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	<title>Klimaschutz &#8211; NABU Leverkusen</title>
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	<description>Natur in Leverkusen</description>
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		<title>Beleuchtung zu Weihnachten</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/beleuchtung-zu-weihnachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 00:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Lichtverschmutzung: Tipps für die Weihnachtsbeleuchtung In der Weihnachtszeit wollen wir es schön gemütlich haben und uns und unsere Mitmenschen mit der Beleuchtung erfreuen. Mittlerweile wird nicht nur die Wohnung mit viel Licht dekoriert, sondern oft das ganze Haus und der Garten. In Deutschland brennen zu Weihnachten knapp 20 Milliarden Lämpchen und es werden jedes Jahr&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Lichtverschmutzung: Tipps für die Weihnachtsbeleuchtung</h2>
<p>In der Weihnachtszeit wollen wir es schön <strong>gemütlich</strong> haben und uns und unsere Mitmenschen mit der Beleuchtung erfreuen. Mittlerweile wird nicht nur die <strong>Wohnung</strong> mit viel Licht dekoriert, sondern oft das <strong>ganze Haus</strong> und der <strong>Garten</strong>. In Deutschland brennen zu Weihnachten knapp <strong>20 Milliarden Lämpchen</strong> und es werden jedes Jahr mehr. Was viele dabei nicht wissen, ist, dass die Beleuchtung uns und unserer Umwelt <strong>Schaden</strong> zufügt. Auch wenn die <strong>LED</strong>-Lampen immer <strong>effizienter</strong> werden und günstiger, so haben sie durch die <strong>Menge</strong> einen enormen CO2- Ausstoß und verheerende Auswirkungen auf unsere Umwelt.</p>
<h4>Allgemein ist Lichtverschmutzung ist ein ernstzunehmendes Problem:</h4>
<p>Der Wechsel zwischen Tag und Nacht hat im Laufe der Evolution zu einer Anpassung der Lebewesen an diesen Zyklus geführt. Scheint nun nachts das Licht, wird sowohl beim Menschen, als auch bei Pflanzen und Tieren dieser natürliche Zyklus gestört. Bei uns Menschen kann das Licht zu <strong>Schlafproblemen</strong> führen, da insbesondere Melatonin nur bei Dunkelheit produziert wird. Außerdem nutzt nicht nur der menschliche Körper die Dunkelphase für die wichtige Zellreparatur.</p>
<p>Insbesondere <strong>Gärten</strong> sind in den versiegelten Städten oftmals die letzten Rückzugsräume für Tiere. Die künstliche Beleuchtung irritiert die Tiere und stört ihren Tag- und Nachtzyklus. Es kann auch bei den tierischen Gartenbewohnern zu Beeinträchtigungen der <strong>Winterruhe</strong> kommen. Auch <strong>Zugvögel</strong> können durch das Kunstlicht in ihrer Orientierung zu ihrem Winterquartier gestört werden und verlieren so wichtige Kraftreserven. Selbst bei <strong>Bäumen</strong> und <strong>Pflanzen</strong> konnte beobachtet werden, dass sie durch die Beleuchtung später ihr Laub verlieren und es dadurch zu Frostschäden kommen kann.</p>
<h4>Eine Lösung</h4>
<p>Es muss nicht komplett auf die Beleuchtung am Haus und im Garten verzichtet werden, auch wenn weniger hier oft mehr ist! Daher hier vier Tipps für eine schonendere Weihnachtsbeleuchtung:</p>
<p>• Das Hauptproblem ist die <strong>Helligkeit</strong> der Lampen, hier helfen deutlich schwächere Lampen.<br />
• Die Lichtfarbe sollte ein <strong>warmes Gelb</strong> sein. Denn warmes Licht mit etwa <strong>2.000 Kelvin</strong> erleuchtet die Nacht weniger als das schädliche bläuliche Licht mit mehr als 3.000 Kelvin.<br />
• Bitte <strong>keine Blinklichter</strong> und Farbwechsel<br />
• Nutzung einer <strong>Zeitschaltuhr</strong> und die Beleuchtung ab 22 Uhr ausschalten.</p>
<p>Gemeinsam können wir so unserer Umwelt helfen und vielleicht auch wieder <strong>mehr Sterne am Himmel sehen</strong>.</p>
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		<title>Torf</title>
		<link>https://nabu-leverkusen.de/torf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regine Kossler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Mar 2025 00:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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			<h2>Moorschutz beginnt im Garten</h2>
<p>Alle Jahre wieder beginnt im Frühling die Pflanzsaison. Dann werden Blumen in die Balkonkästen eingetopft und die Gartenbeete für Stauden und Gemüsepflanzen vorbereitet.</p>
<p>Im Gartencenter stapeln sich die bunten Säcke mit Erdmischungen. Doch darin <strong>befindet sich leider oftmals Torf</strong> – der Stoff, aus dem unsere <strong>wertvollen Moore</strong> bestehen.</p>
<p>Dabei binden Moore doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Welt. „Das Moor ist damit einer der wichtigen natürlichen Partner gegen den drohenden <strong>Klimawandel</strong>, obwohl sie nur drei Prozent der Landfläche unserer Erde bedecken.“ sagt Ingrid Mayer, die Sprecherin der BUND Kreisgruppe Leverkusen. „Torf gehört daher ins Moor und nicht aufs Beet.“</p>
<p>Moorschutz ist aktuell wichtiger denn je, denn der Schutz der Moore hilft mit, die Klimaerhitzung zu verringern. Ein trockengelegtes Moor gibt mit atemberaubender Geschwindigkeit Kohlendioxid frei. Die bislang unzersetzten Pflanzenreste beginnen sich aufzulösen, und der darin enthaltene Kohlenstoff verbindet sich mit dem Luftsauerstoff zu Klima erwärmendem CO2. Was über Tausende von Jahren angereichert wurde, entweicht innerhalb weniger Jahre. Kein Wunder, dass es Klimaforscher beim Stichwort Torfabbau schaudert. Artenschützern ist der Torfabbau ebenfalls ein Gräuel. Denn wo die lärmenden Torffräsen abgezogen sind, bleiben staubige tote Landschaften zurück. <strong>Sonnentau</strong>, <strong>Orchideen</strong> sowie zahlreiche seltene Vögel wie das <strong>Birkhuhn</strong>, der <strong>Ziegenmelker</strong> oder der <strong>Goldregenpfeifer</strong> sind dadurch in Deutschland vom Aussterben bedroht.</p>
<p>Aber gibt es denn eine Alternative zu Torf? Der einfachste Weg zu guter, fruchtbarer Humuserde ist das <strong>Kompostieren von Grünschnitt und Bioabfällen</strong> wie Obst- oder Gemüseresten. Kompost enthält alle wichtigen Nährstoffe und optimiert den Boden. Wer selbst keinen eigenen Komposter besitzt, hat die Möglichkeit beim städtischen Entsorgungsdienst wie der <strong>AVEA</strong> zu moderaten Preisen <strong>Kompost zu kaufen</strong>. Der <strong>Bergische Kompost</strong> zum Beispiel besteht aus Grünschnittabfällen, die an drei Standorten im Bergischen Land schonend kompostiert werden. Auch bei einigen Baumärkten und Gartencentern gibt es inzwischen die beliebte torffreie Blumenerde. Sie besteht zumeist aus schnell nachwachsenden Rohstoffen wie Rindenhumus, Holz- und Kokosfasern.</p>
<p>Beim Kauf von Blumenerde sollte man daher immer auf die <strong>Aufschrift „ohne Torf”</strong> oder<strong> „torffrei”</strong> achten!</p>

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