Zu Besuch im Wohnzimmer junger Waldohreulen

Junge Waldohreulen verlassen das Nest, bevor sie fliegen können und verweilen dann tagsüber in den Ästen der Bäume (Ästlinge). Durch langgezogenes Fiepen spornen sie ihre Eltern nachts an, ihnen reichlich Leckerbissen zu bringen. Manchmal hat man das Glück, diese sympathischen Jungvögel in einem Wald/Garten anzutreffen. Die spannenden Photos von Hans-Martin Kochanek entstanden im August 2012 an der Stadtgrenze von Leverkusen.

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Waldohreulen gesucht


Früher gab es sie in Leverkusen - die Schlafgemeinschaften der sympathischen Waldohreulen.  Diese Winterschlafplätze wurden über lange Jahre hinweg benutzt und waren den Leverkusener Naturschützern auch bekannt.  „In den letzten Jahren wurden uns jedoch nur noch selten diese Schlafplätze der Waldohreulen in Leverkusen gemeldet“ berichtet der Vorsitzende des Naturschutzbund Leverkusen Erich Schulz. Man geht davon aus, dass immer noch einige Waldohreulen in Leverkusen leben – auch wenn der Bestand dieser mittelgroßen Eule mit den kleinen Federohren langsam abnimmt.

Die Schlafplätze findet man in den Wintermonaten häufig in Gärten auf dicht stehenden Nadelbäumen oder Fichtenwäldern. Dort versammeln sich dann bis zu 20 Eulen und sitzen tagsüber meist dicht am Baumstamm versteckt, so dass sie nicht sofort gesehen werden können.

Der NABU (ehemals Deutscher Bund für Vogelschutz) bittet um Informationen, wo aktuell Eulen in Leverkusen gesichtet werden, oder wo in den letzen Jahren Eulen im Winter in den Gärten gesehen wurden – entweder unter der Telefonnummer 0214-49940 oder per Email an erich.schulz@nabu-leverkusen.de