbände NABU/BUND nun auch durch unsere zwei <strong>ProjektmitarbeiterInnen</strong> Vivien Ferch und Moritz Schiffarth unterstützt.</p>
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<p>*** <strong>März 2024</strong> *******</p>
<h2><strong>Neues Projekt: Leverkusen natürlich erleben und mitgestalten</strong></h2>
<h2><strong>Die Naturschutzvereine NABU und BUND Leverkusen formieren sich neu!</strong></h2>
<p>Die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND haben den Winter gut genutzt und ein neues Projekt mit <strong>vielen Aktivitäten</strong> zu entwickeln, das zum <strong>Mitgestalten</strong> eines lebenswerten Leverkusens aufruft. Und da man „<strong>nur schützt, was man liebt</strong>„, werden im neuen Programm sehr viel mehr Kurse angeboten um die Natur zu entdecken.</p>
<p>Ermöglicht wird dieses zweijährige Projekt dankenswerter Weise mittels einer Förderung durch die <strong>Deutsche Postcode Lotterie</strong>. Dadurch können die vielen Ehrenamtler der Naturschutzverbände nun auch durch zwei ProjektmitarbeiterInnen:  <strong>Vivien Ferch</strong> und <strong>Moritz Schiffarth</strong> unterstützt werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Projekt lebt</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/das-projekt-lebt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jul 2024 01:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NABU Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[Siebenschläfer]]></category>
		<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[Leverkusener Naturschutzvereine NABU und BUND präsentieren viele neue Angebote. Alle, die regelmäßig unsere Homepage nutzen, haben sicher bemerkt, dass sich hier in den letzten Monaten viel getan hat. Texte wurden überarbeitet, neue Rubriken angelegt, aktuelle Fotos eingefügt und viel über unsere erweiterten Aktivitäten berichtet: so über unsere bisherigen beiden umfangreichen Veranstaltungsprogramme mit über 50 Kursen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Leverkusener Naturschutzvereine NABU und BUND präsentieren viele neue Angebote.</strong></h2>
<div>Alle, die regelmäßig unsere <strong>Homepage</strong> nutzen, haben sicher bemerkt, dass sich hier in den letzten Monaten viel getan hat. <strong>Texte</strong> wurden überarbeitet, <strong>neue Rubriken</strong> angelegt, <strong>aktuelle Fotos</strong> eingefügt und viel über unsere <strong>erweiterten Aktivitäten</strong> berichtet: so über unsere bisherigen beiden umfangreichen <strong>Veranstaltungsprogramme</strong> mit über 50 Kursen in diesem Halbjahr. Oder auch über die vielen <strong>Angebote zum Mitmachen</strong> in Sachen Natur und Umwelt.</div>
<div></div>
<div>Ermöglicht wurde dies durch unsere vielen <strong>ehrennamtlich Aktiven</strong> und durch eine <strong>Förderung</strong> dieses zweijährigen Projektes durch die <strong>Deutsche Postcode Lotterie.</strong> Dadurch werden die vielen Ehrenamtler der Naturschutzverbände NABU/BUND nun auch durch unsere zwei <strong>ProjektmitarbeiterInnen</strong> Vivien Ferch und Moritz Schiffarth unterstützt.</div>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4022 aligncenter" src="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2020/02/Postcode.png" alt="" width="120" height="80" /></div>
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<p>*** <strong>März 2024</strong> *******</p>
<h2><strong>Neues Projekt: Leverkusen natürlich erleben und mitgestalten</strong><br />
<strong>Die Naturschutzvereine NABU und BUND Leverkusen formieren sich neu!</strong></h2>
<p>Die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND haben den Winter gut genutzt und ein neues Projekt mit <strong>vielen Aktivitäten</strong> zu entwickeln, das zum <strong>Mitgestalten</strong> eines lebenswerten Leverkusens aufruft. Und da man „<strong>nur schützt, was man liebt</strong>„, werden im neuen Programm sehr viel mehr Kurse angeboten um die Natur zu entdecken.</p>
<p>Ermöglicht wird dieses zweijährige Projekt dankenswerter Weise mittels einer Förderung durch die <strong>Deutsche Postcode Lotterie</strong>. Dadurch können die vielen Ehrenamtler der Naturschutzverbände nun auch durch zwei ProjektmitarbeiterInnen: <strong>Vivien Ferch</strong> und <strong>Moritz Schiffarth</strong> unterstützt werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Naturoase Buschbergsee</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/buschbergsee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jul 2024 09:46:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursion]]></category>
		<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
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					<description><![CDATA[Erfolgsgeschichte Naturschutz in Hitdorf: Der Buschbergsee und sein Umfeld (Pressetermin vom 2.6.24) Viele Leverkusener kennen den Buschbergsee nur von außen – beim Spaziergang entlang der ihn umzäunenden Hecke. Hier hört man bereits ein vielstimmiges Vogelkonzert – Nachtigallen singen ihr melodisches Lied oder Goldammern präsentieren ihren Lockruf. Aber wie sieht es in der ehemaligen Kiesgrube aus?&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Erfolgsgeschichte Naturschutz in Hitdorf: </strong><strong>Der Buschbergsee und sein Umfeld</strong></h2>
<h3>(Pressetermin vom 2.6.24)</h3>
<p>Viele Leverkusener kennen den Buschbergsee nur von außen – beim Spaziergang entlang der ihn umzäunenden Hecke. Hier hört man bereits ein vielstimmiges Vogelkonzert – <strong>Nachtigallen</strong> singen ihr melodisches Lied oder <strong>Goldammern</strong> präsentieren ihren Lockruf. Aber wie sieht es in der ehemaligen Kiesgrube aus? Dieses Natur-Kleinod stellten die Leverkusener Naturschützer von NABU und BUND bei einem Pressetermin am 2.6.24 der Presse vor.</p>
<p>„ Ende 2008 war die Auskiesung des Buschbergsees beendet und es begannen umfangreiche Arbeiten für die Sicherung und die Optimierungen für den Naturschutz“ erläuterte Hans-Martin Kochanek, der Vorsitzende des Leverkusener Naturschutzvereins NABU. Da ehemalige Kiesgruben <strong>für Badende eine große Gefahr</strong> darstellen, wurde die Grube vollständig eingezäunt. Sodann wurden <strong>Kiesinseln</strong> als Brutinseln aufgeschüttet. Diese Maßnahmen erwiesen sich als sehr erfolgreich. Heute präsentiert sich der naturschutzwürdige Buschbergsee aufgrund der umsichtigen Planung der unteren Naturschutzbehörde Leverkusens und der umfangreichen Pflegearbeiten der NABU Naturschutzstation Leverkusen-Köln als einzigartig in weitem Umkreis.</p>
<p>Wie stellt man den <strong>Wert für die Natur</strong> eines Gebietes fest? „Um den Wert eines Gebietes zu beschreiben, verwenden die Biologen sogenannte <strong>Biodindikatoren</strong>. Diese Methode kann man z.B. vergleichen mit dem DAX, der die aktuellen Tendenzen auf dem Aktienmarkt aufzeigt.“ informiert der Leverkusener Vogelkundler Roger Briesewitz bei der Besichtigung.<br />
Als Bioindikatoren, welche den Wert der Fläche aufzeigen, kann man z.B. die Zahl der Vogelarten heranziehen, die in Leverkusen ausschließlich nur noch auf dieser Fläche brüten: Dies sind insgesamt 7 Arten:</p>
<ul>
<li>Sturmmöwe</li>
<li>Silbermöwe</li>
<li>Steppenmöwe</li>
<li>Mittelmeermöwe</li>
<li>Uferschwalbe</li>
<li>Austernfischer</li>
<li>Reiherente</li>
</ul>
<p>Diese Bioindikatoren beweisen den einzigartigen Wert dieser Bereiche, denn diese sieben Vogelarten leben bei uns in Leverkusen nur noch in diesem Natur-Kleinod. Davon ist die Brut der <strong>Steppenmöwe</strong> einzigartig in ganz NRW und die Kolonie der Sturmmöwen eine der größten in NRW.<br />
Dazu kommen dann noch auf den Naturschutzfeldern direkt neben der ehemaligen Kiesgrube die seltenen <strong>Feldlerchen</strong>, <strong>Neuntöter</strong> und <strong>Kiebitze</strong>, die sonst nur noch an ganz wenigen Orten in Leverkusen vorkommen.</p>
<p>Die Fläche hat sich zu einem <strong>überregional bedeutenden Biotop</strong> entwickelt. Die Leverkusener Naturschutzverbände haben daher bereits vor Jahren den Antrag gestellt, den See und die umgebenden Flächen unter Naturschutz zu stellen. Die Behörden der Stadt haben ebenfalls die <strong>Schutzwürdigkeit</strong> des Buschbergsees und seines Umfeldes anerkannt. Im <strong>Entwurf des neuen Landschaftsplans</strong> von Leverkusen ist der Buschbergsee als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Im Regionalplan Köln werden der Buschbergsee und seine angrenzenden Felder als Bereich zum Schutz der Natur (BSN) deklariert.</p>
<p>Der BSN „Buschbergsee“ ist ein ökologisch extrem wertvoller Lebensraum und einzigartig im weiten Umfeld. Auf kleinem Raum wechseln sich Wasserflächen mit Hecken und Agrarlandschaft ab. Dadurch existieren hier Lebensräume für viele Vogelarten wie Baumfalke, Grauammer, Kiebitz, Heringsmöwe, Lachmöwe, Mittelmeermöwe, Rotmilan, Schwarzmilan, Silbermöwe, Sturmmöwe und Wanderfalke. Dazu kommen seltene und zum Teil bedrohte Singvögel wie Nachtigall, Klappergrasmücke, Orpheus- und Gelbspötter, Neuntöter und Feldlerche, die hier brüten.</p>
<p>Das Besondere am Buschbergsee ist, dass er nicht nur <strong>Brutplatz</strong> seltener Vogelarten, sondern das gesamte Jahr über wichtig für die Natur ist. Auch in der <strong>Zugzeit</strong> der Vögel von ihren nordischen Brutgebieten zu den Überwinterungsgebieten im Süden und zurück offenbart dieser Lebensraum sein besonderes Potential. So konnten hier z.B. die von Aussterben bedrohten <strong>Schwarzstörche</strong>, <strong>Sumpfohreulen</strong> und <strong>Kornweihen</strong> beobachtet werden. Direkt über die Kiesgrube ziehen im Herbst und Frühjahr die <strong>Kraniche</strong>.</p>
<p>Angesichts so viel positiver Entwicklung stellt sich natürlich die Frage, auf welchen Maßnahmen dieser Erfolg basiert. „Ich denke, das Wichtigste ist der vollständige <strong>Zaun</strong> um das ganze Schutzgebiet. Man kann sich leicht vorstellen, dass ein paar Feiernde oder Zelte ganz schnell die seltenen Tiere vertreiben würden.“ sagt der Naturschutzpfleger Max Appellshofer von der NABU Naturschutzstation Leverkusen-Köln. Weiterhin ist sehr wichtig, dass im Buschbergsee eine enorme Vielfalt von <strong>verschiedenen Lebensraumtypen</strong> vorhanden ist. Die Uferbereiche eines Flusses sind normalerweise Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Im Buschbergsee ist ein einzigartiger Ersatzlebensraum für das Rheinufer entstanden, da dieses in Leverkusen meist mit Industrie und Wohnungen bebaut ist. Damit die Flächen auch dauerhaft als Lebensraum zur Verfügung stehen, werden sie von der NABU Naturschutzstation Leverkusen-Köln mit viel Zeit und Fingerspitzengefühl gepflegt und optimiert.</p>
<p>Die nächste Führung, bei der man den Biologen bei ihrer Kartierungsarbeit über die Schulter schauen kann, ist am 8.9.24 von 15 &#8211; 18 Uhr. Treffpunkt ist der Parkplatz Hitdorfer Baggersee, Umlag.</p>
<p>Leider bedroht ein geplantes Monheimer <strong>Windkraftwerk</strong> dieses überregional bedeutende Gebiet. „Auch wir Naturschützer freuen uns natürlich über jedes neue Windkraftwerk. Wichtig ist aber das Augenmaß, um den <strong>richtigen Standort</strong> zu wählen. Und dieser ist genau hier – 300 m von der einer der größten Sturmmöwenkolonie in NRW &#8211; eindeutig falsch. Wir haben im Umfeld genügend Platz für die wichtigen Windkraftwerke – so dass hier neben dem naturschutzwürdigen Buschbergsee keines aufgestellt werden muss.“ sagt der Vorsitzende des NABU-Leverkusen Hans-Martin Kochanek. Zudem stände das Windkraftwerk noch genau in der wichtigen Schneise unserer Zugvögel. „Mit einer umfangreichen und fachlich sehr fundierten <strong>Stellungnahme</strong> haben die Naturschutzverbände NABU und BUND die Stadt Monheim über die negativen Auswirkungen eines Windkraftwerks neben dem Buschbergsee informiert und hoffen immer noch, dass unsere Argumente diese – an dieser Stelle &#8211; umweltschädliche Baumaßnahme verhindern werden“ ergänzt der ortskundige Ornithologe Roger Briesewitz beim Pressetermin.</p>
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