Genehmigung

Siebenschläfer stehen unter Naturschutz. Dementsprechend ist für die Ausstattung ihrer Nisthöhlen mit Kameras eine Genehmigung der unteren Landschaftsbehörde notwendig. Ohne eine solche Genehmigung ist der Einbau von Kameras illegal.

Wilhelm Eder beim Bau der Nistkästen

Konstruktion der Nisthilfen

Schon bei der Konstruktion der Nisthilfen müssen verschiedene Dinge bedacht werden:

•    Das Loch im Nistkasten sollte oval sein: 4 * 3,5 cm da passen die Siebenschläfer gut durch

•    Wetterschutzanstrich der Nistkästen mit einer für die Tiere ungefährlichen Farbe (mindestens „Blauer Engel“), innen und das Eingangsloch werden gar nicht gestrichen

•    Verstärkung des Eingangsloches durch Metall, damit keine Spechte den Eingang aufhämmern können.

•    Es muss entschieden werden, ob die Kamera von oben ober seitlich aufnehmen soll
Wir haben uns für beide Varianten entschieden, da beide Positionen Vorteile haben

•    Die Kästen haben im „Wohnbereich des Siebenschläfers“ zwei Türen. Die obere dient der Kontrolle und die untere zur Reinigung des Kastens.

•    Die LED’s und die Kamera entwickeln zwar kaum Wärme, aber vorsichtshalber sollte eine Möglichkeit eingebaut werden, damit oben im Kasten die warme Luft entweichen kann.

•    Als Material wird Vollholz oder Schichtholz genutzt.

Da man Nistkästen mit diesen Ansprüchen nicht kaufen kann, muss eine Einzelanfertigung erfolgen. In unserem Projekt hat Wilhelm Eder diese Aufgabe ehrenamtlich übernommen. Zuerst hat er detaillierte Konstruktionspläne erstellt. Dann hat er in zeitaufwändiger Handarbeit diese Kästen erstellt. Es sind wahre Meisterwerke geworden und sehr detailgenau gefertigt.