ökologisches Saatgut

Es gibt heutzutage ein reichhaltiges und zuverlässiges Angebot ökologisch erzeugter Sämereien und Pflanzen sowie seltener alter Sorten (bei Raiffeisen oder im Gartenmarkt um die Ecke wird man meist vergeblich danach suchen!).

Kriterien sind:
- einheimische Pflanzen
- keine gezüchteten Pflanzen, sondern die "Naturform". Denn nur diese sind ökologisch wirksam, z.B. haben die Blüten noch Staubgefäße mit Pollen, der die Nahrung der Hummeln, Bienen usw. ist.

*Empfehlung vom NABU

*Für alte, heute nicht mehr angebauten Nutzpflanzenarten engagiert sich der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN)

Für die Blumenwiese:

Für eine natürliche Blumenwiese soll auch natürliches Saatgut gekauft werden. Das heißt Saatgut, das einheimisch ist, denn auf diese Blumen sind unsere einheimischen Insekten spezialisiert. Und die Blumen dürfen nicht gezüchtet sein, da z.B. gefüllte Blüten keine Nahrung für Bienen, Hummeln und Co bietet (Pollen und Nektar).

Wir haben hier eine kleine Auswahl von Lieferanten aufgelistet, die genau das berücksichtigen und auf ihren Internetseiten zudem interessante Informationen zu ökologischem Saatgut bereithalten.

Rieger-Hoffmann GmbH
In den Wildblumen 7
74572 Blaufelden-Raboldshausen
Tel. 07952 / 921889-0
www.Rieger-hofmann.de


Blauetikett-Bornträger
67591 Offstein
Tel. 0 62 43-90 53 26
www.blauetikett.de

Hof Berggarten
Lindenweg 17
79737 Herrischried
Tel. 0 77 64-239
www.hof-berggarten.de

Syringa-Samen
Bachstraße 7
78247 Hilzingen
Tel. 0 77 39-14 52
www.syringa-samen.de

Für die Neuanlage der Blumenwiese im Frühjahr reichen fünf bis zehn Gramm Saatgut je Quadratmeter. Wichtig ist, der Boden sollte möglichst nährstoffarm sein. Daher eventuell vorher mit Sand abmagern. Die Samen werden nur einige Millimeter tief eingerecht (Lichtkeimer) und dann z.B. mit der Walze gefestigt. In den ersten vier bis sechs Wochen sollte der Boden stets feucht gehalten werden.