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	<title>Stadtpolitik &#8211; NABU Leverkusen</title>
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	<description>Natur in Leverkusen</description>
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	<title>Stadtpolitik &#8211; NABU Leverkusen</title>
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	<item>
		<title>Klage gegen WEA in Monheim</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/klage-gegen-wea-in-monheim/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 09:30:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[NABU klagt gegen Windrad-Genehmigung in Monheim „Wir sind eindeutig für Windkraft – aber nur am richtigen Standort. Die jetzt genehmigte Windenergieanlage in Monheim neben dem Leverkusener naturschutzwürdigen Buschbergsee wird Natur zerstören“, fasst der Vorsitzende des NABU Leverkusen Dr. Hans-Martin Kochanek zusammen. „Hier würde ein wichtiger naturschutzwürdiger Lebensraum geschädigt, zudem ein Zugvogeltrichter verstopft und weiterhin ein&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>NABU klagt gegen Windrad-Genehmigung in Monheim</h2>
<p>„Wir sind eindeutig für Windkraft – aber nur<strong> am richtigen Standort</strong>. Die jetzt genehmigte Windenergieanlage in Monheim neben dem Leverkusener <strong>naturschutzwürdigen Buschbergsee</strong> wird Natur zerstören“, fasst der Vorsitzende des NABU Leverkusen Dr. Hans-Martin Kochanek zusammen. „Hier würde ein wichtiger naturschutzwürdiger Lebensraum geschädigt, zudem ein <strong>Zugvogeltrichter</strong> verstopft und weiterhin ein <strong>Biotopverbund</strong> zerschnitten – das ist ökologisch nicht vertretbar.“</p>
<p>Seit zwei Jahren hat der Naturschutzverein NABU immer wieder auf die Probleme durch ein Windrad an dieser Stelle hingewiesen. Dieser Standort ist absolut ungeeignet. Daher musste der NABU nun eine Klage gegen das Vorhaben einreichen. „Dieses einzelne Mega-Windrad „Umspannwerk“ widerspricht unserer Ansicht nach zudem der von der Landesregierung vorgegebenen <strong>Strategie für den Standort von Windrädern</strong> und ist für das Ausbauziel der Windkraft in NRW <strong>unnötig</strong>” führt Dr. Roger Briesewitz (Ornithologe NABU Leverkusen) an.</p>
<p>Das Land NRW hat <strong>Windenergiegebiete</strong> ausgewiesen, die 1,8 % der Landesfläche ausmachen. Dort sollen Windräder konzentriert errichtet werden. So werden die Klimaziele des Bundes erreicht und soll <strong>Wildwuchs</strong> reduziert werden. Hier an der Stadtgrenze von Monheim/Leverkusen ist kein Windenergiegebiet ausgewiesen.</p>
<p>Geeignete und vom Land bevorzugte <strong>Alternativstandorte</strong> für das Windrad in Monheim sind daher vorhanden. Der Bau an so ökologisch hoch sensibelen Standorten wie hier ist also für das Erreichen der landes- und bundesweiten Klimaziele nicht erforderlich.</p>
<p>Das Leverkusener Natur-Kleinod Buschbergsee ist eine ehemalige Kiesgrube, die seit 2009 renaturiert und in mit dem Ziel der Optimierung der Natur gepflegt wird. Dort wurden über <strong>130 Vogelarten</strong> jährlich nachgewiesen, darunter sehr seltene Möwen und Singvögel. Zum Vergleich, in einem naturnahen Park oder Garten gibt es ca. 30 Vogelarten. Für sieben seltene Vogelarten, wie zum Beispiel Uferschwalbe oder Reiherente ist es der letzte Platz in Leverkusen, an dem sie ungestört ihren Nachwuchs aufziehen können.</p>
<p>Und nicht genug der Seltenheiten: im Buschbergsee brütet eine der bedeutendsten <strong>Sturmmöwenkolonien</strong> NRWs (bis zu 65 Paare, ganz NRW hat 350-500 Sturmmöwen-Paare). Sturmmöwen gelten als gefährdet durch Windenergieanlagen; die NRW Landesnaturschutzbehörde LANUK empfiehlt Mindestabstände von 1.000 – 3.000 m zu Kolonien. Der geplante Windrad-Standort in Monheim liegt nur jedoch 300 m entfernt.</p>
<p>Das Windkraftwerk würde nicht nur den wertvollen Lebensraum <strong>Buschbergsee</strong> entwerten, sondern auch noch einen <strong>Vogelzugkorridor</strong> blockieren. Denn diese Region ist ein „Flaschenhals“, durch den jeden Herbst Tausende Zugvögel (Singvögel, Greifvögel und Kraniche) Richtung Rhein und weiter nach Westen ziehen. Das<strong> 250 m hohe </strong>Windrad wäre eine massive <strong>Barriere</strong> und würde Schlagopfer verursachen. Zudem zerschneidet es den wertvollen <strong>Biotopverbund</strong> Rheinaue–Monheim und aufgrund der direkten Nähe zum Naturschutzgebiet <strong>Monbagsee</strong> sind auch dort negative Auswirkungen auf Brut- und Rastvögel zu erwarten.</p>
<p>Die geplante Windenergieanlage am Buschbergsee ist aus Sicht des Naturschutzes und der Raumplanung dort nicht zu rechtfertigen. Der NABU klagt jetzt gegen das Projekt, um es zu stoppen und fordert, dass Windenergieanlagen ausschließlich in den ausgewiesenen Windenergiegebieten errichtet werden. Nur so können <strong>Klima- und Naturschutz gemeinsam</strong> gelingen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wahlprüfsteine</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/wahlpruefsteine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2025 18:33:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie geht es weiter &#8211; Kommunalwahl 2025 ? Was können die Leverkusener*innen von den großen Parteien in Sachen Umwelt und Natur erwarten, wenn diese &#8211; durch das Ergebnis der kommenden Kommunalwahl &#8211; in Leverkusen für die nächsten 5 Jahre mit regieren können? Um dies zu erfahren haben NABU und BUND Leverkusen zusammengestellt, was in Sachen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie geht es weiter &#8211; Kommunalwahl 2025 ?</strong></p>
<p>Was können die Leverkusener*innen von den großen Parteien in Sachen Umwelt und Natur erwarten, wenn diese &#8211; durch das Ergebnis der kommenden Kommunalwahl &#8211; in Leverkusen für die nächsten 5 Jahre mit regieren können?<br />
Um dies zu erfahren haben NABU und BUND Leverkusen zusammengestellt, was in Sachen Umwelt und Natur in Leverkusen dringend getan und verbessert werden muss und dies in einem <strong>„<a href="https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2025/07/78b-Kommunalwahl-2025-Wahlpruefsteine-13-8-25-final.pdf" target="_blank" rel="noopener">Programm für eine menschen-, umwelt- und naturschutzgerechte Stadtentwicklung in Leverkusen</a></strong>“ zusammengefasst.</p>
<p>Damit dieses nicht zu umfangreich ist, wurden nur kurz die Oberthemen behandelt:</p>
<ul>
<li>Landschaftsplan und Naturschutz</li>
<li>Flächenschutz</li>
<li>Grün in der Stadt</li>
<li>Klimaschutz</li>
<li>Landwirtschaft</li>
<li>Verkehr</li>
<li>Umwelt</li>
<li>Umwelt in der Verwaltung</li>
</ul>
<p>Dieses Programm wurde an große Leverkusener <strong>Parteien</strong> gesandt, mit der Bitte, ihre Gedanken und Planungen zur Erreichung dieser wichtigen Umwelt- und Naturschutzziele in der nächsten Legislaturperiode darzustellen. Wir sind gespannt auf die Reaktionen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einladung zum Klimastreik</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/klimastreik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 01:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>Demo: Globaler Klimastreik</h2>
<p>Am Freitag, dem<strong> 20. September </strong>2024 rufen auch die <strong>Parents for Future Leverkusen</strong> wieder zu einer Beteiligung am globalen Klimastreik auf: für die Mobilitätswende und die Einhaltung des Pariser Klimaabkommen.</p>
<p>Die Demonstration beginnt<strong> um 16.00 Uhr</strong> vor dem<strong> Rathaus </strong>in <strong>Leverkusen-Wiesdorf<br />
</strong></p>
<h3><strong> Let´s Protest Like There Is A Tomorrow !!<br />
</strong></h3>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Landschaftsplan</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/landschaftsplan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2024 12:53:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Pressemitteilung 21.3.24 &#8211; Landschaftsplan-Entwurf zeigt in die richtige Richtung Der heute gültige Landschafts-Plan von Leverkusen stammt aus dem Jahr 1987 – bedurfte also dringend einer Überarbeitung. Der jetzt diskutierte neue Entwurf der Stadtverwaltung kann aus Sicht der Naturschutzverbände NABU, BUND und LNU als gelungen bezeichnet werden ( siehe auch Rubrik &#8222;Stadtpolitik&#8220; )]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemitteilung 21.3.24 &#8211; Landschaftsplan-Entwurf zeigt in die richtige Richtung</p>
<p>Der heute gültige Landschafts-Plan von Leverkusen stammt aus dem Jahr 1987 – bedurfte also dringend einer Überarbeitung. Der jetzt diskutierte neue Entwurf der Stadtverwaltung kann aus Sicht der Naturschutzverbände NABU, BUND und LNU als gelungen bezeichnet werden ( <a href="https://nabu-leverkusen.de/themen/stadtpolitik/landschaftsplan/" target="_blank" rel="noopener">siehe auch Rubrik &#8222;Stadtpolitik&#8220;</a> )</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Naturschutz für Leverkusen</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/naturschutz-leverkusen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2024 16:28:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BUND Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[NABU Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2><strong>Laut werden für Leverkusen<br />
</strong><strong>&#8211; Naturschutz 2024 </strong></h2>
<p><strong>(s. auch Reiter &#8222;<a href="https://nabu-leverkusen.de/themen/stadtpolitik/" target="_blank" rel="noopener">Themen/Stadtpolitik</a>&#8222;)<br />
</strong></p>
<h3><strong>Stabwechsel</strong></h3>
<p>36 Jahre hat <strong>Erich Schulz</strong> erfolgreich den NABU-Leverkusen geleitet. Im letzten Jahr hat er nun aus Altersgründen den Vorsitz an <strong>Dr. Hans-Martin Kochanek</strong> weitergereicht.</p>
<p>Wir kämpfen wie eh und je für die Verbesserung der <strong>Lebensqualität</strong> der 169.116 Leverkusener und Leverkusenerinnen heute und für die Erhaltung der <strong>Lebensgrundlagen</strong> für unsere Kinder morgen. 180 Leverkusener sterben jährlich durch die Luftverschmutzung. Dazu kommen die vielen, deren Lebensqualität durch Lärmsmog stark eingeschränkt wird. Diese Menschen sind uns wichtig.<br />
Dafür informieren wir, reden mit und zeigen die vielen Möglichkeiten auf <strong>MIT </strong>der Natur zu wachsen. Wir wollen der Natur eine starke Stimme geben!</p>
<p>Der NABU Leverkusen will deshalb zusammen mit der BUND Kreisgruppe daher in diesem Jahr <strong>noch umfangreicher als bisher</strong> den LeverkusenerInnen ihre Möglichkeiten aufzeigen, zusammen mit der Natur zu wachsen.</p>
<h3><strong>Erfolge und Herausforderungen</strong></h3>
<p>Es gibt viele Erfolge für den Naturschutz in Leverkusen – wie die Stabilisierung des Bestandes bedrohter Vogelarten wie Schwarzkehlchen und Neuntöter oder eine im Umkreis von 50 km einzigartige Kolonie der Sturmmöve.</p>
<p>Aber dem gegenüber gibt es auch große Herausforderungen in Form von umfangreicher geplanter <strong>Versiegelungen</strong> von Flächen in Leverkusen, <strong>fehlende Begrünung</strong> im Stadtgebiet usw.</p>
<p>Jeder, der sich etwas auskennt, weiss, dass Leverkusen dringend mehr Grün, <strong>mehr Natur</strong> braucht. Denn Leverkusen gehört mit zu den dicht besiedelsten Bereichen in Deutschland. Fast die Hälfte der Fläche von Leverkusen ist Siedlungsbereich und weitere 13 % werden für Straßen und Autobahnen zur Verfügung gestellt. So ist es kein Wunder, dass der Klimaatlas NRW auch in Leverkusen viele <strong>Hitzeinseln</strong> aufzeigt. Aufgrund der starken Besiedlung weisen die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND seit Jahren darauf hin, dass die Zeit des Neubaus von Gebäuden auf bisher für den Siedlungsbereich nicht genutzten Flächen längst vorbei ist. Es kommt aus Sicht des Schutzes der Natur und eines sozial gerechten und nachhaltigen Leverkusen nur die sinnvolle <strong>Nachverdichtung</strong> im Bestand in Frage.</p>
<p><strong>Flächenfraß ist schädlich<br />
</strong>Nutzung vorhandener Fläche muss Vorrang haben – z.B. Bau über Parkplätzen, Baulücken …<br />
Wichtig ist: Es muss ein effektiver Ausgleich erfolgen: Wenn Bebauung dann <strong>Entsiegelung</strong> in gleicher Größe an anderer Stelle – als ganzes Stück (nicht viele über die Gegend verteilte Einzelstücke) und an einer Stelle, an der wieder ein harmonisches natürliches System entstehen kann (ein funktionierender Lebensraum).</p>
<p><strong>Der Flächenfraß vernichtet Lebensräume.<br />
</strong>Um die Qualität dieser Lebensräume zu beschreiben wird häufig über die dort vorkommenden seltenen Tier- und Pflanzenarten berichtet. Diese dienen also als Kennzeichnung der Qualität. Denn das Aussterben von Kiebitz oder Feldlerche ist wie das Löschen der Festplatte der Arten ohne Sicherungskopie. Das aktuelle Artensterben ist eines der größten Probleme der Menschheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>* Straßenbau</strong></p>
<p><strong>Ein weiter so geht nicht! </strong>Leverkusen wird von vielen <strong>Autobahnen</strong> <strong>zerschnitten</strong>. Das muss aufhören! Ein Rückbau oder eine Tunnellösung sind die einzigen akzeptablen Lösungen für die hier wohnenden Leverkusener und Leverkuserinnen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>* Sportinternat Bayer 04 Kurtekotten</strong></p>
<p>Wieder einmal soll ein <strong>wertvoller Lebensraum </strong>im<strong> Außenbereich</strong> bebaut werden. Wir haben aber zu wenig von diesen Flächen, daher müssen sie <strong>alle</strong> geschützt und <strong>erweitert</strong> werden. Für den Neubau eines Sportlerinternates gibt es sicher noch genügend andere Flächen in unseren bereits bebauten Gebieten.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>* Geplante Feuerwache „Auf den Heunen“</strong></p>
<p>Die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND sehen selbstverständlich den Bedarf für eine Feuerwache. Der geplante Standort <strong>„Auf den Heunen“</strong> kann jedoch aus vielen verschiedenen Gründen <strong>nicht</strong> von den Naturschutzverbänden <strong>akzeptiert</strong> werden.</p>
<p>* Naturschutz</p>
<p>* Klimaschutz</p>
<p>* und einer lebenswerten Stadt Leverkusen</p>
<p>Es gibt mindestens 6 alternative Flächen, welche sich für den Neubau der Feuerwache eigenen würden und viel weniger Schäden anrichten würden.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>* Windkraftwerk an unserer Stadtgrenze nach Monheim neben unserem geplanten NSG Buschbergsee<br />
</strong><em>So nicht!   Windkraft gern – aber nur an der richtigen Stelle</em></p>
<p>Die Auswirkungen der in Monheim geplanten Windenergieanlage an der Grenze zu Leverkusen-Hitdorf könnten dramatisch auf die wertvolle umgebende Natur werden – dies zeigen die aktuellen Untersuchungen der Naturschutzverbände NABU und BUND auf. <strong>Windenergieanlagen</strong> sind auch von den Naturschutzverbänden <strong>gern gesehen</strong>, leisten sie doch einen elementaren Beitrag zu unserer Versorgung mit erneuerbaren Energien. Aber – so wie wir uns auch in der eigenen Wohnung verhalten – muss der Platz genau ausgewählt werden, damit kein Schaden angerichtet wird. Bildlich gesprochen würde niemand eine Waschmaschine genau vor den Fernseher stellen.<br />
Und genau diese Umsicht können NABU und BUND Leverkusen und der NABU Monheim der Stadt Monheimer bei Ihren Planungen in der direkten Nähe zum <strong>Buschbergsee</strong> leider nicht attestieren. Gegen eine Windenergieanlage an der Grenze nach Leverkusen sprechen mehrere wichtige Gründe: Entwertung eines wertvollen Lebensraumes, Fehlen wichtiger Grundlagen in der <strong>Artenschutzbewertung</strong> wie Fledermauskartierung und die unzureichende Berücksichtigung mehrerer seltener Arten wie z.B. dem Baumfalken. Die oberflächliche Bestandserfassung der Möwen, scheinbar ohne Begehung des Buschbergsees, lässt leider befürchten, dass auch andere Themen vernachlässigt wurden.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>* Lichtsmog<br />
</strong>Ein in den letzten Jahren immer stärker werdendes Problem. Die Städte werden immer heller. Wir alle wissen, dass wir bei Licht nicht schlafen können, dass unser Hormonhaushalt durcheinander kommt – und das gilt ebenfalls für die alle Lebewesen in der Natur. Daher brauchen wir ausreichend Licht für unsere Sicherheit – und endlich das Abschalten von all dem unnötigen und grellen Licht, was uns die Nacht vergrault.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>* Landschaftsplan – längst überfällig. </strong></p>
<p>Leverkusen hinkt hinterher. Der Rheinisch-Bergische Kreis hat schon die dritte Auflage, wir immer noch die erste von 1987. Zur Zeit hat Leverkusen nur 2,25 % der Fläche unter Naturschutz gestellt, in NRW sind es 8%, Landesziel ist 15%, die Naturschutzverbände fordern sogar landesweit 20% Biotopschutzsysteme.</p>
<p>Wir begrüßen daher die vorgesehene Novellierung des Landschaftsplanes und wünschen uns einen kreativen und offenen Diskurs mit den vielen Anregungen, die sicher im Laufe der kommenden Offenlage eingebracht werden.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>* Grünsatzung – zukunftsweisend und sehr sinnvoll.</strong></p>
<p>Die Aufgabe der Grünsatzung ist nach Ansicht der Naturschützer, dafür zu sorgen, dass bei Neubauten alles getan wird, um die durch sie erzeugten Probleme für die Natur zu reduzieren. Das Gebäude und sein Umfeld müssen folgerichtig so gestaltet sein, dass von ihm so viele positive Ausstrahlungen wie möglich in Sachen <strong>Artenvielfalt</strong>, <strong>Wasserhaltevermögen</strong> und <strong>Klimaschutz</strong> ausgehen. Der vorliegende Entwurf hat viele gute Aspekte, aber vor einer Verabschiedung durch den Stadtrat sollte das großes Weiterentwicklungspotential noch eingearbeitet werden. So z.B. ausschließlich „<strong>standortgerechte</strong> und <strong>heimische</strong>“ Pflanzen zu verwenden. In dem Entwurf werden „naturverträgliche Arten“ vorgeschlagen. „Der Begriff „naturverträglich“ ist im gärtnerischen Sinne nicht eindeutig definiert und kann daher zu vielerlei Fehlinterpretationen führen. Er ist daher wichtig ihn durch „einheimische“ zu ersetzen. Nur so kann die notwendige Förderung der Artenvielfalt erfolgen. Irritiert hat uns z.B., dass in der Pflanzen-Vorschlagsliste sogar der <strong>Kirschlorbeer</strong> aufgeführt wird. Dieser Strauch wird von vielen Naturschutz-Fachleuten als keineswegs förderlich angesehen und verbreitet sich invasiv. Diese schlechte Eigenschaft ist allgemein – auch in Wikipedia – bekannt. Jede Chance der Begrünung muss unbedingt genutzt werden, so sollte der durch die Grünsatzung festgeschriebene <strong>Begrünungsanteil</strong> auf Tiefgaragen außerhalb der Wege von 60% auf 100% erhöht werden.<br />
Wir würden uns freuen, wenn durch eine umfangreich ergänzte Grünsatzung endlich ein Regelwerk für die Gestaltung eines zukunftsfähigen Leverkusens geschaffen wird. Dieses ist aus Sicht unserer Enkel genauso wichtig für den Hausbau wie die uns heute selbstverständliche DIN-Norm von Abflussleitungen oder z.B. die vorgeschriebenen Maßnahmen für den Brandschutz.</p>
<p>Genauso notwendig wie die <strong>Grünsatzung</strong> für Neubauten ist natürlich auch eine Grünsatzung für die <strong>bestehenden Gebäude</strong> und sollte unbedingt entwickelt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Chancen der Bürger und Bürgerinnen</h2>
<p><strong>Wir wollen noch mehr aufzeigen, dass die Bürger und Bürgerinnen  viele Chancen haben, zukunftsschonend zu handeln und mitzugestalten:<br />
</strong>&#8211; Mitreden und Mitgestalten – die Naturschutzverbände sind in vielen städtischen Gremien: Beirat für Natur- und Landschaft, Jagdbeirat, Beirat für Nachhaltigkeit – wir wollen mit allen Bürgerinnen und Bürgern zusammen auf diese Weise mithelfen bei der Entwicklung eines zukunftsfähigen Leverkusens.<br />
&#8211; Aktiventreff – jeden 2. Mittwoch im Monat treffen sich alle, die aktiv sind oder gern in einem der vielen Handlungsfelder des Natur- und Umweltschutzes aktiv sein wollen und entwickeln gemeinsam Konzepte und Handlungen für Leverkusen.<br />
&#8211; Tipps für zukunftsorientiertes Handeln – Hompage, Facebook</p>
<p><strong>Wir wollen alle BürgerInnnen einladen, die Naturschönheiten Leverkusens noch besser kennenzulernen mit unseren</strong></p>
<p>&#8211; vielen attraktiven <strong>Kurs-Angeboten</strong>:  z.B. zu finden auf den homepages, Facebookseiten, im Programmheft (kann gerne bestellt werden) oder jeder kann sich in unseren E-Mail-Verteiler aufnehmen lassen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Autobahnausbau Leverkusen</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/autobahnausbau-leverkusen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 01:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitmachaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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			<h2>Demo am 4.2.24 &#8211; Widerstand gegen den Autobahnausbau in Leverkusen</h2>
<p><strong>&#8211; BUND und NABU bitten um Teilnahme!</strong></p>
<p>Am Sonntag, den <strong>04.02.24</strong> ab <strong>12 Uhr</strong> laden die Parents 4 Future Leverkusen zu einer Kundgebung ein. Treffpunkt ist &#8222;<strong>Rheinallee 99, 51373 Leverkusen &#8211; Ecke Westring&#8220;. </strong>Die Veranstaltung wird parallel zur offiziellen Eröffnungsfeier der ersten neuen Rheinbrücke mit den Ministern Wissing, Wüst und Co. stattfinden.</p>
<p>Das ist eine sehr gute Gelegenheit unseren Protest zum Ausdruck zu bringen! Der <strong>veraltete</strong> und nicht mehr legitimierte <strong>Bundesverkehrswegeplan</strong> (BVWP) muss beerdigt werden. Das weitere Verschwenden von Zeit, Geld und Ressourcen für noch mehr Straßen ist unverantwortlich.</p>
<p>Die Milliarden sollten stattdessen z.B. lieber für den Schienenausbau und öffentliche Verkehrsmittel verwendet werden!</p>
<p>Leverkusen ist erst der <strong>Anfang des Autobahn Desasters im Rheinland</strong> das es zu verhindern gilt, wenn wir nicht die nächsten 10-20 Jahre im Baustellenchaos versinken wollen &#8211; und die Wirtschaftskraft gleich mit.</p>
<p>Bitte <strong>teilen / kopieren</strong> Sie den Aufruf zur Demo auch in Ihrem Familien- und Bekanntenkreis, in der Nachbarschaft und bei den Kolleginnen und Kollegen.</p>
<p>i.V. für Patents 4 future</p>
<p>leverkusen[at]parentsforfuture.de</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grünsatzung verbesserungswürdig</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/gruensatzung-lev/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2023 12:13:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Entwurf der Grünsatzung für Neubauten in Leverkusen &#8211; noch viel Potential zur Weiterentwicklung in Sachen Natur Jeder der sich etwas auskennt, weiß, dass Leverkusen dringend mehr Grün, mehr Natur braucht. Denn Leverkusen gehört mit zu den dicht besiedeltsten Bereichen in Deutschland. Fast die Hälfte der Fläche von Leverkusen ist Wohnbereich sowie Industrie und weitere 13&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Entwurf der Grünsatzung für Neubauten in Leverkusen &#8211; n</strong><strong>och viel Potential zur Weiterentwicklung in Sachen Natur</strong></h2>
<p>Jeder der sich etwas auskennt, weiß, dass Leverkusen dringend mehr Grün, mehr Natur braucht. Denn Leverkusen gehört mit zu den <strong>dicht besiedeltsten Bereichen in Deutschland</strong>. Fast die Hälfte der Fläche von Leverkusen ist Wohnbereich sowie Industrie und weitere 13 % werden für Straßen und Autobahnen zur Verfügung gestellt. So ist es kein Wunder, dass der Klimaatlas NRW auch in Leverkusen viele <strong>Hitzeinseln</strong> aufzeigt. Aufgrund der starken Besiedlung weisen die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND seit Jahren darauf hin, dass die Zeit des Neubaus von Gebäuden auf bisher für den Siedlungsbereich nicht genutzten Flächen längst vorbei ist. Es kommt aus Sicht des Schutzes der Natur nur die <strong>Nachverdichtung</strong> im Bestand in Frage.</p>
<p>Nach einer Untersuchung der Universität München ist es für eine klimagerechte Stadt elementar, dass mindestens 40 % der Siedlungsfläche begrünt ist. Die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND sehen daher, wenn doch neu gebaut werden sollte, die vorgestellte <strong>Grünsatzung</strong> als einen positiven längst überfälligen Schritt zu einer lebenswerten Stadt. Die Aufgabe der Grünsatzung ist es nach Ansicht der Naturschützer dafür zu sorgen, dass bei <strong>Neubauten</strong> alles getan wird, um die durch sie erzeugten Einschnitte für die Natur zu reduzieren. Das Gebäude und sein Umfeld müssen folgerichtig so gestaltet sein, dass von ihm so viele positive Ausstrahlungen wie möglich in Sachen <strong>Artenvielfalt, Wasserhaltevermögen </strong>und<strong> Klimaschutz </strong>ausgehen.</p>
<p>Denn: die <strong>Artenvielfalt</strong> ist auch in Leverkusen in den letzten Jahren für jeden sichtbar extrem gesunken – wo gibt es z.B. noch Mehlschwalben oder Feldlerchen, die früher überall in Leverkusen zu finden waren. Das <strong>Wasserhaltevermögen</strong> der bebauten Flächen ist <strong>stark verringert </strong>– es gibt immer weniger nicht versiegelte Fläche, von einer funktionierenden Schwammstadt ist Leverkusen noch weit entfernt. Und allein schon aufgrund der heute vorhandenen Bebauung werden die <strong>Hitzeinseln</strong> in der Stadt immer mehr zunehmen und somit wird sich Leverkusen immer mehr aufheizen.</p>
<p>„Wir bitten daher die Politik und die Verwaltung, viel intensiver als bisher <strong>umfassende Konzepte</strong> zu realisieren, die auch im bereits bebauten Siedlungsbereich – als die größte genutzte Fläche in Leverkusen – zu mehr Artenvielfalt, Wasserhaltevermögen und Klimaschutz beitragen,“ fordert der Vorsitzende des Leverkusener Naturschutzbundes NABU Dr. Hans-Martin Kochanek. „Der vorgestellte Entwurf der Grünsatzung stellt zumindest in Richtung Neubau einen ersten, seit langem überfälligen, Schritt dar“. Da wir in Leverkusen einen extrem hohen<strong> Nachholbedarf</strong> an nachhaltig funktionierendem „Grün“, mit der dringend notwendigen Zweckzuweisung zum Artenschutz, Wasserhaltevermögen und Klimaschutz haben, ist es <strong>zwingend nötig</strong>, dass jeder Neubau in diesem Sinne <strong>maximal effektiv </strong>ausgestattet wird.</p>
<p>Um diese für alle Bürger und Bürgerinnen Leverkusens wichtigen Ziele zu erreichen, bietet der Entwurf der Grünsatzung viele gute <strong>Ansätze</strong>, die jedoch in einigen Bereichen weit hinter den fachlich begründeten Erfordernissen zurückbleiben. In einer umfangreichen Stellungnahme haben daher die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND die Politik und die Verwaltung über ihre Vorschläge zur Optimierung der Satzung informiert. Eine der Forderungen ist, ausschließlich <strong>„standortgerechte </strong>und<strong> heimische“ Pflanzen</strong> zu verwenden. In dem Entwurf werden „naturverträgliche Arten“ vorgeschlagen. „Der Begriff „naturverträglich“ ist im gärtnerischen Sinne nicht eindeutig definiert und kann daher zu vielerlei Fehlinterpretationen führen. Er ist daher wichtig ihn durch „einheimische“ zu ersetzen. Nur so kann die notwendige Förderung der Artenvielfalt erfolgen,“ betont die Sprecherin des BUND Leverkusen Ingrid Mayer.</p>
<p>Sinnvoll ist es auch, in einer Liste zur Satzung die zu verwendenden <strong>Pflanzenarten</strong> eindeutig festzulegen – dies erleichtert den Umgang und die Gestaltung der Gärten im Sinne des Satzungsziels sehr. Wie aus der Literatur und langjähriger Erfahrung der Naturschützer wohlbekannt ist, können Pflanzen, die hier nicht heimisch sind, in der Regel kaum eine Wirkung für die Förderung der Artenvielfalt entwickeln. Daher stehen die Vorschläge für die Pflanzung von nicht heimischen Arten im Entwurf der Grünsatzung aus Sicht des Naturschutzes dem Ziel dieser Grünsatzung: der Förderung des Artenschutzes, genau entgegen. „Irritiert hat uns z.B., dass in der Pflanzen-Vorschlagsliste sogar der <strong>Kirschlorbeer</strong> aufgeführt wird. Dieser nicht heimische Strauch wird von vielen Naturschutz-Fachleuten als keineswegs förderlich angesehen und verbreitet sich invasiv. Diese schlechte Eigenschaft ist allgemein – auch in Wikipedia – bekannt“, so Erich Schulz vom NABU Leverkusen.<br />
Es fehlen auch Vorgaben für effektive Pflanzen-Arten für die <strong>Begrünung der Dächer</strong>. Diese sind sehr wichtig, denn nur die richtigen Pflanzen können z.B. als Nahrungspflanzen für die bedrohten Wildbienen dienen. Hier könnte z.B. auf die entsprechenden Listen der Verbraucherzentrale NRW verwiesen werden.</p>
<p>Eine heutzutage bereits etablierte technische Möglichkeit für Wasserhaltung, Klimaschutz und Artenvielfalt in der Stadt ist die <strong>Dachbegrünung</strong>. Daher sollte sie bei Neubauten immer vollständig vorgeschrieben werden und nicht nur bei Flachdächern, sondern auch, wie man es inzwischen immer häufiger sieht, bei Dächern bis 45% Dachneigung. Die Erdschicht muss für ein gutes Wachstum der Pflanzen dick genug sein. Eine extensive Dachbegrünung benötigt allein für ein sicheres Wachstum der Pflanzen ca. 8-15 cm <strong>Substrat</strong>. Bei nur 8 cm Substratschicht – wie im Entwurf der Satzung &#8211; erhöht sich die Gefahr, dass die Pflanzen im heißen Sommer austrocknen/absterben und daher die Zeit u.a. der Sauerstoffproduktion, der Staubfilterung sowie der Nahrungsbereitstellung für z.B. die bedrohten Wildbienen reduziert wird. Ebenfalls muss die Substratschicht eine gewisse Stärke erreichen, damit eine Wasserrückhaltung in nennenswertem Umfange erfolgt. Dies ist sehr wichtig, denn viele Leverkusener haben in der Flutnacht 2021 schmerzlich erfahren, was passiert, wenn zu wenig Wasserrückhaltung in Gebäudenähe erfolgt. Aus diesen drei Gründen – Artenschutz, Wasserrückhaltung und Klimaschutz – bitten die Naturschutzverbände darum, die Substratschicht für Neubauten auf mindestens 15cm festzulegen.</p>
<p>Da neue <strong>Tiefgaragen</strong> ebenfalls heute vorhandene Freifläche versiegeln werden, ist es nur folgerichtig, dass sie auf der Oberfläche maximal begrünt werden. Die Naturschutzverbände bitten daher darum, den Begrünungsanteil außerhalb der Wege von 60% (Entwurf der Satzung) auf 100% zu erhöhen.</p>
<p><strong>Hecken</strong> produzieren nicht nur Sauerstoff, sondern bieten auch Schutz und einen Platz zum Brüten für Vögel in der Stadt. Eine Nutzung der Hecken als Brutplatz für Vögel ist von einer gewissen Dichte und Breite der Hecke abhängig. Diese wird in der Regel erst ab ca. 1,5 Meter Breite erreicht. Die Naturschützer schlagen daher vor, eine dreireihige Hecke von mindesten 1,5 Meter Breite vorzuschreiben.</p>
<p>Über den Sinn und die Wichtigkeit einer <strong>Fassadenbegrünung</strong> zu diskutieren ist heute im Jahr 2023 aus Sicht aller Fachleute überflüssig. Denn seit langem ist bekannt und nachgewiesen, dass eine Begrünung der Fassade sehr effektiv den Lärm mindert, für die Kühlung in der Stadt und im Haus sorgt, die Luft reinigt und Vögeln und Schmetterlingen Nahrung und einen sicheren Brutplatz bietet. Sie ist leicht anzupflanzen und überall, wo keine Fenster oder Türen sind, kann dadurch Grünes das Auge der Betrachter erfreuen. Der Entwurf der Grünsatzung sieht nur einen Begrünungsgrad von 60% der Möglichkeiten einer Fassade vor, aus Sicht des Natur- und Klimaschutzes ist es wichtig, dass die gesamte nutzbare Fassadenfläche begrünt wird.</p>
<p>„Wir würden uns freuen, wenn durch eine <strong>ergänzte </strong>Grünsatzung für Neubauten endlich ein Regelwerk für die Gestaltung eines zukunftsfähigen Leverkusens geschaffen wird. Dieses ist aus Sicht unserer Enkel genauso wichtig für den modernen Hausbau wie die uns heute selbstverständliche DIN-Norm von Abflussleitungen oder auch die Vorschriften für den Brandschutz“ erläutert der Vorsitzende des NABU Leverkusen die Bemühungen der Naturschützer NABU und BUND für eine Optimierung des Satzungsentwurfes.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Grünsatzung wichtig</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/gruensatzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2023 11:42:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtpolitik]]></category>
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			<p>Stellungnahme zum Artikel im KSTA „Schale Zwangsbegrünung“ und Rechtsfehler vom 27.11.2023<br />
Leserbrief von Ingrid Mayer (für BUND und NABU Leverkusen)</p>
<p>Ich hatte schon eher mit dem Aufschrei der Immobilienbranche und der Rechtsgelehrten gerechnet – eröffnet sich doch mit der geplanten Grünsatzung ein ungeheures Feld für Einsprüche aller Art.</p>
<p>Das Ziel der Satzung, die „<strong>Förderung der Klimaschutzziele</strong> der Stadt Leverkusen und der <strong>klimaangepassten Innenentwicklung</strong>“ (§ 1) mit Aussagen wie die Stadt solle „unterschiedslos mit einer undifferenzierten Einheitszwangsbegrünung überzogen werden“ oder das Vorhaben sei eine „ stadtweit starre und uniforme Begrünungsorgie“ zu kommentieren, weist auf eine fundamentale <strong>Nichtbeachtung der unzähligen wissenschaftlichen Studien</strong> der letzten Jahrzehnte zur Rolle einer grünen Infrastruktur im Kampf gegen den Klimawandel hin. Ob <strong>begrünte Fassaden</strong> und <strong>Dächer</strong>, <strong>Parks</strong> oder <strong>Gärten</strong>: Stadtgrün bildet die Voraussetzung für nachhaltige, resiliente und <strong>zukunftsfähige Städte</strong>. Wer natürlich wilden Wein, Knöterich, Waldrebe oder Geißblatt, Pfeifenwinde oder den immergrünen Efeu, ohne näher hinzusehen und ohne ihren vielfältigen Nutzen in Betracht zu ziehen, nur für grünes Einheitsgestrüpp hält, dem ist wahrscheinlich nicht zu helfen.</p>
<p>Bei aller Fehlerhaftigkeit der Satzung, auf die die Naturschutzverbände in ihrer Stellungnahme hingewiesen haben, bleibt sie ein Schritt in die richtige Richtung!</p>
<p style="text-align: left;">„Nach dem Leitsatz ‚Alles, was waagrecht ist unter freiem Himmel, gehört der Natur‘ sind alle Dächer konsequent begrünt, so dass man aus der Vogelperspektive das Haus nur als grüne Natur erkennen kann. <strong>Wir sind Gast der Natur</strong>. Was wir der Natur wegnehmen durch den Hausbau, muss wieder aufs Dach kommen als Erdschicht für natürlichen Gras- und Baumbewuchs… Die Grasbedachungen vermindern Staub, Lärm, Heizkosten. Erzeugen Sauerstoff, mindern Klimagegensätze, auch das sind Kostengewinne. Die Blanz ist auf alle Fälle positiv“ – mit diesen Worten begleitet Friedensreich <strong>Hundertwasser</strong> in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts eines seiner zahlreichen Bauprojekte in <strong>Wien</strong> – üppig begrünt und farbenfroh gehören sie heute zu den Attraktionen der österreichischen Hauptstadt, nachdem sie zu ihrer Entstehungszeit so manchen Rechtsstreit auf sich gezogen haben…</p>
<p>Kreativität und individueller Gestaltung steht eine Grünsatzung nicht im Wege!</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Neue Feuerwache &#8211; alternative Standorte</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/neue-feuerwache-alternative-standorte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2023 13:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[BUND Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[NABU Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwache]]></category>
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			<h2>Pressetermin am 7.10.23 der Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND Leverkusen</h2>
<p>Die alte Feuerwache im Leverkusener Stadtteil Opladen liegt mitten im Siedlungsgebiet, ist alt, sanierungsbedürftig und für die heutigen Ansprüche zu klein. Das ist nun seit fast 20 Jahren allen bekannt.</p>
<p>Deshalb plant die Stadt Leverkusen schon lange einen <strong>Neubau</strong>. Seit einem Jahr wurde bekannt, dass die „Feuerwache Nord“ im Norden der Stadt Leverkusen an der Grenze zu Langenfeld-Reusrath an der Solinger Straße, Gemarkung „<strong>Auf dem Heunen</strong>“ erstellt werden soll.</p>
<p>Die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND sehen selbstverständlich den Bedarf für eine Feuerwache. Der geplante Standort <strong>„Auf den Heunen“</strong> kann jedoch aus vielen verschiedenen Gründen:</p>
<p>* des Naturschutzes<br />
* des Klimaschutzes<br />
* und einer lebenswerten Stadt Leverkusen</p>
<p><strong>nicht</strong> von den Naturschutzverbänden <strong>akzeptiert</strong> werden.</p>
<p><strong>Hier einige der wichtigsten Gründe:</strong></p>
<ul>
<li>Dieses Gebiet ist aus Sicht des Naturschutzes wertvoll und daher nicht ohne Grund als <strong>Landschaftsschutzgebiet </strong> D.h. es ist ein nach § 26 des Bundesnaturschutzgesetzes „<em>rechtsverbindlich festgesetzte Gebiete, in denen zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung des Naturhaushaltes ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft erforderlich ist</em>“.</li>
<li>Weiterhin bildet es eine unabdingbare Pufferzone zu den angrenzenden besonders schützenswerten Gebieten welche als <strong>Natura 2000-Gebiet</strong> (Nr. DE-4808-301) als<strong> FFH-Gebiet Wupper </strong>(Flora- und Faune-Schutzgebiet) ausgewiesen sind. Wie wir alle aus leidvoller Erfahrung wissen, sind solche großen Pufferzonen wichtig, da sonst die Flora und Fauna besonders geschützter Gebiete in Mitleidenschaft gezogen würde.</li>
<li>Eines der großen Probleme in Leverkusen ist die immer stärker zunehmende Besiedlung. Daher mussten die Naturschützer spätestens seit 20 Jahren melden: <strong>Leverkusen ist voll</strong>! Wir dürfen u.a. aus Naturschutzgründen außerhalb der bestehenden Siedlungen nicht weiter bauen!</li>
<li>Wir erwarten, dass bei allen Bauvorhaben erst alle Möglichkeiten der <strong>Nachverdichtung</strong> ausgeschöpft werden, ehe in die freie Landschaft gebaut wird. Nur so kann die Zersiedelung der Landschaft verhindert werden. Leverkusen hat in dieser Richtung jahrelang die Vorsorge schleifen lassen. Die Fläche in Opladen „an der Fuchskuhl“ (am Burger-King) war bereits jahrelang für den Feuerwehrneubau vorgesehen worden. Dann wurde sie bebaut und steht nun nicht mehr zur Verfügung.</li>
<li>Wir wünschen uns, dass Leverkusen <strong>zeigt</strong>, dass wir als Stadt fortschrittlich sind. Dass wir nicht dem falschen Trend in NRW folgen, wo im mehrjährigen Mittel etwa <strong>12 Hektar Freiraum pro Tag </strong>durch neue Wohn- und Gewerbegebiete, Straßenbau, Tagebau, Kies-Abbau und andere Abgrabungen unwiederbringlich verloren Um sich die Dimension bewusst zu machen: Dies sind ca. <strong>18 Fußballfelder Fläche pro Tag</strong>!</li>
<li>Das Plangebiet liegt in der <strong>Frischluftschneise</strong> für den Stadtteil Rheindorf. Laut Klima-Analyse des Landes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) handelt es sich um eine auf lokaler und regionaler Ebene für die <strong>Kaltluftversorgung</strong> bedeutsame Fläche – ein sehr relevanter Punk t in Bezug auf die künftig immer heißer werdenden Sommer.</li>
<li>Wertvolle <strong>Ackerfläche</strong> mit „Parabraunerde“ ginge verloren. Hier wäre das Schutzgut Boden in erheblichem Maß betroffen. Die Lenkung der Bodeninanspruchnahme auf weniger hochwertige Böden muss oberste Richtschnur bei Planungen sein!</li>
<li>Die Fläche für die geplante neue Feuerwache hat <strong>Hanglage</strong>, es müsste eine massive Anschüttung (bis zu ca. 7 m) erfolgen.</li>
<li>Der neu anzulegende <strong>Abwasserkanal</strong> müsste mittels eines Dükers unter der Autobahn A3 durchgeführt werden, oder die gesamte Strecke bis Rheindorf … – Kostenerhöhung !!</li>
<li>Bei <strong>Starkregen</strong> bestünde die Gefahr, dass das Wasser, welches vom Kanal nicht aufgenommen werden kann, talwärts in das Natura 2000-Gebiet und in das FFH-Gebiet Wupper fließt und evtl.<strong> das Hochwasser  der Wupper verstärkt</strong>. (Rückblick: Starkregenereignis Juli 2021 in Leverkusen-Opladen)</li>
<li>Durch die Bebauung werden bis zu 12.000 m2 versiegelt. Es besteht somit die Gefahr, dass sie dadurch nicht mehr zur Versickerung von Regenwasser dienen und so für die Erneuerung des <strong>Grundwassers </strong><strong><strong>vor Ort</strong></strong></li>
<li>Über die Fläche führen <strong>Wildwechsel</strong>. Bei Bebauung wird die Überquerung der Fläche für wildlebende Tiere eingeschränkt: Wildunfälle können sich auf der stark befahrenen Straße häufen.</li>
<li>Eine Untersuchung der technischen Universität München hat gezeigt, dass mindestens 40% einer Kommune Grünflächen sein muss, um im Sommer für kühlere Temperaturen zu sorgen – da sind wir in Leverkusen weit von entfernt, daher schmerzt jeder Meter, der wieder versiegelt wird.</li>
</ul>
<p><strong>Wider alle Vernunft</strong> wird jedoch versucht, einen längst gefassten <strong>Plan durchzupeitschen. </strong>Alle <strong>Einwände</strong> der Naturschutzverbände gegen diesen denkbar schlechtesten Standort für die notwendige neue Feuerwache sind den Entscheidungsträgern hinreichend bekannt. Es ist erstaunlich, <strong>wie sorglos unsere Stadt mit den Gütern umgeht, auf denen unsere Zukunft aufbauen muss</strong>.</p>
<p>Der <strong>Flächenfraß</strong> bleibt somit eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit – er zerstört Jahrhunderte alte Kulturräume, Landwirtschafts- und Naturflächen und wirkt sich negativ auf <strong>Klimawandel</strong>, <strong>Verkehrswende</strong> und unbedingt notwendige <strong>Artenvielfalt</strong> aus. Tiere und Pflanzen verlieren durch die Bebauung und durch die <strong>Landschaftszerschneidung</strong> dringend benötigten Raum, in dem sie ungestört leben und sich fortpflanzen können. Es fehlt ihnen nicht nur die Fläche selbst – als <strong>Nahrungsgrundlage</strong> unentbehrlich! –, sondern auch die <strong>Vernetzung der Lebensräume</strong> zum Austausch ihres Genpools.</p>
<p>Jede auch nur kleine neue Baufläche außerhalb der Besiedlung schadet und muss daher verhindert werden.</p>
<p>Wir brauchen <strong>Grün-</strong> und <strong>Freiflächen als klimaökologische Ausgleichsräume</strong>. Hitzebelastete Siedlungsräume wie Rheindorf sind auf solche Ausgleichsräume <strong>angewiesen</strong>, die den Luftaustausch und die Versorgung mit Kaltluft fördern (vgl. „Klimaanalyse NRW“ des LANUV).</p>
<p>Aufgrund der bisherigen Fehler in der Stadtplanung in Leverkusen sind nun innerhalb des Stadtgebietes Flächen für eine Feuerwache rar. Die Naturschutzverbände haben daher genau geprüft, welche Flächen aus ihrer Sicht für die neue Feuerwache – aus Sicht der o.g. Gründe – mit dem entsprechenden <strong>sinnvollen</strong> !!!!! <strong>Ausgleich</strong> – geeignet wären.<br />
(Exkurs: Ein <strong>Ausgleich</strong> ist nur dann aus ökologischer Sicht sinnvoll, wenn an anderer <strong>geeigneter</strong> Stelle eine gleich große Fläche neu für die Natur zur Verfügung gestellt wird, die dann auch dauerhaft gepflegt wird. Eine Entsiegelung von vielen kleinen „Garagengroßen“ Flecken erhöht zwar die Versickerungsrate – aber mehr nicht – und ist daher als Ausgleich ungeeignet)</p>
<p>Wir sind der Ansicht, dass es <strong>mindestens  5 Alternativflächen gibt</strong>. Diese sind sicher aus der ein oder anderen Sicht ebenfalls problematisch, aber aus unserer Sicht deutlich besser geeignet als „Auf dem Heunen“. Wir können uns gut vorstellen, dass bei zielgerichteter wohlwollender Prüfung sicherlich der ein oder andere Standort als sehr gut geeignet erweisen wird.</p>
<ol>
<li>Die Berufsschule in Opladen, an der <strong>Stauffenbergstraße</strong> soll demnächst verlagert werden und auch die daneben liegende alte Bananenreiferei Pott harrt einer neuen Nutzung. Der Standort liegt zentral und wäre daher gut geeignet.</li>
<li><strong>Raoul Wallenberg Straße</strong>: Diese Fläche liegt direkt am Industriegebiet und an einem Wohngebiet. Der Wupperdamm hat hier auch beim Hochwasser 2021 gehalten, so dass bei einer entsprechenden Hochwassersicheren Bauweise (Pfahlbauten können die Menschen schon seit langem – z.B. die Pfahlbauten im Bodensee) hier sehr gut eine Feuerwache entstehen kann. Diese kann 2-stöckig werden, so dass die Fahrzeuge ebenerdig auf die Raoul Wallenberg Straße auffahren können.</li>
<li>+ 4. Die Flächen liegen an der <strong>Düsseldorfer Straße</strong> knapp hinter der Stadtgrenze auf dem Gebiet der Gemeinde Langenfeld. Wir denken, dass sie auch für die Feuerwache geeignet wären, da ja gebietsübergreifende Industriegebiete (geplant an der Solinger Straße) und gebietsübergreifende Windparks (Leverkusen, Monheim, Langenfeld) möglich sind. Daher dürfte es ja wohl auch möglich sein, 50m hinter der Leverkusener Stadtgrenze eine Feuerwache zu errichten.</li>
<li> s.o.</li>
<li><strong>Ecke B8, Karl-Ulitzka Straße:</strong> Die Fläche des ehemaligen Supermarktes liegt sehr verkehrsgünstig und ist groß genug.</li>
</ol>

		</div>
	</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Windkraftanlage Nähe Buschbergsee</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/windkraftanlage-naehe-buschbergsee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 11:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[BUND Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[Fledermäuse]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
		<category><![CDATA[Windkraftanlagen]]></category>
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			<h2><strong>So nicht! Windkraftstandort in Monheim</strong><br />
<strong>Windkraft gern – aber nur an der richtigen Stelle</strong></h2>
<p>Die Auswirkungen der in Monheim geplanten Windenergieanlage an der <strong>südlichen Grenze zu Leverkusen</strong> könnten dramatisch auf die wertvolle umgebende Natur werden – dies zeigen die aktuellen Untersuchungen der Naturschutzverbände NABU und BUND auf.</p>
<p>Windenergieanlagen sind auch von den Naturschutzverbänden gern gesehen, leisten sie doch einen elementare<strong>n Beitrag zu unserer Versorgung mit erneuerbaren Energien</strong>. Aber – so wie wir uns auch in der eigenen Wohnung verhalten – muss der <strong>Platz genau ausgewählt</strong> werden, damit kein Schaden angerichtet wird. Bildlich gesprochen würde niemand eine Waschmaschine genau vor den Fernseher stellen. Und genau diese Umsicht können NABU und BUND Leverkusen und der NABU Monheim dem Flächennutzungsänderungsverfahren, welches am 25. Oktober im Monheimer Stadtrat <strong>genehmigt</strong> wurde, leider nicht attestieren.</p>
<p>Im Gegenteil, obwohl von vom NABU und BUND rechtzeitig eine umfangreiche, fachlich mit Daten über mehrere Jahre ausgestattete <strong>Stellungnahme</strong> der Monheimer Stadtverwaltung zuging, beharrt diese auf ihrer Meinung, dass sie dem Artenschutz in der Planung Genüge getan hätte. Dies können die vielen Fachleute der Naturschutzverbände, welche gerade das Umfeld der geplanten Windenergieanlage an der Leverkusener Stadtgrenze neben Bayer Crop Science seit Jahren genau kennen, nicht bestätigen. Die langjährigen Daten zeigen auf, dass gerade der in direkter Nähe zur geplanten Windenergieanlage PF01 liegende <strong>Buschbergsee</strong> dem Gebiet einen <strong>hohen ökologischen Wert</strong> verleiht, welcher im Gutachten der Stadt Monheim nicht so dargestellt wurde. Die Naturschutzfachleute sind sich einig darüber, dass einer der Gründe dafür die zu kurze Untersuchungsphase der von der Stadt Monheim beauftragten Gutachter ist. So werden in dem Gutachten das Vorkommen des vom Aussterben bedrohten <strong>Baumfalken</strong>, sowie anderen seltenen Greifvögeln, die in dieser Region regelmäßig jagen, nicht ausreichend aufgezeigt. Zu diesen bedrohten Greifvögeln gehören auch <strong>Wanderfalke</strong> sowie<strong> Schwarz- und Rotmilan</strong>. Für den seltenen Rotmilan hat Deutschland eine ganz besondere Verantwortung, denn 60% des weltweiten Bestandes brüten in unserem Land.</p>
<p>Auch wird aus dem städtischen Gutachten die Größe der am Buschbergsee lebenden <strong>Sturmmöwen-Kolonie</strong>, die bis zu 65 Paaren umfassen kann, sowie das einzige Brut-Vorkommen der <strong>Steppenmöwe</strong> in NRW, nicht richtig erkenntlich und gewertet. Ferner gibt es im Gebiet u.a. eine kleine Kolonie von <strong>Kiebitzen</strong>. Der Kiebitz ist Vogel des Jahres 2024 und in unserer Region fast ausgestorben. Dies sind nur einige Vogelarten, die stellvertretend für viele andere den hohen Wert dieses Naturareals aufzeigen, welches durch die angedachte Windenergieanlage stark beeinträchtigt werden wird.</p>
<p>Nicht nur die Fachleute der Naturschutzvereine zeigen auf, dass die Anwesenheit von vielen seltenen Brutvogelarten im direkten Umfeld der Windenergieanlage PF01 im städtischen Gutachten nicht genügend berücksichtigt wird, sondern auch die <strong>untere Naturschutzbehörde der Stadt Leverkusen</strong> weist auf weitere Mängel hin: „…. Ansammlungen von Vögeln, wie Rast- und Zugvögel, sowie Fledermäusen sind durch die Liste (Anlage 1 zu § 45b BNatSchG) nicht betrachtet. Somit wird eine Betroffenheit planungsrelevanter Arten nach § 44 Abs. 1 Nr. 1-3 BNatSchG durch die geplanten Windenergieanlage durch den artenschutzrechtlichen Fachbeitrag nicht ausreichend ausgeräumt (neben dem Tötungsverbot (Nr.1) insbesondere auch hinsichtlich des Störungsverbots (Nr.2) und der Beschädigung bzw. Zerstörung von Fortpflanzungs- und Ruhestätten (Nr.3))….“.</p>
<p>„Zudem würde die geplante Windenergieanlage genau in der einzigen noch vorhandenen <strong>Zugschneise unserer herbstlichen Zugvögel</strong> liegen. Die Windenergieanlage würde wie eine Barriere wirken und somit eine auch <strong>überregional</strong> wirkende negative Ausstrahlung entwickeln“, hat der in Leverkusen-Rheindorf wohnende Kenner der Region, der Ornithologe Dr. Roger Briesewitz, ermittelt.</p>
<p>Aber nicht genug der Probleme an diesem Ort. Wie viele Monheimer und Hitdorfer wissen, fliegen die <strong>Kraniche</strong> im Frühling und im Herbst genau über diese Region. Aber auch noch seltenere Zugvögel nutzen diesen letzten noch nicht bebauten Korridor zwischen Leverkusen und Monheim. So wurde z.B. dort auch die vom Aussterben bedrohte <strong>Sumpfohreule</strong> beobachtet. „Als ein besonderes Manko der vorliegenden Entscheidungsgrundlage für die Monheimer Ratsfraktionen empfinde ich auch das Fehlen einer Prüfung des Vorkommens von <strong>Fledermäusen</strong> in diesem Bereich. Fledermäuse sind besonders gefährdet durch Windenergieanlagen und dort leben mit Sicherheit mehrere dieser seltenen Arten.“ sagt Erich Schulz, der 1. Vorsitzende des NABU-Leverkusen.</p>
<p>„Gegen eine Windenergieanlage an der Grenze nach Leverkusen sprechen mehrere wichtige Gründe: <strong>Entwertung</strong> eines wertvollen Lebensraumes, <strong>Fehlen</strong> wichtiger Grundlagen in der Artenschutzbewertung wie Fledermauskartierung und die unzureichende Berücksichtigung mehrerer seltener Arten wie z.B. dem Baumfalken. Die m.E. oberflächliche Bestandserfassung der Möwen, scheinbar ohne Begehung des Buschbergsees, läßt leider befürchten, dass auch andere Themen vernachlässigt wurden. Daher hatten wir gehofft, dass die Monheimer Ratsfraktionen die vorgeschlagene Flächennutzungsplanänderung für die PF01 ablehnen werden“, so Jörg Baade, zuständig für planungsrechtliche Angelegenheiten beim NABU Monheim am Rhein.</p>
<p>Aber auch für die weiteren geplanten Windkraftkonzentrationszonen PF02 und PF04 werden nach dem umfangreichen Gutachten der Naturschutzverbände negative Auswirkungen auf die Natur erwartet. Hier sind ebenfalls viele wichtige Vogelarten betroffen, u.a. brüten dort <strong>Mäusebussarde</strong> und <strong>Habichte</strong>. Zudem ist auch für diese Bereiche das Vorkommen der <strong>Fledermäuse</strong> nicht bestimmt worden. Die Naturschützer gehen davon aus, dass sich in den Waldgebieten die absolut zu schützenden Fortpflanzungsstätten dieser fliegenden Kobolde der Nacht befinden.</p>
<p>Daher lautet ihre Empfehlung, zuerst die wichtigen Daten zu ermitteln, bevor hier Fakten geschaffen werden. Denn der Schutz der seltenen Tiere kann später nur durch langfristige Abschaltungen der Windenergieanlagen in den kritischen Zeiten erfolgen, die in diesem Fall sehr lange werden können und somit die Wirtschaftlichkeit der Windenergieanlagen und ihre Sinnhaftigkeit für die Stromversorgung in Frage stellen könnten.</p>

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			<h2>Stellungnahme zur „53. Änderung des Flächennutzungsplanes „Windkraft“ der Stadt Monheim“</h2>
<p>Zum Dokument: &#8222;Stellungnahme des NABU Stadtverband Leverkusen und der BUND Ortsgruppe Leverkusen zur „53. Änderung des Flächennutzungsplanes „Windkraft“ der Stadt Monheim“</p>

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