typische V-Formation der Kraniche

Frühlingsboten 2017 – die Kraniche kommen zurück!

Aufgrund der milden Wintertemperaturen kommen die ersten Kraniche bereits im Februar zurück! Am Mittwoch den 15.02.2017 flog der erste Trupp mit fast 30 der imposanten Segelflieger über Leichlingen zu ihren Brutgebieten im Norden. Die „Vögel des Glücks“ mit ihrer typischen V-Flugformation und ihren trompetentonartigen Rufen sind im Flug durch den langen vorgestreckten Hals eindeutig von Gänsen unterscheidbar. Bis zu 80 km/h schnell fliegen sie und verkünden jetzt den baldigen Beginn des Frühlings! Sie ziehen nicht nur tagsüber, sondern auch Nachts.

Im letzten Herbst hatten die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, Beobachtungen von fliegenden Kranichen zu melden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Reaktionen auf unseren Aufruf. Es sind über 300 Meldungen bei uns eingegangen! So konnten wertvolle Informationen über diese seltenen Vögel gewonnen werden.

Um mehr über diese herrlichen Vögel zu erfahren bitten Naturschutzverbände auch diesen Frühling wieder um Informationen über ihre  Beobachtung von ziehenden Kranichen! Alle Meldungen werden gesammelt, ausgewertet und zu einer bundesweiten Zentralstelle weitergeleitet. Jede Information zählt!

Wichtige Daten dabei sind: Datum,  Uhrzeit, Ort der Beobachtung, geschätzte Anzahl der Kraniche und Flugrichtung.
Infos bitte an erich.schulz@nabu-leverkusen.de oder per Telefon unter 0214-506424.



Aufruf zur 10ten Herbst-Volkszählung der Kraniche über Leverkusen! 

(2016) Wie jedes Jahr im Herbst fliegen in den nächsten Wochen wieder die Kraniche in der typischen V-Formation über Leverkusen hinweg nach Süden! Die  „Vögel des Glücks“ verlassen im Winter die nördlichen Bereiche und fliegen aufgrund des besseren Nahrungsangebots nach Südfrankreich,Spanien oder Afrika.
Es gibt zwei Hauptrouten bei diesem Zug – eine davon führt über NRW.

Man kann Kraniche im Flug gut durch den langen vorgestreckten Hals und die lang nach hinten gestreckten Füße sowie die eindeutigen trompetenartigen Rufe erkennen. Dadurch sind sie auch gut von fliegenden Gänsen zu unterscheiden.

Auch diesen Herbst  brauchen die hiesigen Naturschutzverbände die Unterstützung der Leverkusener, um fundierte Aussagen über den Kranichzug in und um Leverkusen machen zu können. Daher: informieren sie bitte die Naturschutzverbände über ihre  Beobachtung von ziehenden Kranichen!

Dass die Leverkusener gute Beobachter sind, zeigte sich daran, dass im letzten Jahr weit über 300 Anrufe und Emails bei den Naturschutzverbänden eingingen. NABU und BUND bedanken sich herzlich bei allen, die dadurch mitgeholfen haben, mehr über unsere Kraniche zu erfahren! Auch dieses Jahr freuen wir uns über viele Meldungen!

Alle Informationen werden gesammelt, ausgewertet und zu einer bundesweiten Zentralstelle weitergeleitet. Jede Information ist wertvoll!

Wichtige Daten dabei sind: Datum, Uhrzeit, Ort der Beobachtung, geschätzte Anzahl der Kraniche und Flugrichtung.
Infos bitte an erich.schulz@nabu-leverkusen.de oder per Telefon auf den Anrfubeantworter im Infotreff unter 0214-506424


Besonderer Karnevalsgruß: Kraniche über Schlebusch!


Am Samstag den 14.02.2015 läuteten die Kraniche den Frühling ein. Es wurden insgesamt 3 Trupps beobachtet, die nach Norden zu ihrem Brutrevier flogen. Ein Trupp mit ca 70 Tieren schaute sich aus der Vogelperspektive den Karnevalszug in Schlebusch an.

Oben ist die klassische V-Formation der Kraniche zu erkennen. Der Pulk links unten nutzen gerade die Thermik und gewinnen dadurch an Höhe.

Außergewöhnliches  Weihnachtsgeschenk: Kraniche über Leverkusen!


Am Sonntag den 28.12.2014 flogen ganz unerwartet nochmal Kraniche über Leverkusen! – ein sehr seltenes Phänomen! Es wurden mindestens 5 Trupps mit insgesamt fast 300 Kraniche beobachtet.

Normalerweise fliegen die Vögel des Glücks schon im Herbst in ihre Überwinterungsquartiere nach Südfrankreich, Spanien oder Afrika. Da aber die Temperaturen im Herbst 2014 bisher so mild waren, haben sie ihren Aufenthalt in der Zwischenstation Diepholzer Moor (bei Osnabrück) verlängert. Doch jetzt sind in Diepholz auch Minusgrade und die Moore sind gefroren. Nun gibt es dort für die Kraniche nichts mehr zum Fressen und ihre flachen Schlafgewässer frieren zu.

Daher sind die imposanten Vögel jetzt gezwungen, in den Süden zu fliegen. Für ihre Reise haben sie den aktuell günstigen Nordwind genutzt, der es ihnen ermöglicht „energiesparend“ zu fliegen. Sie können Geschwindigkeiten bis zu 80km/h auf ihrem Weg in den Süden erreichen und bis zu 2000km pro Tag fliegen.

Aber sie werden nicht lange im Süden bleiben. Schon ab Ende Februar fliegen sie wieder Richtung Norden in ihre Brutgebiete.